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Samstag, 27. August 2011

Regen, Graupel, Schnee, Blitze und Donner

Um sechs Uhr in der Früh war Startschuss für mich und weitere 1200 Teilnehmer des Karwendelmarschs 2011 in Scharnitz. 

Zuerst düsten die Läufer weg, dann kam das gewöhnliche Marschvolk drann. Interessanterweise ist man gleich ein bissl im Wettkampffieber. Man versucht, auf ebenen oder abschüssigen Wegen zu laufen und aufwärts nicht den Anschluss an die "Vordermänner" zu verlieren.

Über Fortsstraßen und Wanderwege (die sich zu einem Gutteil in Bachbetten verwandelten) geht es von Scharnitz in Richtung Karwendelhaus (1.771 m). Teilweise bei starken Regenschauern und Graupeln. Weiter geht es über die Falkenhütte (1.848 m) Richtung Eng (1.227 m).

Hier war für mich mittags kurz nach 12 Uhr nach teilweise mühsamen 35 km Schluss. Stark unterkühlt war ich froh, dass ich bald mit zwei Bussen wieder zurück nach Scharnitz gebracht und dort gleich von Martina heimgefahren wurde. Gleich in die Badewanne, anschließend den Luxuskörper einölen und sofort ein Schlafele machen, war angesagt. Und der Muskelkater hat sich auch schon angemeldet... Berg quält!

zur Karwendelmarsch Homepage

Was mir gut gefallen hat:
  • bei den verschiedenen Hütten waren sog. Labstationen mit Tee, Holersaftl, Bananen und Florentiner Keksen aufgebaut
  • Bananen, so musste ich feststellen, sind sehr bekömmlich und belasten einen beim anschließenden Weitermarschieren überhaupt nicht
  • unglaublich - über 400 freiwillige Helfer machten den Event erst möglich
  • landschaftlich ist diese Route, so man was sieht, wunderschön gewählt
  • an der Beschilderung, wo es lang geht, gibts auch nichts auszusetzen. Hier sind Profis am Werk.
  • unglaublich, von wie weit zum Teil die Teilnehmer für den Karwendelmarsch angereist sind
  • und unglaublich, was teilweise die weiblichen und männlichen Wanderer für eine gute Kondition haben
Was mir nicht so gefallen hat:
  • der Tee hatte Kernschmelz-Temperatur und war nicht auf die Schnelle zu trinken
  • der Busfahrer und seine Geldeintreiberin in der Eng waren äußerst mühsam
  • Regen, Graupel, Schnee, Blitz und Donner waren für mich extrem kräftezehrend
  • das Abstempeln der Teilnehmerkarte bei den verschiedenen Hütten bzw. Labstationen ist bei Regenwetter und kraftlos bis zitternden Händen sehr unpraktisch
Was ich nächstes mal besser machen muss:
  • lange Hose mitnehmen
  • Socken zum Wechseln mitnehmen
  • Kappe, Mütze und Handschuhe mitnehmen
  • regenabweisende und atmungsaktive Jacke mitnehmen
  • Fotoapparat daheimlassen - man hat eigentlich keine Zeit dafür
  • eiskaltes Wasser durch eiskalte Elektrolyte ersetzen
  • Regenschirm ist vor allem beim Hinuntergehen unpraktisch, da man dann die Wanderstecken nicht verwenden kann
  • sich erst am Morgen des Laufes anmelden. Kostet zwar ein bissl mehr, dafür kann man es bei einem so bescheidenen Wetter wie heute sein lassen...
  • den ganzen Bewerb langsamer angehen, dafür dann bei den Steigungen und am Schluss Gas geben!

Samstag, 18. Juli 2009

OutDoor in Friedrichshafen

Prügeltuchschtn-Martin sei Dank konnten wir uns, als Händler verkleidet, die diesjährige OutDoor-Messe in Friedrichshafen ansehen.

Martina und ich waren schwer beeindruckt von der Menge an internationalen Ausstellern. Ca. sechs Hallen waren als Ausstellungsfläche zu meistern. Unter anderem gab es eine Halle nur für Expeditionszelte. Und natürlich waren auch die ganz Großen präsent: Adidas, Edelrid, Crox, Black Diamond, Deuter und wie sie alle heißen...

Schwer bepackt mit zentnerweise Prospektmaterial gaben wir nach einem Tag Messe klein bei und fuhren mit unserem Wohnmobil wieder heim!

Besonders gut gefallen hat uns:

Better Bottle von Camelbak aus Stainless Steel
Anzündhilfe The Swedish FireSteel 2.0 von Light My Fire
Rucksack mit Drehgelenk BA1 von Ergon Outdoor Ergonomics
Verstellbare Standplatzschlinge von Edelrid
Merino Woll Shirts von Icebreaker
Widepac und Liquitainer von der israelischen Trinkblasenfirma Source
Tunnelzelt Ferret 1 mit 2 Eingängen von Vaude
Ruffwear - Zubehör für Outdoor-Hunde

Sonntag, 5. Juli 2009

Spitz und foxy

Nach den Essens-Strapazen der letzten Tage war wieder eine Bergtour ein Muss.

Das Wetter ist zur Zeit solala, mal regnets, dann nebelts, dann scheint einem wieder die Sonne ins Gnack. Kleidungsmäßig ists am Besten, wenn man außer einer kurzen Hose, Merinosocken und Laufschuhen möglichst nichts am Leib trägt.

So sind Martina und ich mit unseren MTBs auf die Reitherjoch-Alm auf ca. 1.500m geradelt. Von dort gings dann mit Podcasts im iPhone und Leki-Stöcken bewaffnet rauf zur Nördlinger Hütte, 2.238m. Nachdem ich meinen Notgulden im Rucksack nicht finden konnte, war nix mit Radler und Stulle. Also gschwind weiter rauf auf die Reither Spitze, die ist für den geübten Wandersmann gottseidank nur ein Klax.

Dann hieß es dort für mich, rasch den Giepfelfeiern zu entkommen und runterzulaufen ins Reither Kar, und dort wieder ein paar Hundert Höhenmeter rauf auf die Seefelder Spitze auf 2.221m. Von Podcasts (Bits und So, Krimi Couch, Küchenradio) wurde auf Musik (Nouvelle Vague, Moby) umgeschaltet, und, nachdem hier oben alles von Schafen vollgeschissen wurde war auch hier nix mit langem Rasteln.

Also, zackbumm wieder runter in die Senke (wo immer noch ausgedehnte Schneefelder herumliegen) und rauf aufs Härmelejoch, 2.034m. Dort gings knieschonend runter zur Reither Jochalm, wo ich meine 1/2-Liter Wasserflasche wieder auffüllen konnte und mein Rad unbeschädigt vorgefunden habe...

Sonntag, 23. November 2008

Winterbeginn in Reith

Winter kann sooo schön sein! Aimee und ich holten uns kalte Füße beim winterlichen Berglauf. Wetter gut, Job gut, alles gut! Hier der Blick vom Gschwandtkopf auf Reith bei Seefeld und auf das Inntal...