Weit erstreckt sich das Zirler Gemeindegebiet hinein in den Karwendel.
Im Juni machten sich dann früher die Zirler Bauern auf und brachten ihr Vieh zum Solsteinhaus und zur Kristenalm. Vom Solsteinhaus gingen sie vorbei an der Erlalm hinab zum Kristnerbödele und erreichten ca. 400 Höhenmeter tiefer die Nachbarsalm.
Diese Alm, die seit ein paar Jahren von Margit und Martin Sailer im Sommer bewirtschaftet wird, liegt im Gleirschtal und war das Ziel unserer heutigen Radtour. Dieses Tal ist von Scharnitz aus gut mit dem Montainbike erreichbar. Man wählt dort Richtung Amtssäge/Möslalm und macht auf ca. 15 km Länge ungefähr 500 Höhenmeter. Ohne Rad allerdings muss man mit ca. 6 Stunden Gehzeit rechnen.
Nach einer stärkenden Brotzeit, Annelieses Mohnstrudel und frischem Quellwasser gings wieder heim. Und schön wars!
Montag, 25. April 2011
Sonntag, 24. April 2011
Kaisermaxolive
Nach einem fulminanten, vormittäglichen Osterbrunch mit allem Drum und Drann musste Oliver natürlich mittags g'schwind wieder Colesterin, Glukose und Ballaststoffe beim Einradtraining und anschließenden Kaiser-Maxl-Klettersteig loswerden! Berg Heil!
Samstag, 23. April 2011
Höttinger Solstein
Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung war der Planötzenhof (784m) über Sadrach in Innsbruck. Das Wetter war traumhaft, ein neuerlicher Frühsommer-Einbruch war angesagt, die Sicht ein bissl getrübt und die Uhrzeit schon ein wenig fortgeschritten.
Begleitet von einigen Mountainbikern kommt man gleich einmal am Wallfahrtskirchel Höttinger Bild (905m) vorbei.
Anschließend gehts relativ steil ein paar hundert Höhenmeter weiter rauf zur Achselbodenhütte (1.645m). Der Mischwald ist besonders eindrucksvoll und man sieht mächtige Tannen und Fichten. Das von der Sonne aufgewärmte Baumharz duftet in der Nase und auf der Achselbodenhütte gabs dann frisches Wasser und ein Früchteschnittchen.
Dann gings gleich weiter hinauf über den Brandjochboden bis zum Vorderen Brandjoch, früher Höttinger Solstein genannt (2.268m). Dort oben ist die Anzahl an Bergsteigern überschaubar, will sagen, ein paar Jochdohlen haben mir den nächsten Müsliriegel fast komplett abgenommen.
Dann gings wieder hinunter ins Tal. Kuchen, Kaffee und Eis von der Konditorei Walter sorgten für neue Kräfte...
Begleitet von einigen Mountainbikern kommt man gleich einmal am Wallfahrtskirchel Höttinger Bild (905m) vorbei.
Anschließend gehts relativ steil ein paar hundert Höhenmeter weiter rauf zur Achselbodenhütte (1.645m). Der Mischwald ist besonders eindrucksvoll und man sieht mächtige Tannen und Fichten. Das von der Sonne aufgewärmte Baumharz duftet in der Nase und auf der Achselbodenhütte gabs dann frisches Wasser und ein Früchteschnittchen.
Dann gings gleich weiter hinauf über den Brandjochboden bis zum Vorderen Brandjoch, früher Höttinger Solstein genannt (2.268m). Dort oben ist die Anzahl an Bergsteigern überschaubar, will sagen, ein paar Jochdohlen haben mir den nächsten Müsliriegel fast komplett abgenommen.
Dann gings wieder hinunter ins Tal. Kuchen, Kaffee und Eis von der Konditorei Walter sorgten für neue Kräfte...
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| Höttinger Solstein |
Sonntag, 10. April 2011
Grand Prix Botaniker
Aaaah, endlich raus aus den Kletterpatschen!
Nach 4 bis 5 Stunden Klettern ist man schon ein bissl gaga im Gebirn. Der Kaugummi hat sich schon lange in Aspartam-Kautschuk zersetzt, die Wasservorräte mit Plastikgeschmack sind schon seit längerem gar und die Füße fühlen sich vermutl. so an wie die früherer japanischer Geishas.
Es war ein langgehegter Wunsch von mir, die letztes Frühjahr eingebohrte und mit 13 Seillängen ordentlich lange Tour "Botanik Grand Prix" endlich zu steigen. Diese Route liegt neben und über den Fischzuchtplatten in der Martinswand. Das Wetter war traumhaft und die Zwiebel-Tarte lag schwer im Magen...
Leider klettert man in durch Steinschlag stark gefährdetem Gelände. Immer wieder schlägt so ein kleiner mineralogischer Meteorit im Helm ein. Der Schwierigkeitsgrad wird auch durch viel Sand auf Tritten und Griffen, dornige Büsche und in der Nähe fütternden Habichte erhöht. Nicht unbedingt leichter wird es, wenn einem unter der Hand größere "Kumpel" zu wackeln beginnen. (Es empfiehlt sich hier, viel vorzusteigen!) Optimalerweise sollten sich nicht zwei Kletterpartien gleichzeitig in der Route aufhalten.
Oben angekommen mussten wir uns natürlich noch ins Wandbuch eintragen. Wenn schon, denn schon. Drinnen steht jetzt: »Kaspar Hauser waren da!« Und das sadistische Zentralamt sagt, im Schnitt klettert alle zwei Tage eine Partie hinauf.
Doch die Krönung der Kletter-Schöpfung ist dann der Ausstieg. Im typischen Martinswand-Manier rutsch man sich in luft'ger Höhe zwischen abgestorbenen Bäumen, wackeligen Steinen und "frischen" Fixseilen in Richtung Klettersteig Ausstieg dritte Sektion.
Spätestens nachdem man dann die 400 Höhenmeter Klettersteig abgestiegen ist, lutscht man dann das Blasenpflaster und klebt sich einen Lutscher auf die Füße. Hurra.
P.S.: Gar keine Erleichterung beim Klettern waren die zwei unterschidelich langen Halbseile. Eines 60, das andere 50 Meter...
Nach 4 bis 5 Stunden Klettern ist man schon ein bissl gaga im Gebirn. Der Kaugummi hat sich schon lange in Aspartam-Kautschuk zersetzt, die Wasservorräte mit Plastikgeschmack sind schon seit längerem gar und die Füße fühlen sich vermutl. so an wie die früherer japanischer Geishas.
Es war ein langgehegter Wunsch von mir, die letztes Frühjahr eingebohrte und mit 13 Seillängen ordentlich lange Tour "Botanik Grand Prix" endlich zu steigen. Diese Route liegt neben und über den Fischzuchtplatten in der Martinswand. Das Wetter war traumhaft und die Zwiebel-Tarte lag schwer im Magen...
Leider klettert man in durch Steinschlag stark gefährdetem Gelände. Immer wieder schlägt so ein kleiner mineralogischer Meteorit im Helm ein. Der Schwierigkeitsgrad wird auch durch viel Sand auf Tritten und Griffen, dornige Büsche und in der Nähe fütternden Habichte erhöht. Nicht unbedingt leichter wird es, wenn einem unter der Hand größere "Kumpel" zu wackeln beginnen. (Es empfiehlt sich hier, viel vorzusteigen!) Optimalerweise sollten sich nicht zwei Kletterpartien gleichzeitig in der Route aufhalten.
Oben angekommen mussten wir uns natürlich noch ins Wandbuch eintragen. Wenn schon, denn schon. Drinnen steht jetzt: »Kaspar Hauser waren da!« Und das sadistische Zentralamt sagt, im Schnitt klettert alle zwei Tage eine Partie hinauf.
Doch die Krönung der Kletter-Schöpfung ist dann der Ausstieg. Im typischen Martinswand-Manier rutsch man sich in luft'ger Höhe zwischen abgestorbenen Bäumen, wackeligen Steinen und "frischen" Fixseilen in Richtung Klettersteig Ausstieg dritte Sektion.
Spätestens nachdem man dann die 400 Höhenmeter Klettersteig abgestiegen ist, lutscht man dann das Blasenpflaster und klebt sich einen Lutscher auf die Füße. Hurra.
P.S.: Gar keine Erleichterung beim Klettern waren die zwei unterschidelich langen Halbseile. Eines 60, das andere 50 Meter...
Freitag, 8. April 2011
Die Saison ist wieder eröffnet
Irgendwann muss es sein: (und diesesmal schon früh im April) die Bike- und Berg-Saison wird heute eröffnet.
Das Radl wird geschwind hergerichtet, Luft rein, Augen zu, Kette gefettet, Bremsen gechecked, Bikeschuhe vom Dachboden runter, Stulle in den Rucksack und auf gehts.
Autsch! Den Hintern hab ich aber ganz schön verweichlicht vom vielen Herumgesitze im Büro. Und weiter, rauf zur Reither Jochalm. Der Weg ist aper - größtenteils - kleine Schmelzwasser-Rinnsale hinterlassen, Zentrifuge sei dank, ihre vertikale Spuren am schwarzen Trikot.
Oben nach der Alm wird das MTB abgesperrt, der Nummerncode lautet irgendwas zwischen 6666 und 4711, die Schuhe gewechselt, der iPod montiert. Schnell noch einen 'Aprikosen'-Früchteriegel zwischen die Kiemen und weiter gets zu Fuß. Ruhig, langsam, bedächtig und genüsslich - ich hab ja heute FREItag.
Bei der einzigen Quelle wird ein kurzes Rastl eingelgt. Die Wassertemperatur sprengt mir fast die Keramik aus dem Mund und bald kommen auch schon die ersten Schneefelder. So muss ich mich halt links auf der sonnenzugewandten Seite durch bereits staubige Schotter-Reisen, störrischen Latschen und umpfige Bachbetten hinaufarbeiten. Der Herr gibt es, der Herr nimmt es...
Das Brot ist das Ziel. Ich bin auf 2.235m angekommen. Genüsslich kau ich Bergkäse und Sonnenblumenbrot. Einen Schluck Wasser hab ich auch noch. Die Dohlen arbeiten sich zu mir hinauf, bekommen aber nix von der kargen Ration ab. Der Wind frischt auf, der verschwitzte Rücken kühlt ab. Schnell noch ein paar Panoramas aufgenommen und ab gehts hinunter ins Tal. Genuss pur!
Das Radl wird geschwind hergerichtet, Luft rein, Augen zu, Kette gefettet, Bremsen gechecked, Bikeschuhe vom Dachboden runter, Stulle in den Rucksack und auf gehts.
Autsch! Den Hintern hab ich aber ganz schön verweichlicht vom vielen Herumgesitze im Büro. Und weiter, rauf zur Reither Jochalm. Der Weg ist aper - größtenteils - kleine Schmelzwasser-Rinnsale hinterlassen, Zentrifuge sei dank, ihre vertikale Spuren am schwarzen Trikot.
Oben nach der Alm wird das MTB abgesperrt, der Nummerncode lautet irgendwas zwischen 6666 und 4711, die Schuhe gewechselt, der iPod montiert. Schnell noch einen 'Aprikosen'-Früchteriegel zwischen die Kiemen und weiter gets zu Fuß. Ruhig, langsam, bedächtig und genüsslich - ich hab ja heute FREItag.
Bei der einzigen Quelle wird ein kurzes Rastl eingelgt. Die Wassertemperatur sprengt mir fast die Keramik aus dem Mund und bald kommen auch schon die ersten Schneefelder. So muss ich mich halt links auf der sonnenzugewandten Seite durch bereits staubige Schotter-Reisen, störrischen Latschen und umpfige Bachbetten hinaufarbeiten. Der Herr gibt es, der Herr nimmt es...
Das Brot ist das Ziel. Ich bin auf 2.235m angekommen. Genüsslich kau ich Bergkäse und Sonnenblumenbrot. Einen Schluck Wasser hab ich auch noch. Die Dohlen arbeiten sich zu mir hinauf, bekommen aber nix von der kargen Ration ab. Der Wind frischt auf, der verschwitzte Rücken kühlt ab. Schnell noch ein paar Panoramas aufgenommen und ab gehts hinunter ins Tal. Genuss pur!
Dienstag, 5. April 2011
fashionmomentum
Abwechslung darf sein. So tat es Winni und mir gut, zwischen Pitztaler Hotels, Zillertaler CNC-Fräsern und Kitzbüheler Rechtsanwälten einmal eine Homepage für kolumbianische Bademode zu entwerfen und umzusetzen.
Fashionmomentum nennt sich die Firma aus der Adamgasse und wer seinen Augen und seiner Angebeteten was Gutes tun will, kann sich auf der Homepage bequem umsehen und bestellen. Das Angebot der Marken und Modelle wird in der nächsten Zeit noch wachsen...
www.fashionmomentum.com
Fashionmomentum nennt sich die Firma aus der Adamgasse und wer seinen Augen und seiner Angebeteten was Gutes tun will, kann sich auf der Homepage bequem umsehen und bestellen. Das Angebot der Marken und Modelle wird in der nächsten Zeit noch wachsen...
www.fashionmomentum.com
zehnmalvierundfünf
Alex hatte - wie jedes Jahr - auch heuer wieder Gepfurtzeltag. Und alle sind sie gekommen. Bei Pias Chilli-Eintopf und jeder Menge flüssiger Nahrungsmittel verstand man bald den Klang und Sinn der eigenen Worte nicht mehr.
Die süßen schwedischen Leckereien (Mischung aus gefärbten Oblatten und Brausepulver) und das kleine Grüne (mit Knoblauch und Oliven gefüllte Paprikaschote) gaben einem dann letztendlich den Rest. Danke für die Einladung! Super wars...
Die süßen schwedischen Leckereien (Mischung aus gefärbten Oblatten und Brausepulver) und das kleine Grüne (mit Knoblauch und Oliven gefüllte Paprikaschote) gaben einem dann letztendlich den Rest. Danke für die Einladung! Super wars...
Samstag, 26. März 2011
Lochkamera mit Heisenbergscher Unschärferelation
Ernesto - mein 83-jähriger Klettersteig-Kamerad hat in seinem gleich alten knallgrauen Rucksack eine Camera Obscura versteckt, Modell Daguerre, und im heurigen "Hoch"-Winter diese Perle an Farbe, Schärfe und Motiv geschossen!
(Die Signatur des Künstlers findet man fast täglich neu im roten Martins-Wandbuch.)
Nach dem Skilauf am Vormittag hängt er bei Schönwetter noch eine Klettersteigrunde über die zwei Sektionen auf der Martinswand drann.
Respektzoll...!
"Bevor ich daheim staubsaugen und Geschirr waschen muss, geh ich lieber klettern..." gibt Ernst mit der Lautstärke eines startenden russischen Militärhubschraubers, Modell Sikorsky UH-60 kund. Das kletternde Publikum, das auf der ca. einen halben Kilometer hohen Wand verteilt ist, nickt, versteht und flüchtet...
"...und am Abend bin ich von dem vielen Sporteln so müde, dass ich oft schon um 18.30 Uhr ins Bett muss..."
(Die Signatur des Künstlers findet man fast täglich neu im roten Martins-Wandbuch.)
Nach dem Skilauf am Vormittag hängt er bei Schönwetter noch eine Klettersteigrunde über die zwei Sektionen auf der Martinswand drann.
Respektzoll...!
"Bevor ich daheim staubsaugen und Geschirr waschen muss, geh ich lieber klettern..." gibt Ernst mit der Lautstärke eines startenden russischen Militärhubschraubers, Modell Sikorsky UH-60 kund. Das kletternde Publikum, das auf der ca. einen halben Kilometer hohen Wand verteilt ist, nickt, versteht und flüchtet...
"...und am Abend bin ich von dem vielen Sporteln so müde, dass ich oft schon um 18.30 Uhr ins Bett muss..."
Kadayif Sütlü Tatli
Die Engelsharr Fadennudeln mit feiner Milchcreme waren dann der Abschluss nach einem Koch-Kurs-Marathon der türkischen Art.
Den Auftakt machte Yayla Corba, die Alm-Suppe mit Joghurt und Minzblättern, anschließend kochten und aßen wir einen Anatolischen Spinatsalat mit Granatapfel-Kernen und Granatapfel-Essig.
Als Hauptspeise wurden Hasan Pasa Köfte (gefüllte Laibchen) mit Nudelreis nach Hausfrauen Art kredenzt.
Und als Nachspeise kam dann die Krönung des Abends auf den Tisch, der Kadayif: hauchdünne Fadennudeln in Butter geschwenkt, an Zucker karamelisiert und dann mit einer puddingähnlichen Creme vermengt und mit Zimt, Vanille und reichlich Walnüssen akzentuiert. Sehr lecker.
Alles in allem war das ein ganz netter Abend in der Pradler Volkshochschule-Lehrküche.
Den Auftakt machte Yayla Corba, die Alm-Suppe mit Joghurt und Minzblättern, anschließend kochten und aßen wir einen Anatolischen Spinatsalat mit Granatapfel-Kernen und Granatapfel-Essig.
Als Hauptspeise wurden Hasan Pasa Köfte (gefüllte Laibchen) mit Nudelreis nach Hausfrauen Art kredenzt.
Und als Nachspeise kam dann die Krönung des Abends auf den Tisch, der Kadayif: hauchdünne Fadennudeln in Butter geschwenkt, an Zucker karamelisiert und dann mit einer puddingähnlichen Creme vermengt und mit Zimt, Vanille und reichlich Walnüssen akzentuiert. Sehr lecker.
Alles in allem war das ein ganz netter Abend in der Pradler Volkshochschule-Lehrküche.
Samstag, 19. März 2011
Whiteout auf Eppzirler Art
Meine Studentin war um 7 Uhr aus dem Haus, das Wetter solala bis Flocke und fluxdiwux gings nach einem Kaffetschele ab in den Norden, nach Gießenbach.
Dort wurde der Kangoo geparkt und schon latschte ich bei Temperaturen um die Null durch die Klamm in Richtung Oberbrunnalm. Der Weg dürfte ab und an von Jägermeistern befahren werden und die frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage haben das ihrige dazu beigetragen, dass ich gut mit normalem Bergschuhwerk vorankam.
Irgendwann geht dann der Weg rechts Richtung Eppzirler Alm ab und gleichzeitig heißt es, die Schneeschuhe anzuziehen. Um es einfach wieder einmal zu erwähnen, die neuen MSRs sind der Hammer. Leicht, griffig, stabil und so schmal, dass man sich nicht ununterbrochen selber im Weg steht. Der Rahmen außenrum aus gehärtetem Alu wird ja zackig gelasert, das Scharfkantige hab ich aber bei der letzten Tour durch Wald und Bach genommen. Dies hat jetzt den Vorteil, dass ich mir nichts wegamputiere...
Die Schneedecke wurde im Lauf der zurückgelegten Höhenmeter langsam höher, hat mich aber größtenteils gut gehalten. Zeitweise ließen mich versteckte Luftkammern ordentlich einbrechen. Das macht die Achsel feucht, die Stirn gerunzelt und den Meniskus ein wenig lockerer...
Bei der Alm gabs dann eine Käsestulle mit Pferdesalami und Stoffls legendären Sauerampfer-Tee, dann Früchteschnitten vom Vitalitätsladen. Punktum - Berg heilt.
Dort wurde der Kangoo geparkt und schon latschte ich bei Temperaturen um die Null durch die Klamm in Richtung Oberbrunnalm. Der Weg dürfte ab und an von Jägermeistern befahren werden und die frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage haben das ihrige dazu beigetragen, dass ich gut mit normalem Bergschuhwerk vorankam.
Irgendwann geht dann der Weg rechts Richtung Eppzirler Alm ab und gleichzeitig heißt es, die Schneeschuhe anzuziehen. Um es einfach wieder einmal zu erwähnen, die neuen MSRs sind der Hammer. Leicht, griffig, stabil und so schmal, dass man sich nicht ununterbrochen selber im Weg steht. Der Rahmen außenrum aus gehärtetem Alu wird ja zackig gelasert, das Scharfkantige hab ich aber bei der letzten Tour durch Wald und Bach genommen. Dies hat jetzt den Vorteil, dass ich mir nichts wegamputiere...
Die Schneedecke wurde im Lauf der zurückgelegten Höhenmeter langsam höher, hat mich aber größtenteils gut gehalten. Zeitweise ließen mich versteckte Luftkammern ordentlich einbrechen. Das macht die Achsel feucht, die Stirn gerunzelt und den Meniskus ein wenig lockerer...
Bei der Alm gabs dann eine Käsestulle mit Pferdesalami und Stoffls legendären Sauerampfer-Tee, dann Früchteschnitten vom Vitalitätsladen. Punktum - Berg heilt.
Freitag, 18. März 2011
zur Nachahmung empfohlen
Und anschl. will er sicher einen Köpfler probieren. Ich freu mich schon sooo...
Donnerstag, 17. März 2011
Business Time
Was machen 2 Neuseeländer mit zwei Gitarren in Amerika? Einfach anschauen und genießen. Ich hab mich halb tot gelacht. Danke an Marc für diesen Tipp.
Montag, 14. März 2011
Bravo Junior Maestro
Dem kleinen dreijährigen Knirps würde liebend gerne ein ganzes Symphonierorchester folgen. Danke Papa für den Link!
Sonntag, 13. März 2011
Karwendelbahn Tiltshift
Auf unserem Weg von Leithen durch die Schlossbachklamm in Richtung Mitterbergl ist uns die Karwendelbahn vor die Linse gesprungen.
Donnerstag, 10. März 2011
Hättiwaritatti
Hätt' ich noch so kleine Zwetschgelen daheim, würde ich sofort alle Türstöcke weiß streichen...
Samstag, 5. März 2011
Berglegende mit Apfelminze
Ah, ich bin schon gespannt wie ein Pfitschepfeil, wonach diese mit Apfelminze gefüllte Berglegenden-Bio-Schokolade schmeckt! Auf dem Beipackzettel steht, dass Minze bei den Kelten für Liebesrituale eingesetzt wurde. Wusste ich nicht - werde es aber auch gleich so einsetzen!
Der süße Adventskalender von der Salzburger Schokoladen-Confiserie Berger war jedenfalls ausgezeichnet. Übermäßiger Genuss davon zeichnet sich aber leider bei mir bereits an den Lenden ab.
Danke liebe Schwiegermutter für's "an-mich-denken"...!
Der Stoff der Leidenschaft...
Der süße Adventskalender von der Salzburger Schokoladen-Confiserie Berger war jedenfalls ausgezeichnet. Übermäßiger Genuss davon zeichnet sich aber leider bei mir bereits an den Lenden ab.
Danke liebe Schwiegermutter für's "an-mich-denken"...!
Der Stoff der Leidenschaft...
Sonntag, 27. Februar 2011
zwei Zwetschgen schwitzen schwatzend...
Das Wetter war solala, (auf neudeutsch durchwachsen) Martina musste "endlich einmal ausschlafen...", was hieß: um 11 Uhr konnten wir endlich zu einer kleinen Schneeschuh-Wanderung aufbrechen.
Von Reith aus, nahe dem Bahnhof gings durch den verschneiten Wald im Zickzack hinauf. Der Steig ist gut beschildert und frische Markierungspunkt hielten uns en route. Nach ca. 2 Stunden waren wir am ehemaligen Gasthaus Schartlehnerhaus auf 1.856m (siehe Bild) angekommen.
Nach einem kurzen Tee-, Keks- und Umziehzeremonium überlegten wir, ob wir den Weg wieder zurückgehen (langweilig!) oder den Berg mit den Schneeschuhen hinunterlaufen sollen. Die zweite Wahl wurde getroffen und wie sich bald herausstellte, war es die schlechtere, der beiden Möglichkeiten. Von Ausrutschen, über Einsinken bis zur Nase, Hängenbleiben, Köpfeln in Latschen war alles dabei. Nach ca. zwei weiteren Stunden waren wir durchgeschwitzt unten im Tal angekommen.
PS.: Nach einer "Wuse mit Gu" (Wurstsemmel, mit Butter, Bauernschinken, Bergkäs und Gurken), Cola und Topfengulatsche war zumindest ein normales Atmen wieder möglich!
Von Reith aus, nahe dem Bahnhof gings durch den verschneiten Wald im Zickzack hinauf. Der Steig ist gut beschildert und frische Markierungspunkt hielten uns en route. Nach ca. 2 Stunden waren wir am ehemaligen Gasthaus Schartlehnerhaus auf 1.856m (siehe Bild) angekommen.
Nach einem kurzen Tee-, Keks- und Umziehzeremonium überlegten wir, ob wir den Weg wieder zurückgehen (langweilig!) oder den Berg mit den Schneeschuhen hinunterlaufen sollen. Die zweite Wahl wurde getroffen und wie sich bald herausstellte, war es die schlechtere, der beiden Möglichkeiten. Von Ausrutschen, über Einsinken bis zur Nase, Hängenbleiben, Köpfeln in Latschen war alles dabei. Nach ca. zwei weiteren Stunden waren wir durchgeschwitzt unten im Tal angekommen.
PS.: Nach einer "Wuse mit Gu" (Wurstsemmel, mit Butter, Bauernschinken, Bergkäs und Gurken), Cola und Topfengulatsche war zumindest ein normales Atmen wieder möglich!
Samstag, 19. Februar 2011
Eisglatt und schneekarg
Von Norden kündigt sich bereits mein Kollege - Väterchen Frost - an.
Oben am Härmele-Joch ists aber noch wolkenlos. Um 18 Uhr wirds schon glei dumper und um meine verschwitzten Lendchen langsam ganz schön zapfig.
Schnell noch einen 'Original Neapolitaner' abbeißen, ein Foto knipsen, die Fälle runterreißen ohne den Belag zu entfernen, Merinos wechseln und zwischen den Pistenratraks die mühsam erkämpften knappen 800 Höhenmeter bis zur Talstation runterwedeln. » Ski heilt...!«
PS.: Auf dem Bild undeutlich zu sehen, die Rosshütte. Rösser sind keine mehr droben, aber dafür "Rossschwänze" und "Pferdegebisse"...
Oben am Härmele-Joch ists aber noch wolkenlos. Um 18 Uhr wirds schon glei dumper und um meine verschwitzten Lendchen langsam ganz schön zapfig.
Schnell noch einen 'Original Neapolitaner' abbeißen, ein Foto knipsen, die Fälle runterreißen ohne den Belag zu entfernen, Merinos wechseln und zwischen den Pistenratraks die mühsam erkämpften knappen 800 Höhenmeter bis zur Talstation runterwedeln. » Ski heilt...!«
PS.: Auf dem Bild undeutlich zu sehen, die Rosshütte. Rösser sind keine mehr droben, aber dafür "Rossschwänze" und "Pferdegebisse"...
Stoaner, Zirbel und Scharten
Alles duftet nach Zirbenholz, überall sind die Scharten im Garten verteilt, viel Platz zum Ausstellen der Exponate und einfach der schönste Arbeitsplatz Tirols. Zwischen Wand, Gamsen und dem leicht meandrierenden Inn.
Auf die Frage, was das wird, weiß er es aber noch nicht... Ein gefällter Baum ist's mal schon.
Ferdinand Lackner, der Holzbildhauer, den ich auf meiner vertikalen Spielwiese immer wieder von oben beobachte.
Auf die Frage, was das wird, weiß er es aber noch nicht... Ein gefällter Baum ist's mal schon.
Ferdinand Lackner, der Holzbildhauer, den ich auf meiner vertikalen Spielwiese immer wieder von oben beobachte.
Osterinsel nahe Zirl
So fühlt man sich angesichts der imposanten Martinswände: mit versteinertem Gesicht und hözernem Gang erarbeitet man sich das Senkrechte und steigt dann doch wieder ab gen Tal...
Der Holzbildhauer Ferdinand Lackner vom Martinsbühel bearbeitet neben Holz auch Stein und Metall.
Der Holzbildhauer Ferdinand Lackner vom Martinsbühel bearbeitet neben Holz auch Stein und Metall.
Montag, 14. Februar 2011
Friedensprinzenrolle
Schulisch ist er eher im unteren Mittelfeld, gesanglich und körperlich dafür spielt er ganz oben mit... Benni, unser 18-jähriger Racker, der sich mit zaghaften Schritten langsam der Pubertät nähert.
Am Freitag abend wars dann endlich soweit: nach mehrmonatigem Üben wurde "Prince of Peace", ein symphonisches Gospeloratorium über Jesus von Nazareth aufgeführt. Mit Solistin, zwei Chören und Orchester.
Und wir waren hin und weg, und bestärkt, dass die Schule so ganz schlecht auch nicht sei...
Am Freitag abend wars dann endlich soweit: nach mehrmonatigem Üben wurde "Prince of Peace", ein symphonisches Gospeloratorium über Jesus von Nazareth aufgeführt. Mit Solistin, zwei Chören und Orchester.
Und wir waren hin und weg, und bestärkt, dass die Schule so ganz schlecht auch nicht sei...
Sonntag, 6. Februar 2011
Husten ohne Auswurf
Mein alter Herr hat gehustet, und sofort ist in China ein Sack Reis umgefallen, und sofort mussten wir die Plaisier-Klettertour "Maxl's Bronchitis" bestreiten.
Diese Kraxlerei liegt in der Martinswand, gut versteckt zwischen "Maxl's Gamsrevier" und der viel geliebten "Kaiser Max Spätlese", ist ca. 5 Seillängen lang und hat einen Schwierigkeitsgrad, der für die erste Klettertour des Jahres gerade angenehm ist.
Nach morgendlichen Minusgraden im Inntal konnte sich aber Helios durchsetzen und uns auf den Buckel scheinen und die Felsgriffe vorwärmen.
Beim Abstieg hat Papa dank Schotter und Eis noch einen Ausflug in die Latschen-Botanik gemacht und sich dabei den Daumen ein wenig gekürzt.
Topo Bronchitis
Diese Kraxlerei liegt in der Martinswand, gut versteckt zwischen "Maxl's Gamsrevier" und der viel geliebten "Kaiser Max Spätlese", ist ca. 5 Seillängen lang und hat einen Schwierigkeitsgrad, der für die erste Klettertour des Jahres gerade angenehm ist.
Nach morgendlichen Minusgraden im Inntal konnte sich aber Helios durchsetzen und uns auf den Buckel scheinen und die Felsgriffe vorwärmen.
Beim Abstieg hat Papa dank Schotter und Eis noch einen Ausflug in die Latschen-Botanik gemacht und sich dabei den Daumen ein wenig gekürzt.
Topo Bronchitis
Samstag, 5. Februar 2011
Zahnlos in Seattle
Buttermilchbrot für richtige Männer:
Zutaten:
Gewürze:
Procedere:
Zutaten:
- 500 gr Dinkelmehl
- 300 gr Roggenmehl
- 200 gr Sauerteig
- 300 ml Wasser
- 15 gr Germ
- 1 El Honig
- 2 Tl Salz
- 125 ml lauwarme Milch
- 375 ml Buttermilch
Gewürze:
- 1 El Fenchel
- 1/2 El Koriander
- 1 El Anis
- 1 Mokkalöffel Brotklee
Procedere:
- in der Küchenmaschine oder mit dem Mixer verkneten
- 1/2 Stunde gehen lassen
- nochmals durchkneten
- 1 Stunde gehen lassen
- in bebutterte Kastenform Sesam streuen
- Teig daraufgeben
- mit Haferflocken bestreuen und mit Milch bepinseln
- Backrohr auf 220° (Heissluft auf 200°) vorheizen
- 10 Minuten bei 220°C backen
- 30 Minuten bei 180°C backen
Freitag, 4. Februar 2011
Der beste Nachbar ist der Zaun...
Ich war noch gar nicht richtig revitalisiert nach der Klettersteigtour, da fiel mir ein, dass ja heute Ski-Touring-Friday ist. Auch gut.
Zack - rein in die Tourenkluft und reingestopft, was man halt so im Rucksack braucht: Unter anderem einen "hausgemachten" Früchteriegel mit viel Feigen, Nüssen u.ä. Früchte-Schabernack von der Bäckerei Kröll (mmmhh, lecker!) und eiskaltes Leitungswasser im Plaste-Gebinde (großes Vorbild: Sparfuchs und Neffe Dave).
Martina bringt mich gottseisgelobt rüber zur Rosshütten-Talstation und muss dann selber g'schwind runter ins Tal zum Mathe-Klausur schreiben (kreisch... daumendrück)
Ah, die Sonne scheint mir noch auf den Buckel, der Mobilemacs-Podcast geht schon durchs Ohr in den Epithalamus und heute ist mal das Seefelder Jöchl drann. Diese Tour hat den Vorteil, dass man im Gegensatz zur Härmelejoch-Runde nicht dauernd von den schmierigen Ratrak-Winden-Seilen zu Pisten-Gulasch zerstückelt wird.
'Verdammt, die Stirnschlampe hab ich daheim vergessen.' Macht nix - Gas geben, Zähne zusammenbeißen und den Schweiß abwischen. Nach einer guten Stunde war ich am Ziel, nix wie runter mit den Fellen, rein ins trockene Gewand, ein Foto geknipst und schon wieder runtergewedelt. Entspannung auf Tirolerisch...
P.S.: Ich erwähns nur ungern, aber während ich nicht gerade gemütlich hinaufgelatscht bin, hat mich Nachbars Triathlet Arthur (vulgo Pfifferling) mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit im Schneestaub stehen lassen. War sehr motivierend und wird folglich Konsequenzen haben...
Zack - rein in die Tourenkluft und reingestopft, was man halt so im Rucksack braucht: Unter anderem einen "hausgemachten" Früchteriegel mit viel Feigen, Nüssen u.ä. Früchte-Schabernack von der Bäckerei Kröll (mmmhh, lecker!) und eiskaltes Leitungswasser im Plaste-Gebinde (großes Vorbild: Sparfuchs und Neffe Dave).
Martina bringt mich gottseisgelobt rüber zur Rosshütten-Talstation und muss dann selber g'schwind runter ins Tal zum Mathe-Klausur schreiben (kreisch... daumendrück)
Ah, die Sonne scheint mir noch auf den Buckel, der Mobilemacs-Podcast geht schon durchs Ohr in den Epithalamus und heute ist mal das Seefelder Jöchl drann. Diese Tour hat den Vorteil, dass man im Gegensatz zur Härmelejoch-Runde nicht dauernd von den schmierigen Ratrak-Winden-Seilen zu Pisten-Gulasch zerstückelt wird.
'Verdammt, die Stirnschlampe hab ich daheim vergessen.' Macht nix - Gas geben, Zähne zusammenbeißen und den Schweiß abwischen. Nach einer guten Stunde war ich am Ziel, nix wie runter mit den Fellen, rein ins trockene Gewand, ein Foto geknipst und schon wieder runtergewedelt. Entspannung auf Tirolerisch...
P.S.: Ich erwähns nur ungern, aber während ich nicht gerade gemütlich hinaufgelatscht bin, hat mich Nachbars Triathlet Arthur (vulgo Pfifferling) mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit im Schneestaub stehen lassen. War sehr motivierend und wird folglich Konsequenzen haben...
Sonntag, 30. Januar 2011
Im Frühtau zu Berge
Martina und ich haben wieder das Wild aufgescheucht, den Kreislauf auf Touren gebracht und Strahlungswärme im Gesicht verspürt.
Mit leichtem Gepäck im Rücken, Merino-Wolle am Körper, Musik in den Ohren, Gamaschen und Bergschuhe an den unteren Extremitäten - so ist man gut gerüstet für eine Winterbergtour.
Wenn man raufgeht, müssen Latschen von ihrer Schneelast befreit werden und der (Sommer-)Steig ist auch anspruchsvoll genug und zieht steil hinauf. Hier gilt es, das Gleichgewicht gut zu halten und aufmerksam die Bodenbeschaffenheit zu beäugen. Mal ist eine Wurzel im Weg, mal muss man einer Losung gekonnt ausweichen, dann haben wieder mal beide Schneeschuhe nebeneinander gar nicht Platz und dann kommst auch immer wieder vor, dass man die scharfen Frontzacken einsetzen muss...
Mit leichtem Gepäck im Rücken, Merino-Wolle am Körper, Musik in den Ohren, Gamaschen und Bergschuhe an den unteren Extremitäten - so ist man gut gerüstet für eine Winterbergtour.
Wenn man raufgeht, müssen Latschen von ihrer Schneelast befreit werden und der (Sommer-)Steig ist auch anspruchsvoll genug und zieht steil hinauf. Hier gilt es, das Gleichgewicht gut zu halten und aufmerksam die Bodenbeschaffenheit zu beäugen. Mal ist eine Wurzel im Weg, mal muss man einer Losung gekonnt ausweichen, dann haben wieder mal beide Schneeschuhe nebeneinander gar nicht Platz und dann kommst auch immer wieder vor, dass man die scharfen Frontzacken einsetzen muss...
Montag, 24. Januar 2011
Tyrolean Snow-Shipping
Das Unangenehme mit dem Unbrauchbaren verbinden war immer schon ein lange gepflegtes Motto!
Heute wuselten Frau Holles Flocken bis zu uns herunter, türmten sich auf 38mm Höhe auf und mussten dann abends vom Einradfahrer Stoffl weggeschippt werden...
Heute wuselten Frau Holles Flocken bis zu uns herunter, türmten sich auf 38mm Höhe auf und mussten dann abends vom Einradfahrer Stoffl weggeschippt werden...
Sonntag, 23. Januar 2011
Makrokristalline Schneeschuhwanderung
Der Morgen fing schon mal recht gut an:
Ich liege in der warmen Wanne und wundere mich grün, wieso den niemand anderer von den faulen Säcken im Haushalt endlich aufsteht, um Frühstück zu machen oder die Raumtemperatur in den Plusbereich zu bringen. Also nix wie raus aus meinem Wasserthermarium und gleich Martina wecken, einmal, zweimal... rot gerändert und zerzauselt wurde ich dann aufs Unschönste aufgeklärt, dass heute Sonntag sei. Ok, das ging schon mal in die Hose - also, nix wie rein in die Federn und schnarchen bis knapp vor Elfe...
Blöderweise Kaiserwetter am Plateau. Also hab ich geschwind die Stulle geschmiert, den Tee entweiht, das Müsli gekaut und das Verdaute entsorgt, und schon gings rauf in luft'ge Höh...
Schnaufend, schwitzend - rutschend, fluchend, aber seelig ob des Wetters, der traumhaften Landschaft, der Mengen an Wildspuren und den beeindruck funktionablen Schneeschuhen von MSR. Im Ohr zwei neue PodCasts von Webciety, Fanboys.
Besonders faszinierend war der Oberflächenreif. Dieser macht den Schnee sehr pulvrig und die Eiskristalle fein verzweigt mit sehr spitzen Zacken. Meine mühsam gelegte Spur von gestern war wieder verschneit. Die Latschenzweige versperrten mir aufs Neue, ob ihrer Schneelast, den Weg Richtung Nördlinger Hütte. Kurz vor dem "Hotelhang" war mit normalen Mitteln kein Weiterkommen mehr möglich. Schwimmschnee bis zu den Brustwarzen ließ mich dann dort genüsslich meinen mitgebrachten Tee trinken und den Herrgott einen guten Mann sein....
Hier noch ein paar Winter-Impressionen der Tour!
Ich liege in der warmen Wanne und wundere mich grün, wieso den niemand anderer von den faulen Säcken im Haushalt endlich aufsteht, um Frühstück zu machen oder die Raumtemperatur in den Plusbereich zu bringen. Also nix wie raus aus meinem Wasserthermarium und gleich Martina wecken, einmal, zweimal... rot gerändert und zerzauselt wurde ich dann aufs Unschönste aufgeklärt, dass heute Sonntag sei. Ok, das ging schon mal in die Hose - also, nix wie rein in die Federn und schnarchen bis knapp vor Elfe...
Blöderweise Kaiserwetter am Plateau. Also hab ich geschwind die Stulle geschmiert, den Tee entweiht, das Müsli gekaut und das Verdaute entsorgt, und schon gings rauf in luft'ge Höh...
Schnaufend, schwitzend - rutschend, fluchend, aber seelig ob des Wetters, der traumhaften Landschaft, der Mengen an Wildspuren und den beeindruck funktionablen Schneeschuhen von MSR. Im Ohr zwei neue PodCasts von Webciety, Fanboys.
Besonders faszinierend war der Oberflächenreif. Dieser macht den Schnee sehr pulvrig und die Eiskristalle fein verzweigt mit sehr spitzen Zacken. Meine mühsam gelegte Spur von gestern war wieder verschneit. Die Latschenzweige versperrten mir aufs Neue, ob ihrer Schneelast, den Weg Richtung Nördlinger Hütte. Kurz vor dem "Hotelhang" war mit normalen Mitteln kein Weiterkommen mehr möglich. Schwimmschnee bis zu den Brustwarzen ließ mich dann dort genüsslich meinen mitgebrachten Tee trinken und den Herrgott einen guten Mann sein....
Hier noch ein paar Winter-Impressionen der Tour!
Freitag, 14. Januar 2011
Elfriedes Zaubertrankl
Nachdem Martina mit kurzer Unterbrechung beinahe ein Monat gekränkelt hat, mussten wir nun größere Geschütze aufziehen! Wir brauchten Elfriedes' und Elmars' HUSTENTEE BEI REIZHUSTEN Rezept!
Den Zaubertrank haben wir uns in der Seefelder Apotheke mischen lassen. Riechen tut er gut, schmecken weniger... Die Wirkung dafür überzeugt sehr!
ZUTATEN:
25 g Eibischwurzel
20 g Isländisch Moos
20 g Fenchel-früchte
20 g Anisfrüchte
15 g Lindenblüten
ZUBEREITUNG:
6 Teelöffel mit 3 Tassen kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. 3 Tassen pro Tag mit etwas Honig gesüßt trinken.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Wiegenfestes Schoko-Einrad
Achtzehn Jahr' nun sind vergangen,
seit Dein Leben angefangen.
Zu diesem schönen Wiegenfeste
wünschen wir Dir nur das Allebeste.
Die kunstvoll dekorierte und äußerst leckere Torte, gesponsort von Oma soll bedeuten:
a) 18. Einräder und kein bisschen leise...
b) Pizzaroller mit Sattel für Benjamin, den 18ten...
c) achtzehnteiliges Naben-, Speichen- und Rohrkonstrukt...
d) er schiebt mich, er schiebt mich nicht,...
e) Jänner ist wettermäßig ideales Fahrradmonat...
Weitere Lösungsvorschläge erwünscht!
seit Dein Leben angefangen.
Zu diesem schönen Wiegenfeste
wünschen wir Dir nur das Allebeste.
Die kunstvoll dekorierte und äußerst leckere Torte, gesponsort von Oma soll bedeuten:
a) 18. Einräder und kein bisschen leise...
b) Pizzaroller mit Sattel für Benjamin, den 18ten...
c) achtzehnteiliges Naben-, Speichen- und Rohrkonstrukt...
d) er schiebt mich, er schiebt mich nicht,...
e) Jänner ist wettermäßig ideales Fahrradmonat...
Weitere Lösungsvorschläge erwünscht!
Montag, 10. Januar 2011
Giraffenbändiger
Während Martina sich langsam aushustet, ich Werkstatt und Büro kaum verlasse bändigt Benni sein neues Haustier, die metallic-blaue Giraffe.
Nach dem kleinen Einsteiger 20" MTB Einrad von mir kam bald das 24-Zoll-Gerät an die Reihe, seit Weihnachten ist nun eine Metall-Giraffe im Holzhaus.
Ich hab versucht, da raufzukommen - schwer bewaffnet mit Handschuhen und Helm. Doch gleich beim ersten Versuch hab ich einen blitzschnellen, unschönen Abgang gemacht... Alleine der Aufstieg ist also schon abenteuerlich.
Gratulation meinerseits zu so viel Mut, Gleichgewicht und jugendlicher Gelassenheit!
Und auch zum morgen anstehenden 18. Geburtstag! Der Daumen ist ganz nach oben gerichtet. Die Volljährigkeit ist endlich erreicht.
Einrad Homepage
Nach dem kleinen Einsteiger 20" MTB Einrad von mir kam bald das 24-Zoll-Gerät an die Reihe, seit Weihnachten ist nun eine Metall-Giraffe im Holzhaus.
Ich hab versucht, da raufzukommen - schwer bewaffnet mit Handschuhen und Helm. Doch gleich beim ersten Versuch hab ich einen blitzschnellen, unschönen Abgang gemacht... Alleine der Aufstieg ist also schon abenteuerlich.
Gratulation meinerseits zu so viel Mut, Gleichgewicht und jugendlicher Gelassenheit!
Und auch zum morgen anstehenden 18. Geburtstag! Der Daumen ist ganz nach oben gerichtet. Die Volljährigkeit ist endlich erreicht.
Einrad Homepage
Mittwoch, 29. Dezember 2010
No Vertical Limit
Oft wird man richtig belohnt, wenn man den kleinen Schweinehund gleich morgens bezwingt:
Mit g'scheiten Schneeschuhen steil hinaufstapfen, schnaufen, schwitzen, grinsen. Ruhe kehrt ein, Wildspuren verlaufen sich im Schnee, Losungen werden nicht ignoriert, die Sonne brennt einem ins G'nack und ein paar Kekselen im Rucksack hauchen bald ihr kurzes Leben aus....
Und die anderen unten im Tal? Die Zurückgebliebenen. Die müssen unter der Nebeldecke im eigenen Saft darben...
Mit g'scheiten Schneeschuhen steil hinaufstapfen, schnaufen, schwitzen, grinsen. Ruhe kehrt ein, Wildspuren verlaufen sich im Schnee, Losungen werden nicht ignoriert, die Sonne brennt einem ins G'nack und ein paar Kekselen im Rucksack hauchen bald ihr kurzes Leben aus....
Und die anderen unten im Tal? Die Zurückgebliebenen. Die müssen unter der Nebeldecke im eigenen Saft darben...
Montag, 27. Dezember 2010
How To Make A Holzvase
Wie macht man eine Vase aus Holz, ohne dass man Obstbauer ist?
Was man dazu benötigt: eine entsprechende Drechselbank, vornehmlich eine der Fa. HAPFO, dazu Drechsel-Beitel, Absaugung, Mundschutz, Visir, Öle, Wachse, Taschentücher, Schmirgelpapiere von 40, 80, 120, 240, eine Stichsäge mit Schmackes, eine Bohrmaschine für Holz (Schlageinrichtung nicht vonnöten), Holz - besser gesagt eine Birken-Mehrschichtplatte (im Volksmund Sperrholz), Zirkel und jede Menge Leim. Literweise. Und nicht zu vergessen Zwingen - soweit das Auge reicht.
(1) Schnittbogen, Zirkeln, Sägen
Um aus einer Sperrholzplatte möglichst viele Vasen herauszubekommen, hab ich mir eine Zeichnung angefertigt. Wölbung, Fuß und Hals lassen sich so besser vorstellen. Außerdem bekommt jeder Ring einen Außen- und Innendurchmesser, und bei manchen Teilen kann man mit Nutzen arbeiten.
Nachdem die Kreise per Zirkel auf die Platte übertragen worden sind, muss man (stundenlang) per Stichsäge, ohne Pendelhub, dafür aber mit Ausfransschutz diese Teile aussägen.
(2) Leimen, Zwingen
Jetzt gilt es, immer zwei Teile zusammenzuleimen. Und das mit einem (langsam trocknenden) Standardleim. Dieser ist dann zum Drechseln nicht so steinhart, wie der Expressleim. Die Trocknungszeit beträgt ca. 6 Stunden (was heißt, über Nacht...)
Und das Ganze möglichst zentriert - was blöderweise nicht immer ganz gelingt. Abweichungen multiplizieren sich gerne mal zu einer ordentlichen Differenz auf, was sich dann beim Drechseln als sehr nachteilig erweist. Die mit Leim versehenen Teile schwimmen ab und an, aber im Laufe der Zeit bekommt man dementsprechende Übung. Und, damit einem beim Drechseln kein Sperrholz abhaut, muss hier ordentlich mit Zwingen gearbeitet werden.
(3) Halbschalen, Drechseln
Mit den jeweils sieben Ringen bildet man die zwei halben Vasenteile aus. Damit kann ich dann außen und innen ensprechend viel Material zu einemr erträglichen Wandstärke wegdrechseln.
Da ich immer im Stirnholzbereich arbeite, ist der Materialabtrag dürftig, und man muss häufig die Drechselbeitel nachschleifen. Und die Späne und der Staub sind so heiß, dass man an den Händen zum Teil Brandblasen bekommt. Dann wird innen mit Schleifpapier unterschiedlicher Körnung nachgeschliffen. Gut, dass ich hier eine Absaugung habe. Birkin ist zwar gut fürs Haar, Birkenelixier gut für den Hals aber Birkenholz-Schleifstaub nicht gut für die Nase.
(4) Zusammenleimen der Halbschalen
Jetzt wirds nochmals richtig spannend. Passen die zwei Teile auch zusammen? Dies vorausgesetzt wird hier wieder ordentlich Leim aufgetragen und die zwei Teile auf der Drechselbank möglichst passgenau zusammengeleimt. Nachdem man die noch unfertige Vase über Nacht trocknen gelassen hat, ist am nächsten Tag das finale Überdrehen angesagt.
Dann geh ich bei der Drechselmaschine mit der Umdrehungsgeschwindigkeit hinauf und schleife vorerst mit dem Exzenterschleifer und einer 40er Körnung (sehr grob). Dann wird mit 80er, 120er und 240er Textilschleifpapier immer feiner geschliffen.
Dannach mit Leinölfirnis das Ganze eingelassen, mit Hutten das überflüssige Material an der drehenden Vase entfernt und dann mit einem Bausch Birken-Drechselspäne noch nachpoliert.
(5) Ende, Äpfel, Amen
Jetzt wird nur mehr noch schnell ein Gott-Sei-Dank-Es-Ist-Nix-Passiert gesprochen. Ich bin stolz auf die getane Arbeit und tu so, als ob ich aus einer Holzvase das brackige Blumenwasser heraustrinken müsste...
Was man dazu benötigt: eine entsprechende Drechselbank, vornehmlich eine der Fa. HAPFO, dazu Drechsel-Beitel, Absaugung, Mundschutz, Visir, Öle, Wachse, Taschentücher, Schmirgelpapiere von 40, 80, 120, 240, eine Stichsäge mit Schmackes, eine Bohrmaschine für Holz (Schlageinrichtung nicht vonnöten), Holz - besser gesagt eine Birken-Mehrschichtplatte (im Volksmund Sperrholz), Zirkel und jede Menge Leim. Literweise. Und nicht zu vergessen Zwingen - soweit das Auge reicht.
(1) Schnittbogen, Zirkeln, Sägen
Um aus einer Sperrholzplatte möglichst viele Vasen herauszubekommen, hab ich mir eine Zeichnung angefertigt. Wölbung, Fuß und Hals lassen sich so besser vorstellen. Außerdem bekommt jeder Ring einen Außen- und Innendurchmesser, und bei manchen Teilen kann man mit Nutzen arbeiten.
Nachdem die Kreise per Zirkel auf die Platte übertragen worden sind, muss man (stundenlang) per Stichsäge, ohne Pendelhub, dafür aber mit Ausfransschutz diese Teile aussägen.
(2) Leimen, Zwingen
Jetzt gilt es, immer zwei Teile zusammenzuleimen. Und das mit einem (langsam trocknenden) Standardleim. Dieser ist dann zum Drechseln nicht so steinhart, wie der Expressleim. Die Trocknungszeit beträgt ca. 6 Stunden (was heißt, über Nacht...)
Und das Ganze möglichst zentriert - was blöderweise nicht immer ganz gelingt. Abweichungen multiplizieren sich gerne mal zu einer ordentlichen Differenz auf, was sich dann beim Drechseln als sehr nachteilig erweist. Die mit Leim versehenen Teile schwimmen ab und an, aber im Laufe der Zeit bekommt man dementsprechende Übung. Und, damit einem beim Drechseln kein Sperrholz abhaut, muss hier ordentlich mit Zwingen gearbeitet werden.
(3) Halbschalen, Drechseln
Mit den jeweils sieben Ringen bildet man die zwei halben Vasenteile aus. Damit kann ich dann außen und innen ensprechend viel Material zu einemr erträglichen Wandstärke wegdrechseln.
Da ich immer im Stirnholzbereich arbeite, ist der Materialabtrag dürftig, und man muss häufig die Drechselbeitel nachschleifen. Und die Späne und der Staub sind so heiß, dass man an den Händen zum Teil Brandblasen bekommt. Dann wird innen mit Schleifpapier unterschiedlicher Körnung nachgeschliffen. Gut, dass ich hier eine Absaugung habe. Birkin ist zwar gut fürs Haar, Birkenelixier gut für den Hals aber Birkenholz-Schleifstaub nicht gut für die Nase.
(4) Zusammenleimen der Halbschalen
Jetzt wirds nochmals richtig spannend. Passen die zwei Teile auch zusammen? Dies vorausgesetzt wird hier wieder ordentlich Leim aufgetragen und die zwei Teile auf der Drechselbank möglichst passgenau zusammengeleimt. Nachdem man die noch unfertige Vase über Nacht trocknen gelassen hat, ist am nächsten Tag das finale Überdrehen angesagt.
Dann geh ich bei der Drechselmaschine mit der Umdrehungsgeschwindigkeit hinauf und schleife vorerst mit dem Exzenterschleifer und einer 40er Körnung (sehr grob). Dann wird mit 80er, 120er und 240er Textilschleifpapier immer feiner geschliffen.
Dannach mit Leinölfirnis das Ganze eingelassen, mit Hutten das überflüssige Material an der drehenden Vase entfernt und dann mit einem Bausch Birken-Drechselspäne noch nachpoliert.
(5) Ende, Äpfel, Amen
Jetzt wird nur mehr noch schnell ein Gott-Sei-Dank-Es-Ist-Nix-Passiert gesprochen. Ich bin stolz auf die getane Arbeit und tu so, als ob ich aus einer Holzvase das brackige Blumenwasser heraustrinken müsste...
Sonntag, 26. Dezember 2010
Hirschragout beim Hirschen
Schon mehrere Jahre Tradition hat bei uns das gemeinsame Abendessen im Hirschen zu Leithen. Einem Gasthof mit Tiroler Wirtshaustradition. Und der engste Familienkreis rund um meine Schwiegereltern ist eingeladen und freut sich bereits seit Tagen darauf!
Ob Wildragout, Wildschweinpastete, Blunzn oder Rehrücken - hier findet man immer was Gutes und Herzhaftes! Bei den Nachspeisen schwächelt bereits der Eine oder andere. (Nicht zuletzt der Gürtel um die Hose...)
Das Ambiente der Zirbenstube ist sehr angenehm, was man vom Vorbeifahren nach dem Zirler Berg oft gar nicht so vermuten würde.
Caroline, die Tochter des Hausherren bedient souverän, ihr Bruder Peter ist für das Kochen der Leckereien verantwortlich! Danke! Gut wars.
Homepage Gasthof Hirschen
Ob Wildragout, Wildschweinpastete, Blunzn oder Rehrücken - hier findet man immer was Gutes und Herzhaftes! Bei den Nachspeisen schwächelt bereits der Eine oder andere. (Nicht zuletzt der Gürtel um die Hose...)
Das Ambiente der Zirbenstube ist sehr angenehm, was man vom Vorbeifahren nach dem Zirler Berg oft gar nicht so vermuten würde.
Caroline, die Tochter des Hausherren bedient souverän, ihr Bruder Peter ist für das Kochen der Leckereien verantwortlich! Danke! Gut wars.
Homepage Gasthof Hirschen
Auf großem Fuß mit MSR
Bei klirrender Temperatur und Sonnenschein machte ich mich auf den Weg hinauf - einen Stock höher. Mit dabei die neuen Lightning Ascent Schneeschuhe von MSR: Und diese Dinger sind was G'scheites, auch wenn sie ein kleines Loch ins krisengebeutelte Winterbudget reißen.
Der Außen-Umfang der Schneeschuhe ist relativ klein, dafür aber aus gezacktem Luftfahrts-Aluminium. Das macht sie sehr stabil und sorgt in alle denbaren Richtungen, hinauf, hinunter, seitlich immer für unglaublichen Halt. (Und lässt sich wahrscheinlich auch zum Umsägen einer mittelgroßen Tanne verwenden...)
Außerdem sind unter dem Fuß gezackte Querträger, die nochmals ein Rutschen verhinden sollen. Vor allem beim Hinuntergehen geben einem diese zwei Traversen ein sehr sicheres Gefühl.
Wenn man wie auf Stufen steil hinaufgehen will, lassen sich hinten Steighilfen aufklappen (Bedienung auch mit Stöcken möglich!) und vorne beißen sich ordendliche Edelstahl-Frontzacken in den harten Schnee, störende Wurzel oder blankes Eis. Die Befestigungs-Bänder sind aus handschuhfreundlichem Urethan gefertigt, und damit laut Hersteller-Angaben bis -40°C biegsam. Optional dazu gibts Verlängerungselemente, die bei mehr Schnee (oder deutlicher Gewichtszunahme während den Weihnachtstagen) für bessere Tragfähigkeit dienen sollen. Das ganze verstaut in einem passenden Schultertäschchen mit jeder Menge Schnikschnak rundet das ganze Bild ordentlich ab. Daumen ganz nach oben für die Lightning Ascent Schneeschuhe von dem amerikanischen Ausstatter Mountain Safety Research.
Testbericht bei Trailspace
Der Außen-Umfang der Schneeschuhe ist relativ klein, dafür aber aus gezacktem Luftfahrts-Aluminium. Das macht sie sehr stabil und sorgt in alle denbaren Richtungen, hinauf, hinunter, seitlich immer für unglaublichen Halt. (Und lässt sich wahrscheinlich auch zum Umsägen einer mittelgroßen Tanne verwenden...)
Außerdem sind unter dem Fuß gezackte Querträger, die nochmals ein Rutschen verhinden sollen. Vor allem beim Hinuntergehen geben einem diese zwei Traversen ein sehr sicheres Gefühl.
Wenn man wie auf Stufen steil hinaufgehen will, lassen sich hinten Steighilfen aufklappen (Bedienung auch mit Stöcken möglich!) und vorne beißen sich ordendliche Edelstahl-Frontzacken in den harten Schnee, störende Wurzel oder blankes Eis. Die Befestigungs-Bänder sind aus handschuhfreundlichem Urethan gefertigt, und damit laut Hersteller-Angaben bis -40°C biegsam. Optional dazu gibts Verlängerungselemente, die bei mehr Schnee (oder deutlicher Gewichtszunahme während den Weihnachtstagen) für bessere Tragfähigkeit dienen sollen. Das ganze verstaut in einem passenden Schultertäschchen mit jeder Menge Schnikschnak rundet das ganze Bild ordentlich ab. Daumen ganz nach oben für die Lightning Ascent Schneeschuhe von dem amerikanischen Ausstatter Mountain Safety Research.
Testbericht bei Trailspace
Sonntag, 28. November 2010
Stromberg for every day!
Nachdem wir schon seit Jahren mit dem Stromberg-Virus leben, musste heuer ein Tageskalender mit den markigen Sprüchen des "Fettnäpfchen"-Treters her. Na gut, es war nicht jeder Tag des Kalenders lesenswert, aber die eine oder andere Seite fanden wir schon sehr lustig. Hier zwei Beispiele.
10 Dinge, die sie nicht tun sollten… (Fortsetzung)
Da meine liebe Mitstudentin Sonja uns den heißen Tipp mit dem Vorgängervideo gegeben hat, hier nun ein weiteres Lach-Highlight! Viel Spaß
Mittwoch, 24. November 2010
Montag, 22. November 2010
Jagen auf Rädern
Kurz nach dem morgendlichen Abbaumen kam mir dann auf dem Weg Richtung Nördlinger dieser mobile Jagdstand unter das Zielfernrohr. Hääh, gehts mir noch?
Nach langem Überlegen und Untersuchen entdecke ich gottseisgelobt keinen Waidmann mit Loch im Knie im Hänger.
Und jetzt so drüber nachgedacht, finde ich es eigtl. recht praktisch: Dunkel gebeizt nach Nordwesten, rusikales, heimisches Feuchtastholz nach Südosten. Innen ein Matratzenlager für den Waldschratt. Das Fenster thermoverglast. Einzig die Dachneigung ist wider dem dritten Aerodynamikgesetz entworfen.
Oder ist das der Rest der ominösen zweiten Reither Doppelhaushälfte?
Aber - "ist die Kugel aus dem Lauf,
hält kein Teufel sie mehr auf." Funktion erkannt, auf Foto gebannt...
Nach langem Überlegen und Untersuchen entdecke ich gottseisgelobt keinen Waidmann mit Loch im Knie im Hänger.
Und jetzt so drüber nachgedacht, finde ich es eigtl. recht praktisch: Dunkel gebeizt nach Nordwesten, rusikales, heimisches Feuchtastholz nach Südosten. Innen ein Matratzenlager für den Waldschratt. Das Fenster thermoverglast. Einzig die Dachneigung ist wider dem dritten Aerodynamikgesetz entworfen.
Oder ist das der Rest der ominösen zweiten Reither Doppelhaushälfte?
Aber - "ist die Kugel aus dem Lauf,
hält kein Teufel sie mehr auf." Funktion erkannt, auf Foto gebannt...
Sonntag, 21. November 2010
Einarmiger trotzt Gämsen
(Ist natürlich ein völliger Holler, diese Überschrift...)
Mit der neuen (NEX) digitalen Fußreflex-Kamera gings wieder vertikal hinauf. Verwunderlich, wie man mit so wenig Kamera so viele Fotos machen kann...
Aufgrund der idealen Exposition der Martinswand kann man praktisch das ganze Jahr über den Klettersteig benützen. Und so trifft sich auch der harte Kern der fleißig Trainierenden immer wieder zu den unmöglichsten Uhrzeiten und bei fast jedem Wetter.
Die Gämsen haben ihr Winterquartier in Richtung Auckenthaler-Einstieg bezogen und verfolgen gelangweilt das emsige Treiben der bunten Zweibeiner.
Meine aktuelle Zeit: 39 Minuten. Das heißt ungefähr: 8 Minuten für Sektion eins, 8 Minuten für Sektion zwei, 8 Minuten für Sektion drei, 15 Minuten alle drei Sektionen wieder runterkraxeln. Ins Wandbuch gescheite Sprücheln reinklopfen kann man da aber nicht mehr...
Mit der neuen (NEX) digitalen Fußreflex-Kamera gings wieder vertikal hinauf. Verwunderlich, wie man mit so wenig Kamera so viele Fotos machen kann...
Aufgrund der idealen Exposition der Martinswand kann man praktisch das ganze Jahr über den Klettersteig benützen. Und so trifft sich auch der harte Kern der fleißig Trainierenden immer wieder zu den unmöglichsten Uhrzeiten und bei fast jedem Wetter.
Die Gämsen haben ihr Winterquartier in Richtung Auckenthaler-Einstieg bezogen und verfolgen gelangweilt das emsige Treiben der bunten Zweibeiner.
Meine aktuelle Zeit: 39 Minuten. Das heißt ungefähr: 8 Minuten für Sektion eins, 8 Minuten für Sektion zwei, 8 Minuten für Sektion drei, 15 Minuten alle drei Sektionen wieder runterkraxeln. Ins Wandbuch gescheite Sprücheln reinklopfen kann man da aber nicht mehr...
Samstag, 20. November 2010
akutes Raku...
Kaum ist's frisch am Thermometer, wird in Reith getöpfert, gewalzt, glasiert und im Rakuofen gebrannt. Und das in nicht zu knappen Mengen.
Haus, Garage und Feuerholz stehen noch und der kleine, blonde Lehrling aus der Nachbarschaft wurde auch nicht abgefackelt...
Haus, Garage und Feuerholz stehen noch und der kleine, blonde Lehrling aus der Nachbarschaft wurde auch nicht abgefackelt...
Kompaktreflex oder Spiegelcamera
Fotografieren und Blogschreiben hat sich bei mir zu einer kleinen Passion entwickelt. Und nachdem mein Oheim (Bruder mütterlicherseits) diese Leidenschaft teilt und auch unterstützt, war der Weg zum Sony-Alpha-Händler meiner Wahl gleich und gerne genommen.
Die kleine Canon IXUS200i Kompaktkamera genügte plötzlich nicht mehr und die große Canon EOS 7D ist bei Trekking-, Kletter- und Skitouren einfach zu unhandlich.
Seit einem guten Jahr gibt Sony im Bereich dieser sog. Systemkameras ordentlich Gas. Dieser Kameratyp schließt die Brücke zwischen DLSR und Kompaktkameras - heraus kam die Sony NEX-5. Komisch eigtl., dass das so lange niemandem eingefallen ist.
Diese digitale Knipse hat ein Gewinde für auswechselbare Objektive, kann auch im RAW-Modus speichern. Filmen kann man damit auch, und zwar in Full-HD und Stereo-Ton, der Exmor CMOS Sensor hat APS-C Größe und der schwenkbare Monitor auf der Rückseite misst ordentliche drei Inch. Das schwarze, griffige und teilweise geriffelte Magnesium-Gehäuse liegt gut in der Hand, mit der Linken lässt sich außerdem gut am Objektiv halten.
Hervorragend funktioniert der Panoramamodus. Man schwenkt hier das Teil gleichmäßig ca. 270°, bleibt mit dem Finger am Auslöser und es werden die geschossenen Fotos in Echtzeit zu einem horizontalen oder vertikalen Panorma "gestitched". Coole Sache!
Außerdem lässt sich gut in HDR (High Dynamic Range) fotografieren. Alles in allem ein toller Auftritt - auch wenn das erste Firmware-Einspielen voll in die Hose ging!
gut:
- riesiges Objektiv
- 14,2 Megapixel Fotoauflösung
- Full-HD Video in Stereo
- optischer Bildstabilisator
- RAW Format
- Serienbildfunktion
- ISO 200-12.800
- schwenkbarer Monitor mit 921.600 Pixel
- Sweep Panorama
- HDR-Modus
- intuitive Einstellung via Bildschirm
- wenige Tasten
- griffiges Gehäuse
- exakte Batterieanzeige
ungut:
- in den umfangreichen Einstellungen kann man sich leicht verirren
- Mac-Software ist älteren Semesters
- Handschlaufe statt Schultergurt wäre fein
- frisst ordentlich Batterie
- Batterie lädt lange
- Speicherkarte nicht im Lieferumfang enthalten
- satter Preis um die € 500,- (dafür geht eine alte Frau lange Socken stricken...)
- Homepage mit Tutorials, Firmware-Updates, Zusatzinfos sehr unübersichtlich
Sony NEX Homepage
ausführliche Review bei www.dpreview.com
Die kleine Canon IXUS200i Kompaktkamera genügte plötzlich nicht mehr und die große Canon EOS 7D ist bei Trekking-, Kletter- und Skitouren einfach zu unhandlich.
Seit einem guten Jahr gibt Sony im Bereich dieser sog. Systemkameras ordentlich Gas. Dieser Kameratyp schließt die Brücke zwischen DLSR und Kompaktkameras - heraus kam die Sony NEX-5. Komisch eigtl., dass das so lange niemandem eingefallen ist.
Diese digitale Knipse hat ein Gewinde für auswechselbare Objektive, kann auch im RAW-Modus speichern. Filmen kann man damit auch, und zwar in Full-HD und Stereo-Ton, der Exmor CMOS Sensor hat APS-C Größe und der schwenkbare Monitor auf der Rückseite misst ordentliche drei Inch. Das schwarze, griffige und teilweise geriffelte Magnesium-Gehäuse liegt gut in der Hand, mit der Linken lässt sich außerdem gut am Objektiv halten.
Hervorragend funktioniert der Panoramamodus. Man schwenkt hier das Teil gleichmäßig ca. 270°, bleibt mit dem Finger am Auslöser und es werden die geschossenen Fotos in Echtzeit zu einem horizontalen oder vertikalen Panorma "gestitched". Coole Sache!
Außerdem lässt sich gut in HDR (High Dynamic Range) fotografieren. Alles in allem ein toller Auftritt - auch wenn das erste Firmware-Einspielen voll in die Hose ging!
gut:
- riesiges Objektiv
- 14,2 Megapixel Fotoauflösung
- Full-HD Video in Stereo
- optischer Bildstabilisator
- RAW Format
- Serienbildfunktion
- ISO 200-12.800
- schwenkbarer Monitor mit 921.600 Pixel
- Sweep Panorama
- HDR-Modus
- intuitive Einstellung via Bildschirm
- wenige Tasten
- griffiges Gehäuse
- exakte Batterieanzeige
ungut:
- in den umfangreichen Einstellungen kann man sich leicht verirren
- Mac-Software ist älteren Semesters
- Handschlaufe statt Schultergurt wäre fein
- frisst ordentlich Batterie
- Batterie lädt lange
- Speicherkarte nicht im Lieferumfang enthalten
- satter Preis um die € 500,- (dafür geht eine alte Frau lange Socken stricken...)
- Homepage mit Tutorials, Firmware-Updates, Zusatzinfos sehr unübersichtlich
Sony NEX Homepage
ausführliche Review bei www.dpreview.com
Montag, 15. November 2010
Alles ist gut!
Was gibt es Schöneres als seine erste Klausur in Mathematik zu absolvieren. Viel gelernt hat man ja im Vorfeld und die Formelsammlung ist stilsicher in Pink und Gelb gehalten. Der Freitag nahte und ich war nicht aufgeregt, auch kurz vor der Klausur lief alles bestens.
Olivers Tipp für die Mama lautete:"ganz ruhig alle Aufgaben durchlesen, darüber nachdenken und nach der Machbarkeit gereiht ausrechnen"! Das war mir auch noch 3 Sekunden bevor ich die Klausur überreicht bekam klar. Aber dann ... Wie ein altes Pferd stur der Reihe nach gerechnet und die Angaben muss man (besser gesagt Frau) nicht genau lesen!
Dann heute die email von Sonja, was ich denn für eine Note bekommen habe. Uhhh, war ich aufgeregt. Und dann ... Ich konnte es kaum glaubern: GESCHAFFT! JUHUUUUU.
Gratulationen prasselten auf mich ein. Danke dafür.
Und eine ganz besondere Überraschung hatte meine liebste Mama für mich: eines ihrer berühmten Gedichte:
Liebe Studentin,
Als ich die Nachricht heut bekommen,
bin ich zu dem Entschluss gekommen,
ein Telefongruß genügt nicht,
nein, das erfordert ein Gedicht!
So hab´ - von Kopfschmerzen geplagt -
ich mich ans Dichten doch gewagt.
Dein Urteil sei recht moderat:
Es gilt der Wille für die Tat.
Wenn Du der Mutter nur geglaubt,
hätt´nichts Dir Deinen Schlaf geraubt:
Wer auf die Freizeit oft verzichtet
(der hohe IQ auch verpflichtet)
und wer viel lernt mit Geist und Kraft,
die erste Prüfung locker schafft!!
Drum zukünftig kein Ach und Weh,
nur Zuversicht von Kopf bis Zeh,
zu Bette gehen nicht zu spät
und KEINE Semmele-Diät!
Die nächsten Tests gelingen Dir
mit mehr Punkten als sechzig-vier!!
Herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße von Mama und Papa
DANKE und übrigens am Samstag geht es mit Werkstofftechnologie weiter.
Olivers Tipp für die Mama lautete:"ganz ruhig alle Aufgaben durchlesen, darüber nachdenken und nach der Machbarkeit gereiht ausrechnen"! Das war mir auch noch 3 Sekunden bevor ich die Klausur überreicht bekam klar. Aber dann ... Wie ein altes Pferd stur der Reihe nach gerechnet und die Angaben muss man (besser gesagt Frau) nicht genau lesen!
Dann heute die email von Sonja, was ich denn für eine Note bekommen habe. Uhhh, war ich aufgeregt. Und dann ... Ich konnte es kaum glaubern: GESCHAFFT! JUHUUUUU.
Gratulationen prasselten auf mich ein. Danke dafür.
Und eine ganz besondere Überraschung hatte meine liebste Mama für mich: eines ihrer berühmten Gedichte:
Liebe Studentin,
Als ich die Nachricht heut bekommen,
bin ich zu dem Entschluss gekommen,
ein Telefongruß genügt nicht,
nein, das erfordert ein Gedicht!
So hab´ - von Kopfschmerzen geplagt -
ich mich ans Dichten doch gewagt.
Dein Urteil sei recht moderat:
Es gilt der Wille für die Tat.
Wenn Du der Mutter nur geglaubt,
hätt´nichts Dir Deinen Schlaf geraubt:
Wer auf die Freizeit oft verzichtet
(der hohe IQ auch verpflichtet)
und wer viel lernt mit Geist und Kraft,
die erste Prüfung locker schafft!!
Drum zukünftig kein Ach und Weh,
nur Zuversicht von Kopf bis Zeh,
zu Bette gehen nicht zu spät
und KEINE Semmele-Diät!
Die nächsten Tests gelingen Dir
mit mehr Punkten als sechzig-vier!!
Herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße von Mama und Papa
DANKE und übrigens am Samstag geht es mit Werkstofftechnologie weiter.
Sonntag, 14. November 2010
Happy Birthday Christl!
Mit viel Gelächter, lautem Stimmengewirr, Hundegebell, herzhaften Leckereien und Kuchen soweit die Augen reichten wurde der Geburtstag meiner Schwiegermutter gebührend gefeiert.
Alle waren da, guter Dinge und weder Wetter noch Momo machten große Kapriolen.
Und auch Apples neues iPad fand rundherum großen Gefallen und nimmt ab sofort als Buch-, Mail-, Internet- und Spielemaschine seine Arbeit auf der Hungerburg auf.
Alle waren da, guter Dinge und weder Wetter noch Momo machten große Kapriolen.
Und auch Apples neues iPad fand rundherum großen Gefallen und nimmt ab sofort als Buch-, Mail-, Internet- und Spielemaschine seine Arbeit auf der Hungerburg auf.
zwei Pistenbullies!
Momo, Lauras weiße Kampfmaschine und Aimee, unsere Bullterrier-Oma lieben den Spaziergang auf den nahen Gschwandtkopf.
Viel Platz auf den noch nicht verschneiten Pisten und viel hölzernes Treibgut, das man genüsslich zerlegen kann. Die Brösel und Späne verwittern anschließend auch schneller...
Viel Platz auf den noch nicht verschneiten Pisten und viel hölzernes Treibgut, das man genüsslich zerlegen kann. Die Brösel und Späne verwittern anschließend auch schneller...
Samstag, 13. November 2010
Luxemburgerli
Mit äußerster Willensanstrengung gelang es mir, während der kompletten Heimfahrt von Zürich nach Reith kein geheimnisvolles Konfekt zu kosten.
Doch daheim im Kreise der Familie wurde dann der Packung beinahe der Garaus gemacht. Sprüngli, die bekannte Zürcher Confiserie, macht diese leckeren Schaumküsse. Und wer hats wann erfunden? Die Schweizer 1957...
Ein Luxemburgerli besteht aus zwei Makrönchen aus Mandel, geschlagenem Eiweiss mit Zucker und einer Cremefüllung.
Danke liebe Tante, lieber Oheim, dass ich mein Kampfgewicht auf diese Weise leicht halten kann...
Doch daheim im Kreise der Familie wurde dann der Packung beinahe der Garaus gemacht. Sprüngli, die bekannte Zürcher Confiserie, macht diese leckeren Schaumküsse. Und wer hats wann erfunden? Die Schweizer 1957...
Ein Luxemburgerli besteht aus zwei Makrönchen aus Mandel, geschlagenem Eiweiss mit Zucker und einer Cremefüllung.
Danke liebe Tante, lieber Oheim, dass ich mein Kampfgewicht auf diese Weise leicht halten kann...
Spät lesen!
Für den Botanik Grand Prix in den Fischzuchtplatten bei Zirl war es leider zu nass.
So musste die Sieben-Seillängen-Klettertour Spätlese in der Martinswand wieder einmal herhalten.
Als neuer Kletterpartner war Helmut mit, den ich auf dem Kaiser-Max-Klettersteig immer wieder antreffe. Er ist einer, der den Klettersteig zwar angehängt, aber ohne mit den Händen auf Stahlseil oder Stifte zu greifen, meistert.
Beim ersten Mal ist immer irgendwie komisch: man weiß nicht wie straff das Seil sein soll, ob man selber auch gut gesichert wird, außerdem war ich selber seit dem Frühlahr nicht mehr in einer Seilschaft unterwegs. Aber es ging alles gut, und ich werde mit dem Banker aus Innsbruck sicher einige nette Kletterpartien haben!
Hier ist der Ausstieg aus der "Spätlese". Mit Blick auf die Touren "Ostriss" und "Maxls Krone".
So musste die Sieben-Seillängen-Klettertour Spätlese in der Martinswand wieder einmal herhalten.
Als neuer Kletterpartner war Helmut mit, den ich auf dem Kaiser-Max-Klettersteig immer wieder antreffe. Er ist einer, der den Klettersteig zwar angehängt, aber ohne mit den Händen auf Stahlseil oder Stifte zu greifen, meistert.
Beim ersten Mal ist immer irgendwie komisch: man weiß nicht wie straff das Seil sein soll, ob man selber auch gut gesichert wird, außerdem war ich selber seit dem Frühlahr nicht mehr in einer Seilschaft unterwegs. Aber es ging alles gut, und ich werde mit dem Banker aus Innsbruck sicher einige nette Kletterpartien haben!
Hier ist der Ausstieg aus der "Spätlese". Mit Blick auf die Touren "Ostriss" und "Maxls Krone".
Sonntag, 7. November 2010
Schnappt Shorty!
Der Wecker klingelt. 4.30 Uhr - in Worten vieruhrdreißig. Ich wälz mich im Bett. Soll ich, soll ich nicht... ich soll. Was solls. Die Bergsachen sind eh schon hergerichtet. Ultra-Light-Stecken, Platypus-Trinkblase, Zitronen- und Ovomaltine-Riegel, ein Apfele und die neue Taschenlampe.
Der Expresso ist geschwind getrunken, Martina schriftlich informiert und ab gehts'! Beim Überqueren der Bundesstraße zeigt mir noch der Zeitungskolporteur den Vogel, ob des T-Shirts und der kurzen Hose... 2°C sind nichts für Warmduscher.
Der Himmel ist sternenklar, Wald und Steig dafür pechschwarz. Nach 1,5h bin ich an der einzigen Quelle angelangt. Hier werden flüssige Reserven angelegt und ein paar kräftige Schlucke genommen. Das lymphatische Mandelsystem dankt mir sofort die eisige Kälte. Martina ruft an, um mir mitzuteilen, dass sie nackt am Fenster stehe. Ich kann sie von hier aus, trotz beginnender Weitsichtigkeit, leider nicht sehen.
Langsam beginnts zu dämmern. Bei meinem Lieblings-Podcast "Bitsundso" gehts weiter rauf zur Nördlinger auf 2.000m. Hier ist alles schon winterfest verpackt. Kein betörender Duft aus der Küche, kein Rauch aus dem Kamin, keine Notdurfter... Der frische Jochwind mahnt zur Eile. Gut, dass ich zumindest ein dünnes Sweatshirt mit dabei habe. Die ersten Sonnenstrahlen sind am Joch angekommen. Jetzt wird einmal gefrühstückt: der sibirische Frostapfel, das arktische Süßwasser und danach die Ovo-Waffel.
Heroben liegen überall Schneereste, steinhart, eiskalt und gefährlich. Nix mit Freiungen! Ich nimm den Weg zur Härmelejoch-Bergstation, dann gehts hurtig runter zur Reither Jochalm und heim zu einem ordentlichen Frühstück mit Semmeln und Laugen Croisants. Schön wars!
kleine Diaschau
Der Expresso ist geschwind getrunken, Martina schriftlich informiert und ab gehts'! Beim Überqueren der Bundesstraße zeigt mir noch der Zeitungskolporteur den Vogel, ob des T-Shirts und der kurzen Hose... 2°C sind nichts für Warmduscher.
Der Himmel ist sternenklar, Wald und Steig dafür pechschwarz. Nach 1,5h bin ich an der einzigen Quelle angelangt. Hier werden flüssige Reserven angelegt und ein paar kräftige Schlucke genommen. Das lymphatische Mandelsystem dankt mir sofort die eisige Kälte. Martina ruft an, um mir mitzuteilen, dass sie nackt am Fenster stehe. Ich kann sie von hier aus, trotz beginnender Weitsichtigkeit, leider nicht sehen.
Langsam beginnts zu dämmern. Bei meinem Lieblings-Podcast "Bitsundso" gehts weiter rauf zur Nördlinger auf 2.000m. Hier ist alles schon winterfest verpackt. Kein betörender Duft aus der Küche, kein Rauch aus dem Kamin, keine Notdurfter... Der frische Jochwind mahnt zur Eile. Gut, dass ich zumindest ein dünnes Sweatshirt mit dabei habe. Die ersten Sonnenstrahlen sind am Joch angekommen. Jetzt wird einmal gefrühstückt: der sibirische Frostapfel, das arktische Süßwasser und danach die Ovo-Waffel.
Heroben liegen überall Schneereste, steinhart, eiskalt und gefährlich. Nix mit Freiungen! Ich nimm den Weg zur Härmelejoch-Bergstation, dann gehts hurtig runter zur Reither Jochalm und heim zu einem ordentlichen Frühstück mit Semmeln und Laugen Croisants. Schön wars!
kleine Diaschau
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Tschüssi, Hüttenzauberlehrlinge...
Bye bye Nördlinger Hütte, zumindest für dieses Jahr. Wir sehen uns wieder 2011 - in gewohnter Frische! Wenn Dein Material-Seilbahn-Hütten-Türl wieder offen ist, Deine zwei weithin sichtbaren Fahnen im Jochwind flattern, die kleine Materialseilbahn hinaufschleicht und die als kleine Punkte wahrnehmbaren Bergsteiger Dich wieder zahlreich besuchen...
Auf dass im neuen Jahr wieder Rekordzeiten gebrochen, Kaspressknödel verdrückt und Bergmetten zelebriert werden.
Auf dass im neuen Jahr wieder Rekordzeiten gebrochen, Kaspressknödel verdrückt und Bergmetten zelebriert werden.
Dienstag, 26. Oktober 2010
Wonderblattln
Es gibt wenige Sachen, die ich lieber mache, als mit Aimee, unserer Bulldozer-Dame, dem Podcast-Knopf im Ohr und einer digitalen Spiegelreflex am Gelenk durch die sonnendurchfluteten Wälder in der nahen Umgebung zu streifen!
Überall tropft's, Baumlawinen versperren einem die Sicht, Aimee genießt die frische Fauna. Die bunten Blattln wurden erst zu einem geringen Teil abgeworfen - dafür ist aber das kalte Puder mit Ende Oktober recht forsch drann.
Überall tropft's, Baumlawinen versperren einem die Sicht, Aimee genießt die frische Fauna. Die bunten Blattln wurden erst zu einem geringen Teil abgeworfen - dafür ist aber das kalte Puder mit Ende Oktober recht forsch drann.
Montag, 25. Oktober 2010
Ausgesetzt am Mitterbergl!
Ich bin immer auf der Suche nach ausgefallenen Touren in unserem näheren Umkreis - abseits der germanischen Trampelpfade.
Lange gesucht - und dann schnell von Martina und mir gefunden:
Vom Leithener Bahnhof aus gehts in Richtung Schlossbachklamm. Nach ein paar hundert Meter biegt man links in Richtung Kaiserstand ab und kommt zu einem Umkehrplatz für Jäger und Holzarbeiter. Von da gehts dann ohne Wegmarkierung auf einem Jäger- und Gamssteig in Richtung Norden zu einem großen Jägerstand. Aufgrund der zahlreichen Losung schließe ich, dass mehr Gämsen als Jäger unterwegs sind. Ab und an müssen schlecht befestigte Wege, Halden und Reisen überwunden werden. Vom Jagdstand gehts dann unter steilen und überhängenden Schrofen mehr oder weniger geradewegs durch langgezogene Latschenwälder in Richtung Ursprungsattel.
Nordöstlich präsentiert sich dabei einem das 1.700 m hohe Mitterbergl und östlich bekommt man einen guten Eindruck vom Kreuzjöchl, Garberskopf und Brunstkopf.
Landschaftlich sehr empfehlenswert, gutes Schuhwerk und eine abgeschlossene Lebensversicherung auch! Und mann sollte solche Wanderungen nicht bei abklingendem Regenwetter und heranziehendem Schneetreiben machen...
Lange gesucht - und dann schnell von Martina und mir gefunden:
Vom Leithener Bahnhof aus gehts in Richtung Schlossbachklamm. Nach ein paar hundert Meter biegt man links in Richtung Kaiserstand ab und kommt zu einem Umkehrplatz für Jäger und Holzarbeiter. Von da gehts dann ohne Wegmarkierung auf einem Jäger- und Gamssteig in Richtung Norden zu einem großen Jägerstand. Aufgrund der zahlreichen Losung schließe ich, dass mehr Gämsen als Jäger unterwegs sind. Ab und an müssen schlecht befestigte Wege, Halden und Reisen überwunden werden. Vom Jagdstand gehts dann unter steilen und überhängenden Schrofen mehr oder weniger geradewegs durch langgezogene Latschenwälder in Richtung Ursprungsattel.
Nordöstlich präsentiert sich dabei einem das 1.700 m hohe Mitterbergl und östlich bekommt man einen guten Eindruck vom Kreuzjöchl, Garberskopf und Brunstkopf.
Landschaftlich sehr empfehlenswert, gutes Schuhwerk und eine abgeschlossene Lebensversicherung auch! Und mann sollte solche Wanderungen nicht bei abklingendem Regenwetter und heranziehendem Schneetreiben machen...
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