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Montag, 15. November 2010

Alles ist gut!

Was gibt es Schöneres als seine erste Klausur in Mathematik zu absolvieren. Viel gelernt hat man ja im Vorfeld und die Formelsammlung ist stilsicher in Pink und Gelb gehalten. Der Freitag nahte und ich war nicht aufgeregt, auch kurz vor der Klausur lief alles bestens.

Olivers Tipp für die Mama lautete:"ganz ruhig alle Aufgaben durchlesen, darüber nachdenken und nach der Machbarkeit gereiht ausrechnen"! Das war mir auch noch 3 Sekunden bevor ich die Klausur überreicht bekam klar. Aber dann ... Wie ein altes Pferd stur der Reihe nach gerechnet und die Angaben muss man (besser gesagt Frau) nicht genau lesen!
Dann heute die email von Sonja, was ich denn für eine Note bekommen habe. Uhhh, war ich aufgeregt. Und dann ... Ich konnte es kaum glaubern: GESCHAFFT! JUHUUUUU.
Gratulationen prasselten auf mich ein. Danke dafür.

Und eine ganz besondere Überraschung hatte meine liebste Mama für mich: eines ihrer berühmten Gedichte:

Liebe Studentin,

Als ich die Nachricht heut bekommen,
bin ich zu dem Entschluss gekommen,

ein Telefongruß genügt nicht,
nein, das erfordert ein Gedicht!

So hab´ - von Kopfschmerzen geplagt -
ich mich ans Dichten doch gewagt.

Dein Urteil sei recht moderat:
Es gilt der Wille für die Tat.

Wenn Du der Mutter nur geglaubt,
hätt´nichts Dir Deinen Schlaf geraubt:

Wer auf die Freizeit oft verzichtet
(der hohe IQ auch verpflichtet)

und wer viel lernt mit Geist und Kraft,
die erste Prüfung locker schafft!!

Drum zukünftig kein Ach und Weh,
nur Zuversicht von Kopf bis Zeh,

zu Bette gehen nicht zu spät
und KEINE Semmele-Diät!

Die nächsten Tests gelingen Dir
mit mehr Punkten als sechzig-vier!!

Herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße von Mama und Papa

DANKE und übrigens am Samstag geht es mit Werkstofftechnologie weiter.

Samstag, 2. Oktober 2010

It's time for a change

"Es ist 14 Uhr... die Nachrichten... Guten Tag, meine Damen und Herren... Guten Morgen, liebe Studenten!"

Ja, ja – solche Witze prasseln seit dem 10. September auf mich ein. Aber mal ehrlich: das Leben als Student ist auch nicht mehr so einfach. Vor allem, wenn man die ganzen Vergünstigungen, die ein Studentenausweis mit sich bringen würde, ab dem 30. Lebensjahr nicht mehr bekommt. 

Aber ganz von vorne. Ich tuckere jetzt jeden Freitag Mittag und Samstag ab 8 Uhr (von wegen langer Schlaf) mit meiner geliebten Fuoco 500 Richtung MCI, um tatsächlich zu studieren. Ich kann es noch gar nicht glauben! Anstrengend sind das Handschreiben (wer auf Computer arbeitet, weiß wovon ich rede), das aufmerksame Zuhören und Verstehen und die Naschereien der Mitstudenten zu ignorieren. Wir sind ein ganz bunt gewürfelter Haufen mit vielen HTL-Absolventen und einigen Paradiesvögeln, wie ich einer bin. Aber das macht ja alles so spannend. 

Und ganz ehrlich: Bei aller Anstrengung ist es das wert! Endlich wieder lernen und in einer Gemeinschaft etwas voranbringen. Ich bin schon gespannt, wie ich das sehe, wenn die ersten Klausuren anstehen.

Also, wie sagt der Grieche am Weerberg: Plenus venter facile disputat de ieiuniis

Samstag, 24. Juli 2010

Hilfe! Mein Mann ist mit einer Studentin zusammen!

Genau vor einer Woche hat sich das Ungeheuerliche ereignet.

Ich bin am MCI Innsbruck aufgenommen. Ich habe es geschafft. Und ich bin glücklich. 

Vor einem Monat habe ich die Aufnahmeprüfung für das Studium der Umwelttechnik am MCI abgelegt und musste mich bis jetzt gedulden, ob es geklappt hat oder nicht. Und jetzt ist es tatsächlich soweit. Juhuuuuuu!!!!

Jetzt werden noch Kalauer ausgepackt, wie "Wir leben jetzt in einer Studenten-WG!" und schon fängt das Studium an.

Danke allen, die mich darin bestärkt haben: meinem liebsten Mann, meiner Mama (die hat es ja schon gewusst, dass ich die Aufnahme schaffe), meine Kinder, meine Schwiegereltern und meine Schwestern. Danke auch an meinen Nachhilfelehrer Julian, der mich in Mathe, Physik und Chemie auf Vordermann brachte. Vor allem gilt Frau Dr. Hornsteiner von der Berufsberatung ein dickes Lob. Sie hat mich nach fünfstündiger Beratung auf den richtige Pfad gebracht und bestärkt.

So, jetzt heißt es, Wohnung putzen, Terminpläne erstellen und ein bisschen stolz sein. Eure Martina