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Sonntag, 6. Juli 2014

Inzinger Alm auf ca. 1.700m

Vom Ortszentrum Inzing führ der Weg auf einer kurvigen Asphaltstraße in südliche Richtung bis zum Ortsteil Eben auf 823m.

Hier ließen wir das Motorrad stehen und wanderten entlang der Natur-Rennrodelbahn Inzing, weiter auf einer gut gepflegten Schotterstraße und entlang von entzückenden Waldwegen, vorbei an zahlreichen Bächen bis zur bewirtschafteten  Inzinger Alm auf 1.659m.

Hier gabs eine Buttermilch mit ca. ⅛ kg. Butter drinn und dazu eine ausgezeichnete Linzertorte. Alm heilt!

Montag, 2. September 2013

Sommerliche 5°C

Der Montag wurde heute blau gemacht!

Und so ging es nach einem ausgiebigen Frühstück mit Laura und ihrem Freund TC aus den USA zuerst zum Schartlehnerhaus und anschließend auf die Nördlinger Hütte. Bei unangenehmen 5°C haben wir uns gleich in die Hütte gesellt und dort eine heiße Erbswurstsuppe verdruckt. Berg heilt!

Samstag, 13. Juli 2013

Freihut (2.616m)

Von Praxmar gings um 7:15 Uhr für Martina und mich auf den mir bisher unbekannten aber angeblich aussichtsreichen "Freihut" in den Stubaier Alpen. 

Der Aufstieg gab sich unschwierig: steile Passagen wechselten sich mit längeren Querungen ab. Zwischenzeitlich konnten wir gut den Lüsener Fernerkogel oder auch den Zischgeles betrachen.

Nach ca. drei Stunden waren wir oben angekommen und hatten das Gefühl, auf einem riesigen Fußballfeld zu stehen. Der Tiefblick zur Gleirschalm im Sellraintal war jedenfalls atemberaubend.

Nach ein paar Weichkässtullen und den mit Doris gemachten Power-Riegeln waren wir wieder gut gestärkt für den Rückzug ins Tal. Berg heilt!

Dienstag, 2. Juli 2013

Eng wars

Der wettermäßig schönste Tag des heurigen Jahres wurde genutzt, um mit meinem langjährigen Weggefährten Michl aus Wien eine Wanderung in der Umgebung zu unternehmen.

Ausgangspunkt war die Eng nahe Hinterriss im Karwendel, Ziel war die Falkenhütte in Richtung Westen. 

Vorbei an zahllosen, extrem sauberen Kühen und Kälbern gings eintlang der traumhaften Bergkulisse ein paar hundert Meter in die Höh'. Viele Fotos wurden geknipst, wobei mein rechtes Auge immer wieder auf Michls DSLR-Winzling Canon EOS 100d schielte...

Dannach gabs ein Eis beim Seefelder Peintner und alles war gut! Berg heilt.

Sonntag, 23. Juni 2013

Reith - Hochzirl in 6 Std.

Wenn man es sich schwer machen will, muss man nur von Reith über die Berge nach Hochzirl wandern.

4.30 Uhr Tagwache. Grad nicht die Martina wecken. Nach Zähneputzen, Pausenbrotschmieren und "Stoffwechseln"gehts gleich zwei Stunden rauf auf den Berg zur Nördlinger Hütte. Hier war nach den gestrigen Sonnwendfeuern-Feiern noch alles verschlafen. Zack - der erste von drei Doris' Früchteriegeln wird verdrückt und gibt Kraft für die vor mir liegende Tortur.

Den Nebel hab ich im Tal gelassen, heroben ist schönstes Wetter, die Sonne heizt bereits ein und die Weleda-Sonnencreme aus dem Jahr 2003 ist natürlich im anderen Rucksack.

Dann gehts die nächsten zwei Stunden vorbei an den Wimmertürmen, z.T.: über harte Schneefelder entlang der Freiungen bis zur Kuhljochspitze. Gamsen hab ich keine gesichtet, dafür aber ist das Gebimmel der zahlreichen Schafherden schon von weiten zu vernehmen. Hier wird Pause gemacht, mit Stulle und hartgekochtem "Gaggele".

Dann gehts endlich nur mehr hinunter, und das die nächsten zwei Stunden lang. Vorbei an Schafelen und durch endlose Zuntern (tirolerisch für Latschen). Diese bestäuben einen permanent, die Hitze staut sich hier besonders gut und wenn man sie beiseite gibt, pickt einem das Harz die Finger zusammen. Irgendwann schlagt man auf Hochzirl ein und ist froh, wenn man von seiner Liebsten abgeholt und entführt wird (zum blauen Backhaus in Kematen…)

Samstag, 18. Mai 2013

Kuhljochspitze in den Freiungen

Wenn man vom LKH Hochzirl den Weg links in Richtung Mittenbergl nimmt, kommt man irgendwann beim neuen Schaferhüttl aus dem vom Hagel zerstörten Wald raus. Endlich Pause. Das knallrote Merinoleibchen ist im Rücken gut durchfeuchtet und das erste Packtl Manner schnabuliert.

"Weiter gehts, mit einem spannenden Hörbuch (Michael Ridpath - Fluch) im Ohr weiter Richtung Kuhljochspitze (2.299m).

Am Grad sind mir ordentliche Schneefelder und Wächten im Weg und die Grödel daheim im begehbaren Schrank. What shells, weiter gehts hinauf. Nach ca. 5 Stunden ist der Kampf durch unwegsames Gelände, unter ungestutzten Latschen, vorbei an Gamsherden und über Altschneefelder vorbei. Es ist geschafft. Gut, dass ich eine Stulle mithab'...

Zurück wirds nicht viel anspruchloser - aber nutzt nix, hier bin ich Mensch, da muss ich durch... Die Stecken sind unbenützt. Das Wasser gar und alles Essbare fertig. Der konstante Sonnenschein hat seine Spuren auf meiner Haut hinterlassen. Die Muskeln tun weh, die Füße auch. Berg heilt!

Freitag, 19. Oktober 2012

Freitagstour auf Große Ahrnspitze

Lieber Gott, lass die schönen Herbsttage nicht vorübergehen!

Ausgangspunkt meiner Freitagstour war Gießenbach (1.012m), dann gehts über einen kleinen Teil des Adlerwegs durch die bizarre "Sattelklamm" hinauf zum "Hohen Sattel" (1.495m),  hier gibts auch einen kleinen Brunnen, weiter durch den "Sattelwald" über steiles und plattiges Gelände zur Arnspitzhütte (1.930m) und letztendlich zur "Großen Ahrnspitze" (2.196m).

Von hier hat man den großen Überblick: zur Ahrnplatte, Öfelekopf, Wettersteinspitze, hinunter nach Mittenwald, Scharnitz, Seefeld, Leutasch, Reith...

Dienstag, 25. September 2012

Hohe Warte im Karwendel

Während der gute österreichische Durchschnitts-Bürger seiner redlichen Arbeit nachgeht, haben Bommi und ich beschlossen, heute eine herbstliche Bergtour auf die "Hohe Warte" (2.660m) zu unternehmen.

Die morgendlichen Frühnebel haben sich bald verzogen und ein traumhaftes Bergpanorama blicken lassen.

Los gings um Neune vom Kranebitter Bahnhof, über den Stangensteig im Buchenwald zum Gasthof Rauschbrunnen, und von dort hinauf zur Aspachhütte, weiter über die Baumgrenze zur Jagdhütte, bis zum Kriegerdenkmal inmitten der durch die Sonnenstrahlen duftenden Latschen.

Hier wurde das zweitemal ordentlich gejausnet und gefotoknipst.

Man hat hier ca. zwei Drittel der Tour erledigt und muss dann über einen sehr gut markierten Weg anfänglich durch Geröllfelder und später mit ein bisschen Gekraxel zur Hohen Warte. Dieser Klapf erhebt sich zwischen der Niederen Munde und der Brandjochspitze. Die starke Zugluft oben ließ mich fast beim Windjacke-Anziehen scheitern - gut auch, dass ich erstmalig bei einer Sommertour Mütze und Handschuhe dabeihatte. Dannach gings wieder 2.000 Höhenmeter hinunter und dannach gschwind zur Konditorei Walter. Berg heilt!

Sonntag, 23. September 2012

Prototyp: Mammut Lodge

 will haben...

graues Haar, rauher Kopf

Martina tritt heute mit ihren Eltern den Wellness-Urlaub im Pustertal an.

Also nix wie davor noch g'schwind mit dem Eheweib auf einen Berg rauf gehen... Ziel war der Rauhe Kopf, der mir im Winter auch schon sehr gefallen hat. Über den "Kaiserstandsweg" gehts rauf zum "Oxenleger", dann zum "Hansel", weiter zum "Kessel" und schlussendlich zum Gipfel.

Nach einer ordentlichen Jause gings hinuter zum Schartlehner Haus und rüber durch den Latschengürtel zum Nördlinger Hütte Aufstiegsweg.

Tolle Tour mit einem "Bits und so"-Podcast im Ohr. Berg heilt!

Nachdem ich die Tour mittels runtastic App auf dem iPhone mitprotokolliert habe, hier die Daten: Distanz: 9.42km, Dauer: 3h, Höhenmeter: 1.018m

Freitag, 21. September 2012

Vordere Brandjochspitze über Innsbruck

Martina musste heute studieren, ich nahm mir frei und konnte wieder einmal ein offenes Bergtour-Projekt abhacken!

Bei traumhaften Wetterbedingungen in diesem Frühherbst und anfänglich frischer Temperatur (2,7°C in Reith) gings dann los am Planötzenhof (784m) über Innsbruck, weiter zur Achselbodenhütte (1.645m).

Hier wurde Pause gemacht mit einem leckeren Apfele. Weiter hinauf zum Brandjochkreuz (2.268m) - wo eine Banane und ein Packtl Vollkorn-Manner :-) drann glauben mussten.

Ab da musste ich Richtung Norden kraxeln, balancieren und mich immer wieder neu orientieren, Wegmarkierungen gibt es keine mehr - nur ab und an zartbunte Pfeile, die man zuerst finden und dann befolgen sollte - und das letztendlich bis zur Vorderen Brandjochspitze (2.600m). Zwischendrinn gibts auch noch eine kleine unsympathische Sprungstelle - links, rechts und unter einem wird man hier mit tiefen Ausblicken belohnt...

Nach einer "gscheiten" Stulle gings dann durch angezuckerte Schneeflächen, aber gut versichert am Stahlseil runter zum Frau-Hitt-Sattel und weiter Richtung Höttinger Alm; auf halber Strecke geht eine Wegabzweigung wieder retour zur Achselbodenhütte und runter zum Ausgangsort. Tolle Tour, die 2000 Höhenmeter sprürt man im Gebeine allerdings... Berg heilt!

Sonntag, 16. September 2012

Schneefelder Spitze

Kaiserwetter, an einem Sonntag. Ab gings für Martina und mich um 8 Uhr in der Früh auf die Seefelder Spitze (2.220m).

Der Trubel beginnt hier oben erst, wenn die ersten deutschen und italienischen Hobbyalpinisten mit Bahn und Gondel den Berg hochkommen...

Für uns wars bis dort angenehm ruhig, die wuchtigen und unschönen Schibetriebsanlagen muss man einfach ausblenden.

Oben waren noch ein paar kleine Schneefelder vom letzten Kälteeinbruch, kleine Schafherden und flüchtende Gämsen zu sehen. Berg heilt!

Sonntag, 9. September 2012

Nock on Heavens Door

Kaiserwetter für halb Innsbruck. Parken am großen Parkplatz in der Axamer Lizum und flux die 820 Höhenmeter hinauf auf die Nockspitze (2.4.03m) gewandert. Momo hat die gestrige Tour noch gut gespürt - ich auch!

Tipp: Wie die Serles eignet sich die Nockspitze durch ihr "Alleinstellungsmerkmal" sehr gut als Nachttour mit anschließendem, belohnenden Sonnenaufgang!

Oben hat Martina und ich gut gejausnet und kräftig Panoramafotos erstellt. Berg heilt!

Samstag, 8. September 2012

Flederterrier bzw. Bullmaus

Momo, das weißfellige Bullterrier-Mädchen von Laura hat mich auf der Bergtour Schartlehner Hütte - Nördlinger Hütte begleitet.

Traumhaftes Herbstwetter, frische Apfelen, quellfrisches Wasser, Vollkorn-Manner und Martinas ausgezeichnete Stulle machten den Tag perfekt! Berg heilt!

Sonntag, 2. September 2012

Passermarke am Kofel

Mit einer beeindruckenden Aussicht belohnte uns der Patscherkofel (2.246m), den Martina und ich zeitig morgens von Sistrans (919m) aus bestiegen.

Nach anfänglichem Nebel gings mit Momo durch gut duftende Zirben(ur-)wälder den Abkürzungen folgend bis zum Patscherkofelhaus und weiter auf den Gipfel.

Oben ist es recht verbaut und windig, trotzdem wird man mit tollen Ausblicken auf die Nordkette, das Oberinntal, Wipptal, die Landeshauptstadt und den naheliegenden Glungezer (bereits schneebedeckt) belohnt. Außredem hab ich oben den größten Passer der Welt - in Form eines Gipfelkreuzes) entdeckt!

"Das war sicher nicht das letztemal, dass wir hier hinaufgehen..." Berg heilt!

Freitag, 24. August 2012

Plateau Bergfexen

Zuerst hieß es, den Regen abzuwarten und dann konnten Martina und ich um 9.30 Uhr gemütlich auf die Reitherspitze gehen.

Jeder war bewaffnet mit Hörbuch bzw. Podcast und ein Einkehrschwung in die Nördlinger Hütte durfte auch nicht fehlen. Berg heilt!

Sonntag, 22. Juli 2012

Nebelkrieger

Ich schaffs doch immer wieder, dass ich im Tal bei sommerlichen Temperaturen losgehe und oben bei Schneeregen und Null Sicht auf der Nördlichen Hütte ankomme. Sogar den Schafen war kalt...Gut, dass ich mein fettes 128gr. schweres Ölzeug dabeihatte!

Da geh ich nicht mehr hoch! Berg heilt...

Montag, 25. Juni 2012

Auf Adlers Schwingen

Endlich wars dann soweit: Laura, Momo und ich machten ein paar Etappen des Tiroler Adlerwegs. Und das mit Zelt und Selbstverpflegung.

In Unterlangkampfen gings mit 10-kg-Rucksäcken los und bei der Solstein-Bahn war dann nach knapp drei Tagen Ende.

Dazwischen lagen

  • durchwachsenes Wetter bis kurz vor Schneefall
  • zahlreiche zu querende Altschnee-Felder
  • abgehende Schneebretter mit Geröll
  • sehr rutschige, lehmige Wege
  • glaciologisch interessante abgerundete Steine
  • reichlich Kondenswasser am ersten Tag in unseren Ein-Mann-Zelten

aber auch

  • eine traumhafte Bergidylle
  • pfeifende Murmeltiere
  • Unmengen an Alpensalamandern
  • reichlich Gesprächstoff zwischen Tochter und Vater
  • ein traumhaften Campierplatz direkt am Zireiner See
  • eine köstliche Bio-Müslimischung mit Milchpulver, die nur mit warmem Wasser angemacht werden musste
  • gut schmeckende Instant-Suppen aus dem Bioladen
Beim nächstenmal werde ich mir ein Regenhose besorgen, außerdem Mütze, Handschuhe und meine Hardshell-Jacke mitnehmen!

Sonntag, 24. Juni 2012

Frau Traktorin mit Solsteinen

Bei traumhaften Verhältnissen hat es Martina und mich zum Solsteinhaus gezogen.

Oben wurde gejausnet und am Weg ins Tal die duftenden Wiesen und harzverströmenden Bäume zelebriert. Lauras Bullterrier-Hündin "Momo" war mit von der Partie.

Berg heilt...

Sonntag, 10. Juni 2012

zur "nördlichen" Hütte...

Das Wetter ließ morgens keine Radtour auf die Pfeishütte zu, so ging es dann spätvormittags mit Pia und Alex knappe 1.000 Höhenmeter rauf zur Nördlinger Hütte. 

Durch wabernde Nebelschwaden, über Altschnee-Felder, äußerst rutschige Wurzeln und vorbei an den Bergschafen unter der Hütte.

Die Nördlinger ist bereits besetzt, nimmt aber erst Ende nächster Woche den Betrieb auf. Überall ists noch recht frisch, draußen liegt frischer Schnee auf den Tischen und Tee gabs auch noch nicht... Berg heilt!