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Donnerstag, 15. Januar 2015

Zu Besuch bei El Greco und co. in Madrid

Während bei uns daheim die Innentemperatur auf unter 5°C schrumpfte, waren Martina und ich bei den Madrilenen.

Am Programm standen die drei Museen: Prado, Thyssen Bornemisza und Reina Sofia, dann natürlich das legendäre Estadio Santiago Bernabéu, eine Fahrt mit dem "renfe" zur Kathedrale von Toledo, Ein Besuch des Königspalastes u.v.a.m.

Martina hat eine entzückende, private Bleibe an der Gran Via per AirBnB gebucht. Alles in allem eine tolle Stadt mit netten Leuten, einem gut funktionierendem U-Bahnsystem, guten Kaffees.

Sonntag, 1. Juni 2014

Gran Canaria

Bevor Martina ihre neue Stelle antritt und auch nach den Strapazen, die das Frühjahr mit sich bringt, brauchten wir beide noch geschwind einen Kurzurlaub:

Von München aus gings in wenigen Stunden nach Las Palmas, der Hauptstadt von Gran Canaria, der mit einem Durchmesser von 50 km drittgrößten Kanareninsel. Die spanische Insel hat ungefähr ⅛ der Fläche Tirols, aber fast gleich viel Einwohner.

Die Vulkaninsel liegt auf der Höhe von Südmarokko und schon gefährlich Nahe am Äquator - was Jahreszeiten dort beinahe unmöglich macht. Der Vorteil im Süden der Insel liegt klar auf der Hand: das ganze Jahr angenehme insulane Temperatur und immer Sonne. Wer es mal regnerisch haben will, fährt 20 Minuten in den Norden der Insel.

Unser Domizil war nahe Maspalomas, hier gabs für mich zum Windsurfen starken und ablandigen Wind, eine sehr nette Surfstation und für uns beide gute Mahlzeiten mit viel Obst, Gemüse und eiskaltem Weißwein, viel zu lesen und lange Schlafenszeiten.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Von Traumstränden und Passstraßen...

Eine Woche ist fast zu wenig! Korsika mit dem Motorrad befahren war ein lang gehegter Traum, den ich mir heuer erfüllte!

Runter ein paar Hundert Kilometer mit der Maschine nach Livorno, dort mit dem Schiff übersetzen nach Bastia und dann mit Alex und schönem Wetter Land und Leute besuchen.

Vor uns war dann nichts mehr sicher:

Mit der KTM und BMW, vollbepackt mit Zelt, Schlafsack, Fressalien, Kocherei und wenig Kleidung brausten wir zu zweit über nebelige Pässe, zu ausgetrockneten Stauseen, entlang steil abfallender Küstenstraßen, besuchten idyllische Städtchen und nächtigten auf beinahe menschenleeren Campingplätzen.

Bepackt mit lustigen Erlebnissen und tollen Bildern, körperlich angereichert mit Croissants und Baguettes, die Maschinen gut eingefahren gings nach einer Woche wieder heim. Ende gut alles gut...

P.S.: Das nächstemal Hin- und Retour-Fähr-Tickets besorgen, ist billiger. Und im Herbst ein doppelwandiges Zelt ohne starker Kondensbildung verwenden!

Dienstag, 21. August 2012

Karpathesischer Stuhlhang

Leider ist er schon wieder vorbei: unser ritueller Sommerurlaub auf der griechischen Insel Karpathos. 

Der Wind war gut, so konnte ich jeden Tag ca. zwei Stunden am Vormittag und zwei am Nachmittag mit Windsurfen bei durchschnittl. sechs Beaufort verbringen. (Die kleinste Segelgröße hatte 4,2 qm.!)

Martina hat währenddessen fünf Bücher via Ebook-Reader Amazon Kindle über den Agenten Pendergast verschlungen und einen guten Teil der Zeit am (Süßwasser-) Pool des Hotels Irini verbracht. Zahlreiche Nescafe Frappés kühlten dabei den Körper von innen...

Wir haben uns für eine Woche ein 125 ccm starkes Moped ausgeliehen und damit die Insel erkundet: Die Strände im Westen sind leider sehr stark verschmutzt, riesige Waldflächen in den vergangenen Jahren den Flammen zum Opfer gefallen, und die kleinen Dörfer auf der Insel sehr tourismusorientiert.

Die Zeit war natürlich viel zu kurz, trotzdem haben wir viele netten Leute aus Italien, Argentinien, Frankreich und Österreich kennengelernt und entsprechend gefeiert, diskutiert und viel gelacht. Die Halbpension im Hotel war angenehm, die Manschaft des Hotels sehr bemüht und der Koch ist - glaube ich - Veganer... Der Flug von München nach Karpathos und nach dem Urlaub wieder retour klappte ohne gröbere Zwischenfälle. Martina hat im Vorfeld alles bestens organisiert!

Freitag, 13. Juli 2012

Reither Asphalt Cowboy

Auch heuer wieder bin ich mit dem Bayerischen Motoren Hobel nach Gargnano am Gardasee zu Alex und Pia, nebst Vater Michael, Söhnen Tobias und Niclas und der ganzen Freundesschaar gedüst.

Nach unzähligen Tischtennis-Matches, Surf- und Segelschlägen, wurde geschwommen, Urban Bocchia gespielt, die Slackline gespannt, lautstark depattiert, ordentlich gegessen und die umgebende Bergwelt erkundet.

Nach zwei Tagen wars leider wieder vorbei, der Sonnenbrand klingt bereits ab und das Motorradl-Gewand trocknet nach der Regefahrt von Bozen bis Reith.

Sonntag, 19. Februar 2012

Efes = Ephesos

Efes ist nicht nur Biermarke der Türkei, sondern auch der türkische Name für Ephesos, eine der ältesten, größten und bedeutsamsten antiken Stadt Kleinasiens.

Hier waren wir alle ziemlich paff. Die Stadt lag früher am Meer, inzwischen ist sie durch Verlandung mehrere Kilometer im Landesinneren.

Das Österreichische Archäologische Institut hat hier weite Bereiche der Stadt ausgegraben, neben öffentlichen Bauten auch einige große Hanghäuser, die mit sehr gut erhaltenen Wandmalereien und entzückenden Mosaiken zu den besterhaltenen privaten Wohnbauten der Antike  im östlichen Mittelmeerraum zählen.

Beim Anblick der Celsius-Bibliothek (damals Herberge von 12000 Büchern/Rollen) bekommt man feuchte Hände, das große Theater (mit damals Blick auf das Meer) stinkt nicht wesentlich ab und die öffentlichen (Wasser-)Klos mit tönernen Rohr-Leitungen zeugen von fortschrittlicher Denkart der Griechen bzw. später Römer.

Zahlreiche Fotos wurden geknippst, die von Reiseleiter Mete Bay liebevoll genannte "Ich-Zeit" redlich ausgekostet, Scharen an jugendlichen, gestressten Japanern beobachtet und letztendlich in Stein gemeiselte Weisheiten schnell übersetzt, ausgedehnte Freudenhäuser und Wandheizungs-Fragmente für gut befunden...

Am nächsten Tag hieß es, um 1 Uhr nachts aufstehen, frühstücken, nach Izmir gekarrt werden, die Passkontrolle inkl. Leibesvisitation zu überleben, nach München heimfliegen und mit dem Flughafen-Shuttle nach Reith gebracht werden. Thats it, thats all!

Samstag, 18. Februar 2012

Şirince - ein bisschen hübsch

Am vorletzten Tag unserer Bildungsreise gings als erstes zum obligat. Ledergeschäft inkl. Modenschau, weiter zum Mega-Schmuckhändler, dem wir aber auch nichts abgewinnen konnten und dann in ein idyllisches und verschlafenes Dorf, namens Şirince - ein paar Steinwürfe und zahlreiche enge Kurven weiter im Landesinneren.

Der Baustil der Häuser ist irgendwo zwischen Griehenland und Jugoslawien angesiedelt. Die Zeit hier scheint stehen geblieben zu sein. Überall riechts nach frischem Rauch, kleine Rinnsale kommen einem auf den gepflasterten Steinen entgegen. Und neben uns Pauschaltouristen entdeckt man Pferde mit Reitern, Esel und aufdringliche Türken, die einem Pullover, Tee, neuzeitl. Waschmaschinen u.ä. andrehen wollen...

Das ganze Dorf steht unter Denkmalschutz, somit ist die Architektur des gesamten Dorfes weitestgehend erhalten geblieben. Im Sommer bleibt man vermutl. ob der vielen Leute in den Gassen stecken!

P.S.: Auf dem Bild ein sog. Rosenkranzstrauch - die kugelförmigen Früchte wurden angeblich getrocknet und zu Rosenkranz-Ketten weiterverarbeitet. Wer weiß, obs wahr ist...

Freitag, 17. Februar 2012

Kein Palimpsest in Pergamon...

In Pergamon, heute von den Türken Bergama genannt, 200-300 vor Chr. Hauptstadt des Pergamenischen Reichs, gab es für uns nach einer Bahnfahrt hinauf das steilste Amphitheater Kleinasiens zu sehen. (Das Theater fasste damals 10.000 Besucher!)

Obwohl Pergamon auf einem mehrere hundert Meter hohen Hügel erbaut wurde, besaß es schon in der Antike ein funktionierendes Wasser-System. Neben Zisternen gehörten zu dem System neun Wasserfernleitungen, die das Wasser ca. 40 km transportierten. Das System lieferte ca. 30 000 Kubikmeter pro Tag, und funktionierte nach dem System der kommunizierenden Röhre... - was immer das auch sein soll...!

Neben dem Zeusaltar konnten wir uns von dem steinernen Vorhandensein des Athena-, Hera- und Demeter-Heiligtums überzeugen, machten einen Abstecher zum Dionysostempel und schlussendlich zum Trajaneum...

P.S.: Den Pergamon-Altar haben wir letztes Jahr in Berlin bewundern dürfen.

Fundamente der weltberühmten Bibliothek nahmen wir so beim Vorbeigehen wahr. Hier wurde angeblich auch das Pergament erfunden, gegerbte Kuhhaut - nachdem Ägyptens Alexandria den Export von Papyrus verboten hatte.

Und als ob das alles nicht genug gewesen wäre, wurden wir Bildungsreisende in fünf Bussen anschließend noch zu einem großen Knüpf-Teppich-Erzeuger gekarrt und nach einer lautstarken Vorführung von gefühlt 500 Teppichen zum Kauf derselben Luxusgüter animiert. Naja...

Donnerstag, 16. Februar 2012

Auf den Spuren Heinrich Schliermanns...

Auf dem Weg durch das Ida-Gebirge lag heute Troja, bzw. von Homer Ilios genannt als Ziel vor uns.

Bei trockener Witterung konnten wir uns die zahlreichen Reste mehrerer, übereinander gebauter Städte anschauen. Wer, wie ich mehrfach "Ilias. Trojas Untergang" von der Innsbruckerin Auguste Lechner gelesen hat, bekommt am ganzen Gelände feuchte Augen...

Troja lag damals noch am Meer und am Eingang zu den Dardanellen. Zu entrichtende Wegzölle machten angeblich die Stadt reich.

Heinrich Schliemanns spektakulärster Fund neben Troja (1868) war der Schatz des Priamos, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Beute nach Russland gebracht wurde, dann Jahrzehnte lang verschwand und seit 1996 im Moskauer Puschkin-Museum ausgestellt wird.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Izmir, formerly known as Smyrna

Heute steht Izmir (ausgesprochen Ismir) am Programm. Mit knapp 3 Mio. Einwohnern ist diese Stadt, von den Römern früher Smyrna gerufen, die drittgrößte der Türkei. Liegt an der Ägäis und ist dank der Kanalisation, die in den letzten Jahrzehnten gebaut wurde, auch für feinere Nasen besuchbar.

Izmir beherbergt vier Unis und war Geburtsstätte unter anderem von Home, Aristoteles Onassis und dem Auto-Mini-Designer Alec Issigonis.

Auf der Suche nach einer Erdnussbutter hat Martina und ich die gefühlt halbe Stadt erkundet.

Anschließend gings zum allseits beliebten Aussichtspunkt Şeytan Sofrası mit dem traumhaften Blick auf die Bucht von Ayvalık und ihre zahllosen Inseln und weiter zur Übernachtung nach Ayvalik...

Dienstag, 14. Februar 2012

Priene, Didimas, Milet

 Nachdem wir gestern mit dem Flieger in Izmir, Westanatolien, ankamen, gings mit einem von 5 Bussen weiter ins Palmin Hotel in Kusadasi. Unser Reiseleiter heißt Mete Bay, ist charmanter Istambulle und studierter Archäologe. 

Einige Buffetgänge später war heute dann (endlich) Kultur am Programm: 

Start war in Priene bei frischer Temperatur und noch regenfrei, einem imposanten Tempel auf einer aufgeschütteten Anhöhe, vielen Steintrümmern und einer deutlich sichtbaren Agora. Dannach gings mit vielen und interessanten Erläuterungen durch die Meanderfluss-Ebene.

Didimas, zweiter Anlaufpunkt, mit einem beeindruckenden Tempel des Apollons, bestehend aus ca. 120 Säulen a knappe 30m hoch, einer bedeutenden Orakelstätte in der Art Delfi und einer Heiligen Straße, die Didimas mit Milet verband. An der Tempelanlage wurde über hunderte an Jahren gearbeitet, viele Details sind bis heute nicht fertiggestellt.

Milet mit römischem Amphitheater - damals noch am Meer gelegen mit einem beeindruckenden Badehaus zur Ehre von Faustina. Hier war uns der Wettergott nicht mehr so gut gesonnen und wir waren froh, dass wir wieder in den Bus einsteigen konnten...

Samstag, 27. August 2011

Retsprite und Gremlins
oder was die Griechen alles haben!

Das fing ja alles schon gut an. Ein Fluglotsenstreik wurde für unseren Abflugstag angekündigt. Banges Warten folgte und dann endlich die Entwarnung um 1:00 früh: der Streik ist abgewendet. Juhu! Diesmal ging es ganz elegant und furchtbar bequem mit Ollis neuen Auto zum Münchner Flughafen. Dort habe wir gottseidank noch für Weisswürste und Bier Zeit gehabt. Denn im Flieger wird ja schon gespart und wir wurden mit 2 Tropfen Cola und einem Schlabbersandwich abgespeist. Hoch lebe, im nachhinein, "Do&Co"-Catering bei Lauda-Air, wo wir das beste Lachsfilet ever aßen.

Geschmack braucht keine Würze!
In Karpathos angekommen, begrüßte uns gleich ein orkanartiger Wind, der Stoffi gleich Tränen der Glückseligkeit in die Augen trieb. Im Hotel Irini erwartete uns schon Yannis, der Besitzer, der gottseidank weder unseren Zimmerwunsch noch eine bessere Matratze bereithielt. Aber das Zimmer stellt sich als Glücksgriff heraus. Ebenerdig mit Blick auf den Pool und das Meer, war es durch einen vorgesetzte Laube wunderbar kühl und passte perfekt. Der neue Koch des Hotels dürfte von Gewürzen noch nie etwas gehört haben. Ganz gleich, was man isst. Da muss erst einmal Salz und Pfeffer dran. Zur Not auch noch Ketchup. Aber er schaute auch schon so zart aus. Der kann nur lieblich kochen!

O sole brennero!
Vor lauter "endlich Sonne" habe ich mir schon am ersten Tag einen gewaltigen Sonnenbrand eingefangen und musste ca. 3 Tage lang ein "Schattendasein" führen, wie auch unser liebster ältester Sohn, der heuer das erste Mal auf Karpathos weilte. Stoffi fuhr ja schon total gebräunt in den Urlaub und musste nichts mehr befürchten.



Surfen, bis die Martina schreit!
Heuer war soviel Wind, dass am zweiten Urlaubstag die Surf-Station gesperrt werden musste. 8-9 Beaufort sind einfach zuviel. Stoffi zerstörte heuer nur 2 Gabelbäume (Materialfehler, jaja!! Ich glaube eher, dass er immer ein zu großes Segel verwendet hat. Aber was weiß der Laie). Er hat aber dadurch unsere Versicherung weidlich ausgenützt und das ist ja toll. Oliver und er lieferten sich ein paar schöne Rennen, die einmal fast zu einem Zusammenstoß führten. Sind halt doch noch Kinder! Der Wind war zum Surfen einfach perfekt und auch als Strandlieger hatte man es immer kühl. Die Mannschaft rund um das Münchner Kindl Alexandra bei der Surfstation Club Mistral war wieder wunderbar. Alles super vorbereitet und sehr freundlich und hilfsbereit.

IHAAA!
Stoffi ist eigentlich ein Tierflüsterer. Das wurde wieder bewiesen, als im Nachbargrundstück eine Eselin auf ihn aufmerksam wurde. Kaum ging er an ihrer Koppel vorbei, schon trabte sie heran um ein paar Minuten an Stoffi herumzuknabbern. Und da soll man nicht eifersüchtig werden.

Carcassonne
DIE Entdeckung als Sommerspiel auf dem iPad. Das hat einfach so viel Spaß gemacht. Wir saßen da zu dritt im Restaurant unseres Vertrauens und lieferten uns Schlachten auf Burgen, Straßen und Feldern. Einfach genial.
Unser Gremlin
Nach ein paar Tagen kam ein kleiner "Gremlin-Hund" neu ins Hotel. Der Hotelbesitzer Yannis hatte den Welpen seiner Tochter geschenkt. Diese Promenadenmischung in Meerschweinchengröße pirschte sich an nichts ahnende Gäste ran und versuchte, Ihnen den Schlapper zu klauen. Da der süße Racker erst 8 Wochen alt ist, hofft man auf Besserung. Stoffi hatte sich gleich am Anfang durch leichtes "am Kragen packen und schütteln" Respekt verschafft. Und der liebe Hund wurde "Bella" getauft, aber nach genauem Hinsehen haben wir erkannt, dass es ein "BELLO" ist. hihi!

Das Internet des Grauen
Wie auch schon letztes Jahr musste man sich diese "depperten" Zugang-Codes zur Internetbenützung eintippen. Nach gefühlten 3 Sekunden, wenn man etwa einen Artikel lesen wollte, war dieser Code wieder einzutippen. So etwas von mühsam!!! Aber wir wurden belohnt. Denn 4 Tage gab es gar kein Internet. Die griechische Antwort auf unsere tägliche Frage, wann denn das Internet wieder funktioneren würde, war jeden Tag : avrio (morgen)

Fazit
Es war wieder toll und die Leute (bis auf ein paar Wiener, aber das erwartet man ja schon fast) rundherum waren alle sehr nett und freundlich. Ja, wir denken schon an eine Wiederholung. Weil es einfach passt!!!

Wellen wogen und Wind weht!!!
PS.: Retsprite = Retsina mit Sprite

Freitag, 22. Juli 2011

7 bis 30°C

Bei unangenehmen 7°C musste ich Donnerstag morgens um 7 Uhr mit dem Motorradl über den Brenner um dann bei knappen 30°C drei Stunden später in Gargano anzukommen. Strahlend blau präsentierte sich der nördliche Gardasee.

Und fein wars bei Pia und Alex. Tischtennis, Frühstücken, Speedminton, Kaffeetrinken, Schwimmen, Eisessen, Bocchia, Grillen, Schlafen. Am nächsten Tag gings wieder bei starkem Rückreiseverkehr und durch drei Gewitterschauer heimwärts!

Samstag, 28. August 2010

(k)ein Fenstersturz in Prag

Nachdem wir uns aus dem Gassengewirr der Regensburger Altstadt befreit hatten, ging es zügig Richtung Osten. 

An der Grenze zu Tschechien wurden noch schnell diverse Tauschhandel getätigt, um für diese Fremdwährung ein Gefühl zu entwickeln. Durch riesige Wälder und Felder führte uns die Autobahn Richtung Prag.

Gottseidank hat unser Navi nur die westeuropäischen Karten im Programm (Sch.... TomTom) und somit kam Martina mit ihrem Orientierungssinn wieder voll zur Geltung!

Nach einer nervenaufreibenden Stunde erreichten wir glücklich und müde unseren Campingplatz, der auf einer Insel in der Moldau südlich der Altstadt lag. Kaum angekommen, ließen wir unser Hündchen noch kurz raus und schon warfen wir uns ins Getümmel der Prager Altstadt. Na, da staunten wir nicht schlecht. Eine unglaubliche Menschenmasse empfing uns nachdem wir die Straßenbahn verließen. Und das hielt bis weit in die Nacht an. Altstädter Ring, Rathaus mit astronomischer Uhr, Karlsbrücke, usw. Architektur soweit das Auge reichte und das bei traumhaften Wetter.

Am nächsten Tag ging es ans Eingemachte. Hinauf zur Prager Burg. Weder wild gewordenen Segway-Herden, einladende Biertische, hupende Autos noch Ströme von Touristen hielten uns auf. Mit letzter Kraft warfen wir unsere tschechischen Kronen der Ticket-Verkäuferin auf den Tresen und erhielten einen Audioguide in Ziegelsteingröße und -schwere. Ran ans Ohr und ab in den St. Veits Dom. Mein lieber Schwan ist der toll! Vor allem das Mucha-Glasfenster ist ein Traum und die düstere Stimmung trägt zum erfürchtigen Erschauern bei. Nur nicht schlapp machen, hieß es jetzt. Gleich auf der anderen Seite des Platzes wartete die Prager Burg mit ihrem "Fenstersturz". Nur das goldene Gässchen konnte nicht besichtigt werden, da hier gerade Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden.

Nach der stundenlangen Kultur kam der Kommerz nicht zu kurz und wir ließen uns erschöpft einen Starbucks-Kaffee samt Zimtschnecke munden. Nun wurde noch die Moldau auf der Karlsbrücke überquert, dabei diversen Zeichenkünstlern über die Schulter geschaut und schon waren wir im Gassengewirr der Altstadt verschwunden. Nach einem wunderbaren Essen im "Culinarium", einem Bioladen, wurde die Alstadt noch zu Fuß erkundet.

Mit einem kulinarischen Stopp bei PAUL, einem exquisten Brot- und Patisseriegeschäft aus Frankreich, kehrten wir müde und voller schöner Eindrücke zum Campingplatz zurück. Mit einem Pilsner Urquell bewaffnet, ruhten wir uns am Ufer der Moldau aus.

Am nächsten Tag war leider schon wieder die Abreise fällig. Auf dem gleichen Wege ging es in die Heimat zurück, nur unterbrochen von einem 30 km Stau vor München, den wir aber locker und guten Mutes wegsteckten.

FAZIT: Prag ist sehenswert, historisch und teilweise kunsthandwerklich interessant, sirenenschwanger, voller Menschen und eine Reise wert!


Link auf die kleine Prager Bildergalerie!

Donnerstag, 26. August 2010

Männer, die auf Ziegel starren...

Am 19. August im Jahr des Herrn gings mit unserer Mobilvetta ab in die Pampas Oberpfalz. Oft von meinem Papa lautstark besungen, und von Pia und Alex eindringlich empfohlen, wollten wir uns am Weg zu den Tschecheranten die Stadt Regensburg mal ansehen. Frei Motto: "Planung ist Ersatz des Zufalls durch den Irrtum."

Die Stadt im Freistaat Bayern ist ungefähr so groß wie Innsbruck, man sieht es ihr aber nicht an. Entzückende Gassen mit allerlei seltsam klingenden Gewerbebetrieben, Touristenführer mit überlangen Regenschirmen, Hutmacher u.v.i.d.A. (und vieles in dieser Art) tat uns im Auge und Gemüt sehr wohl.

Regensburg liegt an der Donau, das merkt man auch gleich am regen Schiffsverkehr. Bevor man dort ankommt, begleitet einen längere Zeit der Ausblick auf tiefen Bayerischen Wald - man riecht förmlich all die Schwammerlen heraus -  und wenn man weiterfährt und zum Beispiel klettern will, ist man in der Fränkischen Jura auch nicht schlecht beraten.

Regensburg, als eine der ältesten Städte und eines der ältesten Bistümer Deutschlands, und hat kulturell damit einiges zu bieten. Also genau das richtige für Martina. (Ich bin ja oft schon mit trockenem Karwendel-Kalkgestein zufriedenzustellen.) Neben der entzückenden Mittleren Altstadt muss man die Steinerne Brücke und den Regensburger Dom gesehen und betreten haben.

Außerdem sollte man einmal im Leben in der "Ersten Bayerischen Dampfnudelbäckerei" und bei der "Lederwaren UMSONST KG" gewesen sein. Und Konditoreien haben die dort, mannomann, da mögen sich die unsrigen aber mal ganz schön warm anziehen!

Hier der Link auf die neue Regensburg-Galerie

Samstag, 24. Juli 2010

Von Weana Bazi und Herrgotts Bscheißerlen

Vor zwei Wochen zog uns die Wanders- und Surflust nach Karpathos, einer griechischen Insel zwischen Rhodos und Kreta. Da alles von Martina über das Internet bei Club Mistral gebucht wurde, war die Spannung groß, was da auf uns zukommt. Nach angenehmen Flug und gut gelaunt wurden wir am Flughafen von Alexandra, der Leiterin der Surfstation empfangen.

DAS HOTEL
Zum Hotel Irini  (auf dem Startbild seht Ihr hinter dem Restaurant eine Terrasse. Dahinter war unser Zimmer!) ist es eine lange Fahrt von knapp 1 Minute, die wir nur Dank zweier Wasserkanister lebend überstanden. Mit letzter Kraft schleppten wir uns dem Übernachtungstempel entgegen und erreichten auch noch unser Zimmer. Wow, kann ich da nur sagen. Das soll griechischer Standard sein? Keine knarzenden Türen, keine Kakerlaken, keine abblätternden Farben. Und der Restaurantbereich ist schon fast eine chillige Lounge. Das Personal bestand aus dem Chef, dem griechischen Koch, 3 Polinen für Massage, Zimmerservice und Bedienung (sehr freundlich und sehr schüchtern) und Nicoletta aus Rumänien. Sie war unser Sonnenschein.

DIE SURFSTATION
Unsere zweite Heimat während des Urlaubs war die Surfstation. Vor allem für mich gab es da viel zu sehen!!! Die Boards, die Segel, die Mastfüße, ... und ganz nebenbei eine Unmenge an gestählten, braunen und mit einzel definierten Muskeln bepackten Oberkörpern der hilfsbereiten Surfcrew. Gottseidank mussten sie keine T-Shirts tragen. Entschädigt wurde Stoffi durch das weibliche Personal der Anemos Bar, die, so vermute ich, nach der Länge und Beschaffenheit ihrer Beine ausgesucht wurden. Kurz gesagt: perfekte Organisation, sehr hilfsbereit, tolles Material und viel Spaß!

DER WIND
Mei, isch des sakrisch guat gangen. Mein bessere Hälfte war fast nicht mehr von seinem Board zu bekommen. Und da Segel aller Größen immer zur Hand waren, wurde ein wahres Feintuning betrieben. 14 Tage lang zwischen 5 und 7 Bf. Jeder Surfer erblasst spätestens jetzt vor Neid.

DER SURFKURS
Ja, ja auch das musste sein. Ein Powerhalse-Kurs war schon gebucht und so konnte Stoffi sich nicht mehr drücken. Aber Manu, der französische Surflehrer, mit einem entzückenden Akzent im Englischen, ließ nicht locker. "Ah, Christoph, yu maste make di power-jeif like this: Backhand back and Backfoot back, out of the hook, now look, Charlie Chaplin, Robin Hood". Einfach grenzgenial die Beiden.

DAS ESSEN
Mit Halbpension bewaffnet wurden wir jeden Abend mit einem Salat, einer gemüsigen Vorspeise und dem Hauptgericht samt Miniatur-Nachspeise bedient. Lamm, Fisch, Moussaka und Rindfleisch wechselten sich ab. Und unser liebster Koch, mit hoher Stirn ausgestattet (liebevoll Conehead genannt) freute sich, wenn es schmeckte.
Zu Mittag waren wir in der Anemos Bar. Ein schottischer Koch zauberte riesige Chickenburger, Risotto, Salate, Baguettes, Cheese Cakes, Wraps und Omlettes der Spitzenklasse. Mit einem halben Liter Cranberries-Soda auf Eis schafften wir zusammen immer nur eine Portion.

DIE MITBEWOHNER
In der ersten Woche begleiteten uns Thomas und Sven aus München. Als gebürtiger Schwabe erklärte uns auch Sven, was ein "Herrgotts Bscheißerle" (siehe nächsten Blog) ist. Auch sonst waren das lustige Gesellen und die Fußball-WM war mit den beiden Kommentatoren ein Quell ewiger Freude.
In der zweiten Woche wurden sie durch Philipp, Pascal und Markus aus Bern, Schweiz ersetzt, die schon seit 12 Jahren hierher zum Surfen fliegen. Da konnten wir herzlich über diverse Ankedoten lachen und auch ernste Gespräch über die Schweiz führen. Zum Darüberstreuen lernten wir Silvia und Martin aus Wien kennen. Wenn Martin seine ersten Übernachtungsjahre auf Karpathos vortrug, lag man fast unter dem Tisch vor lauter Lachen.
Die letzten Tage wurden von einer Wiener Familie überschattet, die glaubten, das Hotel für sich zu haben. Mit lauten Zurufen (vom Tisch aufstehen und 50 m zum Angesprochen zu gehen ist schon zuviel verlangt) in schmerzhaften Dezibel-Bereich und völligem Ignorieren der anderen Hotelgäste, waren die ruhigen Tage gezählt.

DAS AUTO
Nach 14 Tagen ging es dann wieder nach Hause. Super!! Pünktlicher Abflug und pünktliche Landung, der Transferbus wurde perfekt erreicht. Das Auto hatte keinen Hagelschaden und die Klimaanlage funktionierte. Also, nichts wie heim nach Reith. Doch im Stadtgebiet von München war Schluss. Kupplungsdefekt. Gleich wurde der ÖAMTC aktiviert. Wozu hat man den einen Schutzbrief. Das verlief sehr gut. Sehr freundlich, sehr bemüht. Allerdings die Wartezeiten in München zum Abschleppen sind auch nicht schlecht. Das Auto ließen wir vor Renault München stehen und wir traten die Heimreise (bezahlt vom ÖAMTC) mit dem Zug an. Ca. 5 Stunden später als geplant waren wir wohlbehalten in Reith eingetroffen. Hurra!!!

FAZIT
+ zum Surfen ein Traum
+ Stark-Wind-Revier einfach super: keine Mücken, kühl in der Nacht
+ sehr ruhig
+ Hotel sehr schön
+ Lage einfach phantastisch
+ wenig Leute dank Wirtschaftskrise und Angst vor Streiks
+ Club Mistral Crew war ein Traum
+ Anemos Bar sehr zu empfehlen
+ Strände sauber, schön und beinahe menschenleer
+ Schweizer Mitbewohner sind cool
+ Münchner Mitbewohner auch
+ IPAD im Urlaub ist einfach nur geil!
+ Anreise: 1 Minute bis zum Hotel, kein Fluglärm
+ Chicken-Bay Trainingsrevier: vor allem für Martina fein


- ausgeliehenes Moped war Schrott
- Wiener Großkotzer im Hotel
- Internetzugang im Hotel (alle 2 Minuten zum Code eingeben)
- Infrastruktur auf der Insel schwach: Bus, Kläranlage, Windkraft...
- griechisches Fernsehprogramm: teilweise schwarzweiß!!
- Fußball-WM-Finale auf Griechisch ohne Delling und Netzer!


Wer bis hierher durchgehalten hat, der darf noch ein paar Fotos ansehen:
Karpathos Surf Urlaub

Freitag, 25. September 2009

tentstation im Herzen Berlins

Das war das Motto, das uns gleich eingeleuchtet hat.

Der Campingplatz "tentstation" im Herzen Berlins liegt einen Steinwurf vom Hauptbahnhof entfernt, ist eine aufgelassene öffentliche Badeanstalt, dementsprechend großräumig angelegt, ein bisschen alternativ angehaucht, bunt gesprayt, angenehm leise und zu dieser Jahreszeit kaum besucht.

Kleiner Kritikpunkt am Rande: die sanitären Einrichtungen, die gefühlt einmal pro Woche gereinigt werden...
Berlin - tentstation

Ick bin ein Berlinerle!!


Um unsere unglaubliche Urlaubsbräune (cool, alles fängt mit "u" an) aus Fuerteventura etwas zu "lichten", begaben wir uns fluchs gegen Norden. Das Ziel: Berlin, Berlin, Berlin! Mit einem Zwischenstopp bei Hans und Conny, für den wir uns herzlich bedanken, ging es in die Multikulti-Metropole Deutschlands. Drei wunderbare Tage verbrachten wir Kaffee trinkend, freies Internet benutzend, Gebäude bestaunend, Treppen besteigend, Schiff fahrend, Museum besuchend, Kino gehend, Bio-Fastfood essend, Crocs Shop suchend und nicht findend (grrr) und Globetrotter leer kaufend!

Wer mehr sehen und lesen will, der klickt sich auf unsere Picasa-Galerie! Viel Spaß:

Berlin September 2009

Mittwoch, 9. September 2009

Ein Tag mit Björn Dunkerbeck…

Nachdem wir größtenteils über unbewölktem Land auf die Kanarischen Inseln, genauer Fuerteventura, flogen, kamen wir auch über massivem Wolkenmeer, das zur Zeit für schlechtes Wetter in Europa sorgen dürfte.

Die Anlage Esmeralda von der spanischen Hotelgruppe H10 ist riesig und bietet alles. Jede Menge Whirl- und Swimmingpools, Jakuzzi, Sauna, Billard, Restaurants, Internetcafes, Bars, ...

Der Weg zum Strand ist steinig, dafür der Strand ordentlich im Ausmaß.

Zur Surfstation sind es ca. 20 Minuten. Dort sahen wir auch die Windsurf-Legende Björn Dunkerbeck. Die Temperatur ist im September sehr angenehm, in der Nacht angenehm kühl. Gegessen wird ordentlich, ausgiebig und all inklusive.
Fuerteventura

Dienstag, 21. Juli 2009

Bei Pia und Alex in Gargnano

Sonntag abends wars dann soweit: Benni wurde zum Bahnhof gebracht, wo ihn dann der Zug nach Salzburg zu seiner Schwester brachtet.

Martina und ich packten unsere sieben Zwetschgen und ab gings in den Süden, Richtung Gargnano am Westufer des Gardasees. Der Gardasee wird hauptsächlich durch das Flüsschen Sarca gespeist, ist ca. 50km lang und an der breitesten Stelle 15km breit. Und hinuntertauchen gestaltet sich eher schwierig ab der 350m Tiefe...


Wir besuchten also dort Alex und Pia, Michael, Tobias und Niclas, aber auch den ästhetischen Zahnarzt Hans mit seiner Familie. Segeln stand am Programm und Windsurfen, Boccia und Tischtennis. Und bei traumhaftem Wetter, guter Verpflegung, reichlich Spaziergängen in die nähere Umgebung war es ganz fein, unkompliziert und lustig mit der kompletten Truppe...