Posts mit dem Label Schwarzenstein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schwarzenstein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 22. Mai 2009

5. Tag Schnee, soweit das Auge reicht

Heute hat uns Heini wieder auf einen Berg hinauf geschleppt. Marie-Christine, Alain, ein junges italienisches Paar und Erika machten bei der Gaudi mit. Da uns "Schneekontakt" versprochen wurde, hatte das italienische Paar, wie nicht anders zu erwarten, total stylische Turnpatscherln an. Wir, mit unseren klobigen Bergschuhen, waren dagegen im Luis-Trenker-Look unterwegs. Der kleine "Schneekontakt" artete dann im Schneefeldbezwingen und Lawinenkegel-Raufkraxeln aus. Aber das wäre ja nicht Heini, wenn nicht alles andere übertroffen wird.

Beim Hinuntergehen schallte uns von einer Hütte aus 3 km Entfernung "DJ Ötzi" ins Ohr. Gottseidank war da der Lautsprecher von der Hütte abgewandt und so konnten wir störungsfrei einen Pressknödel genießen. Ein paar Bilder seht ihr hier!

Mittwoch, 20. Mai 2009

4. Tag: Gang ist nicht gleich Gang!

Um für das reichhaltige Essen Platz zu schaffen, habe ich mir heute eine Radtour verordnet. Von Luttach nach Bruneck und wieder retour. Bevor hier jemand in schallendes Gelächter ausbricht, ob der Distanz, möchte ich nur erwähnen, dass ich mit einem Citybike unterwegs war.

Vor dem Hotel war ja noch der schnittige Rahmen, in Silber und Ralleyrot gehalten, der wahre Hingucker. Auch ließ ich mich durch das 6-Gang-Symbol blenden. Mit einem entzückenden Radkorb ausgestattet, hielt mich jeder für eine Einheimische. Hinunter ging ja noch alles glatt. Aber bei der Rückfahrt, erkannte ich die Tücken. Der leichteste Gang ist ungefähr der härteste Gang bei Mountainbikes. Wen wunderts, dass man so jede kleinste Steigung nur mehr stehend überwinden konnte.

Na, ja. Lustig wars und anstrengend. Da versöhnte mich nur mehr, dass ich noch einen Mountainbiker abgehängt habe.

Dienstag, 19. Mai 2009

3. Tag: Kulinar(r)isches Allerlei

Solch einen Anblick bekommt man von meinem Fenster aus...!

Wie heißt es so schön: "Du bist, was du isst!" In unserem Falle wäre das kurz vor der "Nouvelle Cuisine". Was da heute geboten wurde, war phänomenal. Wie würde Herr Phettberg sagen: "Das ist aber schon seeehr provinziell!"(sein Ausspruch als er zum ersten Mal ein Flughafengebäude betrat)
Hier ein Auszug aus der Speisekarte:
  • Salatbuffet
  • Mit Whiskey und Waldhonig marinierter Ziegenkäse vom Lamm auf Balsamicokirschen
  • Kartoffecremesuppe mit Kräutercroutons
  • Italienisches Vorspeisenbuffet: Lasagne, Strozzopreti Siziliana, Barvette mit Knoblauch und Rucola, Schlutzkrapfen, Spaghetti al pesto, Spaghetti olio, Tortellini mit Rahm und Schinken
  • Blutorangen-Joghurtdrink
  • Truthahnmedaillon vom Grill auf Weissweinrisotto, Gemüse und warme Salbeibutter
  • Gekochte Rindsschulter mit Salsa Verde auf Peperonata und Naturkartoffeln
  • Seeschollenfilet nach Wiener Art an Gemüsebett und Naturkartoffeln, Dillsauerrahm
  • Zum Schluß ein Amarettoparfait im Baumkuchenmantel auf Schokoladensauce mit Hippenblatt

Also der übliche "Frass" wie jeden Tag bei Muttern. Gottseidank gibt es Stretchhosen, kaschierende Blusen und weite Jacken. Wir trainieren bereits für das Nachspeisen-Buffet am Freitag.

Montag, 18. Mai 2009

2. Tag im Paradies

Nachdem ich mich aus dem Bett gequält habe (der "Sixpack"-Anwärter macht mich alle!!) steht auch schon unser Wanderführer Heini vor dem Hotel, um uns abzuholen.

Bei sengender Hitze (29 Grad) kämpfen wir uns den Berg hinauf. Gottseidank ist da noch eine Einkehr mit kühlem Bier vorgesehen. Meine Mitstreiter hielten sich tapfer und ich durfte zum Schluß auch noch den "Guide" spielen, da ein reizendes Paar aus Luxenburg einen frühen Beautytermin hatte. Als personifizierter Kreiselkompaß schaffte ich es, im Dauerlauf, meine Schutzbefohlenen rechtzeitig zum Hotel zu führen.

Am Abend erhielt ich eine Ehrung für 5x Hotel Schwarzenstein-Urlaub. Jetzt habe ich endlich auch eine Urkunde. Und das Galadiner war der krönende Abschluss.

Hier findet ihr ein paar gelungene Fotos von der Wanderung!

Sonntag, 17. Mai 2009

1. Tag im Schwarzenstein: Ein "Bockerl" in Ehren

Leider kann ich die hungrige Gemeinde nicht mit Fotos füttern, da ich mich gerade in der Aussenstelle Luttach befinde. Der schon liebgewonnene, alljährliche Wellnesstrip wird diese Woche absolviert.
Tagwache war heute um 7 Uhr, damit meine Eltern und ich noch genug vom Buffet ergattern konnten. Danach machte ich mich zum "Speickboden" auf, um mein Sommerbockerl mal so richtig auszuprobieren.
Schlappe 2,5 Stunden und 800 Höhenmeter später war ich am Ziel meiner Träume. Nun noch ein Schluck aus der Trinkflasche, den IPod verstaut, die Handschuhe angezogen und los gings. Mann, oh Mann war das eine Fahrt. Mit gefühlten 130 kmh rauschte ich die Schotterpiste hinunter. Gottseidank spürte ich die 320 Stahlrinnen kaum und auch die Bremse machte nicht allzuviel Geschwindigkeitsverlust. Nach guten 30 Minuten und ein paar Gummifuzerln auf den Schuhen weniger, kam ich wohlbehalten vor dem Hotel an.
Der läppische Muskelkater, der sich an meinem noch nicht vorhandenem Sixpack bildete, hinderte mich nicht daran noch eine Stunde zu schwimmen.
Bis morgen und viel Spaß beim Doku schauen.