6+ hatten wir gar nicht als so schwierig in Erinnerung.
Mit viel Zaubern, gutem Zureden und zusammengekneiften Backen machten Oliver und ich wieder einmal die Sechs-Seillängen-Klettertour "Maxls Gamsrevier". Diese ist ungefähr 30 Meter rechts der Spätlese und eine richtig schöne Plaisierkletterei.
Oben angekommen haben wir vor lauter jausnen, trinken und Seil verstauen dann das Sicherungsgerät nebst Schraubkarabiner hängen lassen....
Berg Seil!
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Samstag, 26. Mai 2012
Freitag, 27. April 2012
Lex Alex, Anno Domini MMXII
Treffpunkt: 14 Uhr Reith
Nah-Ziel: Neuer Sektor am Sportplatz in Scharnitz
Kletter-Routen: Platte, Linke Platte, Riss, Überhang, Kermit im Schwierigkeitsgrad 3+ bis 5+
Ich hab - Föhn sei Dank meinen Klettergurt daheim vergessen. Alex ist das erste mal klettertechnisch im Freien unterwegs und schlägt sich beim Kraxeln und Sichern erstaunlich gut. Das Wetter ist traumhaft und tut einem nach dem langen Winter richtig gut.
Nah-Ziel: Neuer Sektor am Sportplatz in Scharnitz
Kletter-Routen: Platte, Linke Platte, Riss, Überhang, Kermit im Schwierigkeitsgrad 3+ bis 5+
Ich hab - Föhn sei Dank meinen Klettergurt daheim vergessen. Alex ist das erste mal klettertechnisch im Freien unterwegs und schlägt sich beim Kraxeln und Sichern erstaunlich gut. Das Wetter ist traumhaft und tut einem nach dem langen Winter richtig gut.
Sonntag, 10. April 2011
Grand Prix Botaniker
Aaaah, endlich raus aus den Kletterpatschen!
Nach 4 bis 5 Stunden Klettern ist man schon ein bissl gaga im Gebirn. Der Kaugummi hat sich schon lange in Aspartam-Kautschuk zersetzt, die Wasservorräte mit Plastikgeschmack sind schon seit längerem gar und die Füße fühlen sich vermutl. so an wie die früherer japanischer Geishas.
Es war ein langgehegter Wunsch von mir, die letztes Frühjahr eingebohrte und mit 13 Seillängen ordentlich lange Tour "Botanik Grand Prix" endlich zu steigen. Diese Route liegt neben und über den Fischzuchtplatten in der Martinswand. Das Wetter war traumhaft und die Zwiebel-Tarte lag schwer im Magen...
Leider klettert man in durch Steinschlag stark gefährdetem Gelände. Immer wieder schlägt so ein kleiner mineralogischer Meteorit im Helm ein. Der Schwierigkeitsgrad wird auch durch viel Sand auf Tritten und Griffen, dornige Büsche und in der Nähe fütternden Habichte erhöht. Nicht unbedingt leichter wird es, wenn einem unter der Hand größere "Kumpel" zu wackeln beginnen. (Es empfiehlt sich hier, viel vorzusteigen!) Optimalerweise sollten sich nicht zwei Kletterpartien gleichzeitig in der Route aufhalten.
Oben angekommen mussten wir uns natürlich noch ins Wandbuch eintragen. Wenn schon, denn schon. Drinnen steht jetzt: »Kaspar Hauser waren da!« Und das sadistische Zentralamt sagt, im Schnitt klettert alle zwei Tage eine Partie hinauf.
Doch die Krönung der Kletter-Schöpfung ist dann der Ausstieg. Im typischen Martinswand-Manier rutsch man sich in luft'ger Höhe zwischen abgestorbenen Bäumen, wackeligen Steinen und "frischen" Fixseilen in Richtung Klettersteig Ausstieg dritte Sektion.
Spätestens nachdem man dann die 400 Höhenmeter Klettersteig abgestiegen ist, lutscht man dann das Blasenpflaster und klebt sich einen Lutscher auf die Füße. Hurra.
P.S.: Gar keine Erleichterung beim Klettern waren die zwei unterschidelich langen Halbseile. Eines 60, das andere 50 Meter...
Nach 4 bis 5 Stunden Klettern ist man schon ein bissl gaga im Gebirn. Der Kaugummi hat sich schon lange in Aspartam-Kautschuk zersetzt, die Wasservorräte mit Plastikgeschmack sind schon seit längerem gar und die Füße fühlen sich vermutl. so an wie die früherer japanischer Geishas.
Es war ein langgehegter Wunsch von mir, die letztes Frühjahr eingebohrte und mit 13 Seillängen ordentlich lange Tour "Botanik Grand Prix" endlich zu steigen. Diese Route liegt neben und über den Fischzuchtplatten in der Martinswand. Das Wetter war traumhaft und die Zwiebel-Tarte lag schwer im Magen...
Leider klettert man in durch Steinschlag stark gefährdetem Gelände. Immer wieder schlägt so ein kleiner mineralogischer Meteorit im Helm ein. Der Schwierigkeitsgrad wird auch durch viel Sand auf Tritten und Griffen, dornige Büsche und in der Nähe fütternden Habichte erhöht. Nicht unbedingt leichter wird es, wenn einem unter der Hand größere "Kumpel" zu wackeln beginnen. (Es empfiehlt sich hier, viel vorzusteigen!) Optimalerweise sollten sich nicht zwei Kletterpartien gleichzeitig in der Route aufhalten.
Oben angekommen mussten wir uns natürlich noch ins Wandbuch eintragen. Wenn schon, denn schon. Drinnen steht jetzt: »Kaspar Hauser waren da!« Und das sadistische Zentralamt sagt, im Schnitt klettert alle zwei Tage eine Partie hinauf.
Doch die Krönung der Kletter-Schöpfung ist dann der Ausstieg. Im typischen Martinswand-Manier rutsch man sich in luft'ger Höhe zwischen abgestorbenen Bäumen, wackeligen Steinen und "frischen" Fixseilen in Richtung Klettersteig Ausstieg dritte Sektion.
Spätestens nachdem man dann die 400 Höhenmeter Klettersteig abgestiegen ist, lutscht man dann das Blasenpflaster und klebt sich einen Lutscher auf die Füße. Hurra.
P.S.: Gar keine Erleichterung beim Klettern waren die zwei unterschidelich langen Halbseile. Eines 60, das andere 50 Meter...
Donnerstag, 10. März 2011
Hättiwaritatti
Hätt' ich noch so kleine Zwetschgelen daheim, würde ich sofort alle Türstöcke weiß streichen...
Sonntag, 6. Februar 2011
Husten ohne Auswurf
Mein alter Herr hat gehustet, und sofort ist in China ein Sack Reis umgefallen, und sofort mussten wir die Plaisier-Klettertour "Maxl's Bronchitis" bestreiten.
Diese Kraxlerei liegt in der Martinswand, gut versteckt zwischen "Maxl's Gamsrevier" und der viel geliebten "Kaiser Max Spätlese", ist ca. 5 Seillängen lang und hat einen Schwierigkeitsgrad, der für die erste Klettertour des Jahres gerade angenehm ist.
Nach morgendlichen Minusgraden im Inntal konnte sich aber Helios durchsetzen und uns auf den Buckel scheinen und die Felsgriffe vorwärmen.
Beim Abstieg hat Papa dank Schotter und Eis noch einen Ausflug in die Latschen-Botanik gemacht und sich dabei den Daumen ein wenig gekürzt.
Topo Bronchitis
Diese Kraxlerei liegt in der Martinswand, gut versteckt zwischen "Maxl's Gamsrevier" und der viel geliebten "Kaiser Max Spätlese", ist ca. 5 Seillängen lang und hat einen Schwierigkeitsgrad, der für die erste Klettertour des Jahres gerade angenehm ist.
Nach morgendlichen Minusgraden im Inntal konnte sich aber Helios durchsetzen und uns auf den Buckel scheinen und die Felsgriffe vorwärmen.
Beim Abstieg hat Papa dank Schotter und Eis noch einen Ausflug in die Latschen-Botanik gemacht und sich dabei den Daumen ein wenig gekürzt.
Topo Bronchitis
Samstag, 13. November 2010
Spät lesen!
Für den Botanik Grand Prix in den Fischzuchtplatten bei Zirl war es leider zu nass.
So musste die Sieben-Seillängen-Klettertour Spätlese in der Martinswand wieder einmal herhalten.
Als neuer Kletterpartner war Helmut mit, den ich auf dem Kaiser-Max-Klettersteig immer wieder antreffe. Er ist einer, der den Klettersteig zwar angehängt, aber ohne mit den Händen auf Stahlseil oder Stifte zu greifen, meistert.
Beim ersten Mal ist immer irgendwie komisch: man weiß nicht wie straff das Seil sein soll, ob man selber auch gut gesichert wird, außerdem war ich selber seit dem Frühlahr nicht mehr in einer Seilschaft unterwegs. Aber es ging alles gut, und ich werde mit dem Banker aus Innsbruck sicher einige nette Kletterpartien haben!
Hier ist der Ausstieg aus der "Spätlese". Mit Blick auf die Touren "Ostriss" und "Maxls Krone".
So musste die Sieben-Seillängen-Klettertour Spätlese in der Martinswand wieder einmal herhalten.
Als neuer Kletterpartner war Helmut mit, den ich auf dem Kaiser-Max-Klettersteig immer wieder antreffe. Er ist einer, der den Klettersteig zwar angehängt, aber ohne mit den Händen auf Stahlseil oder Stifte zu greifen, meistert.
Beim ersten Mal ist immer irgendwie komisch: man weiß nicht wie straff das Seil sein soll, ob man selber auch gut gesichert wird, außerdem war ich selber seit dem Frühlahr nicht mehr in einer Seilschaft unterwegs. Aber es ging alles gut, und ich werde mit dem Banker aus Innsbruck sicher einige nette Kletterpartien haben!
Hier ist der Ausstieg aus der "Spätlese". Mit Blick auf die Touren "Ostriss" und "Maxls Krone".
Samstag, 5. Juni 2010
Fischzüchter
Neunuhrdreißig war Treffpunkt am Martinsbühel. Die Fischzuchtplatten lagen noch teilweise im Schatten. Oliver und ich waren motiviert.
Schon in der ersten Seillänge war uns wieder bewusst, was wir alles seit letztem Jahr verlernt und verdrängt hatten.
In der vierten Seillänge konnten wir dann die Münchner Seilschaft vor uns wegen eines verstauchten Fußgelenks überholen. Und in der sechsten Seillänge mussten wir dann selber wegen nassen und erdigen Wandstellen selber leider den Rückzug antreten. Nach den zweiwöchigen Regenfällen kommt das Wasser jetzt aus der Martinswand zum Teil in Bächen raus.
Trotzdem wars toll. Auch das Wetter zeigte sich von seiner Schokoladenseite. Dementsprechend rege war auch der Straßen- und Flugverkehr.
Schon in der ersten Seillänge war uns wieder bewusst, was wir alles seit letztem Jahr verlernt und verdrängt hatten.
In der vierten Seillänge konnten wir dann die Münchner Seilschaft vor uns wegen eines verstauchten Fußgelenks überholen. Und in der sechsten Seillänge mussten wir dann selber wegen nassen und erdigen Wandstellen selber leider den Rückzug antreten. Nach den zweiwöchigen Regenfällen kommt das Wasser jetzt aus der Martinswand zum Teil in Bächen raus.
Trotzdem wars toll. Auch das Wetter zeigte sich von seiner Schokoladenseite. Dementsprechend rege war auch der Straßen- und Flugverkehr.
Freitag, 4. Juni 2010
Momo mit Designerhalsband
Momo war bei uns zu Besuch, mit dabei die Chefin mit dem rooten Haar.
Und lustig wars! Nicht nur der gemeinsame Kinoabend, Martinas gegrillten Pizzae, das abendliche Watterquartett oder die Dogwalks auf den Gschwandkopf, nein, auch der obligatorische Klettergarten in Scharnitz musste einfach sein.
Und lustig wars! Nicht nur der gemeinsame Kinoabend, Martinas gegrillten Pizzae, das abendliche Watterquartett oder die Dogwalks auf den Gschwandkopf, nein, auch der obligatorische Klettergarten in Scharnitz musste einfach sein.
Samstag, 17. April 2010
Spätzünder-Spätlese
Ich sprich mit meiner Hand - in der Martinswand...
Zwei 2er-Seilschaften machten sich heute 9.00 am Martinswand-Parkplatz auf den Weg. Ziel bekannt, Route noch nicht. Die gleiche Idee haben gefühlt 20 andere Kletterer auch gehabt...
So sind Benni und ich heuer erstmals die Spätlese gegangen und mein Daddy mit seinem persönlichen Bergpianisten Thomas Lé Arche Maxls Bronchitis.
Mit einem guten Farbel im Gesicht, warmen Handflächen und guter Laune war der ganze Zinnober nach der Samstagssirene auch bald wieder vorbei.
Zwei 2er-Seilschaften machten sich heute 9.00 am Martinswand-Parkplatz auf den Weg. Ziel bekannt, Route noch nicht. Die gleiche Idee haben gefühlt 20 andere Kletterer auch gehabt...
So sind Benni und ich heuer erstmals die Spätlese gegangen und mein Daddy mit seinem persönlichen Bergpianisten Thomas Lé Arche Maxls Bronchitis.
Mit einem guten Farbel im Gesicht, warmen Handflächen und guter Laune war der ganze Zinnober nach der Samstagssirene auch bald wieder vorbei.
Sonntag, 28. März 2010
Kaiserliches Hustensaftl
Samstag Nachmittag war wieder eine Mehrseiltouren-Kletterei angesagt, diesesmal mit Benni. Auch die neu erworbene GoPro Helmkamera war wieder dabei, diesesmal auf Modus "alle Minuten ein Photo schießen".
Trotz mittelprächtiger Wetterprognosen wars trocken, angenehm sonnig und nicht zu heiß.
Wir übten uns an Maxls Bronchitis in der nach Süden ausgerichteten Martinswand.
Da wir schon spät drann waren und nach uns keiner die Tour raufkam, konnten wir uns den mühsamen Abstieg schenken, indem wir die Abseil-Variante über das Gamsrevier wählten.
Beim nächstenmal nicht vergessen: Prusikschlinge, Shunt von Petzl, Packtl Napolitaner mitnehmen.
Trotz mittelprächtiger Wetterprognosen wars trocken, angenehm sonnig und nicht zu heiß.
Wir übten uns an Maxls Bronchitis in der nach Süden ausgerichteten Martinswand.
Da wir schon spät drann waren und nach uns keiner die Tour raufkam, konnten wir uns den mühsamen Abstieg schenken, indem wir die Abseil-Variante über das Gamsrevier wählten.
Beim nächstenmal nicht vergessen: Prusikschlinge, Shunt von Petzl, Packtl Napolitaner mitnehmen.
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| Autom. alle 1 Minuten 1 Photo |
Samstag, 20. März 2010
Bronchial-Entzündung der Martinswand?
Zwischen den beiden, von mir hoch geschätzten, Kletterrouten Maxls Gamsrevier und Spätlese liegt eine neue, angenehme und zum Anfangen gut geignete Plaisier-Mehrseil-Route namens Maxls Bronchitis.
In fünf Seillängen macht man schlappe 200 Höhenmeter, ist zwei Stunden beschäftigt, holt sich ein blutiges Knie ab, raut die Fingerknöchel auf und befüllt die Kletterpatschen mit kleinen, scharfkantigen Mineralien.
Der Ausblick auf die Felder im Inntal im verendenden Winter ist gewohnt eintönig, die an das Ohr dringenden Geräusche geprägt durch die A12...
Pro-Tipp: Im Karwendel nie hinaufschauen! Der gamshufgroße Stein, der wie ein Meteorit heruntersaust, kann das letzte sein, was man mit dem rechten Auge gesehen hat!
Hier gehts zur Topo!
In fünf Seillängen macht man schlappe 200 Höhenmeter, ist zwei Stunden beschäftigt, holt sich ein blutiges Knie ab, raut die Fingerknöchel auf und befüllt die Kletterpatschen mit kleinen, scharfkantigen Mineralien.
Der Ausblick auf die Felder im Inntal im verendenden Winter ist gewohnt eintönig, die an das Ohr dringenden Geräusche geprägt durch die A12...
Pro-Tipp: Im Karwendel nie hinaufschauen! Der gamshufgroße Stein, der wie ein Meteorit heruntersaust, kann das letzte sein, was man mit dem rechten Auge gesehen hat!
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Donnerstag, 25. Februar 2010
Samstag, 19. September 2009
ziemlich fischy...
Bei der sehr anregenden Plattenkletterei "Tiroler Fischzuchtplatten" im guten 6. bis 7. Schwierigkeitsgrad, direkt neben dem "Kaiser-Max-Klettersteig" gings für Olli und mich ordentlich zur Sache. Olli spürte seinen Hibiskus und ich machte die Fotos...Nach der 7. Seillänge blockierte eine dt. Dreier-Seilschaft die Route. Also, nix wie schnell abseilen und nochmals raufkraxln. Dann mussten wir aber nach insgesamt 14 Seillängen den Hut draufhauen, weil wir schon recht "gar" waren.
Alles in allem aber eine tolle Kletterei, mit viel "G'lachter", ordentlicher Schweißproduktion und einem guten "Farbl" am "Buggl"....
Mittwoch, 22. Juli 2009
Orizzonti Dolomitici am Fuße des Picol Drain
Sub-mediterrane Temperaturen konnten uns nicht abhalten, eine unserer zehn Lieblings-Mehrseil-Kletterrouten wieder einmal durchzusteigen: die Orizzonte Dolmitici neben dem Örtchen Sarche. Zehn meißt sehr angenehme Seillängen später kommt man leicht verschwitzt aus der Tour heraus, schultert die Ausrüstung, trinkt ein paar Schlucke und macht sich wieder runter ins Tal.Dort wird die Kletterei dann mit Cappucchino und Apfelstrudel gefeiert....
Donnerstag, 21. Mai 2009
Plom(ben)berg nahe St. Gilgen
Ein Besuch bei Laura und Markus in Salzburg war schon lange fällig! Das Loft ist sehr nett eingerichtet und dekoriert - am liebsten würde ich auch zu studieren beginnen...Nach einem Frühstückchen mit frischgepresstem Müsli und selbstgebackenem Sonnenblümler bei den beiden in der Mozartstadt gings in Richtung St. Gilgen am Wolfgangsee zum Plomberg.
An diesem Bergele sind jede Menge toller Routen eingebohrt, unter anderem auch die Juniperus, eine wunderschöne und gut abgesicherte Mehrseillängentour, die dem Kletternovizen Markus einen guten Eindruck vom Klettern am Fels verschaffte.
Anschließend wurde der Energieverlust in einem Gasthäusel bei Bauerntoast, WuNudels, Radler und Topfenstrudl wieder wettgemacht.
Sonntag, 17. Mai 2009
Grasüberflieger
Lieder wie Einaiych von der Israelin Noa und der Palästinenserin Mira Awad noch in den Ohren sind Benni und ich nach einem kargen Frühstückchen sofort zur Wand gefahren. (Benni war heute gar nicht zu bremsen...)Auf der ToDo-Liste stand Flying Grass, ein Kletter-Routchen mit 5 bis 6 Seillängchen, das bei Schönwetter ideal von der Hand geht. (Nächstes mal kraxeln wir's baarfuß!)
Anschließend stand ein Fanta und Hühner-Schohnkost beim Schotten am Programm, damit uns das spätere Hantieren mit dem Kaltreiniger am Moped leichter von der Hand gehe...
So, und als Abschluss der Woche ist Benni im Gelände und ich retour vom maximilianischen Klettersteigchen, der heute bei gefühlten 50°C in der Sonnen-Exposition und geschätzten 98% Luftfeuchtigkeit (der Dampf steigt von den gemeinen Wald-Misteln auf...!) besonders leicht von der Hand ging...
Jetzt stopf ich mir noch die gestrige Russin Anastasya Prihodko mit ihrer Trällerei Mamo ins Ohr und werde noch Aimee auf die Tschurtschen loslassen!
Freitag, 1. Mai 2009
Salewa-Mann auf Maxls Kronjuwelen
Freitag, 1. Mai 2009. Staatsfeiertag. Nicht so für uns Klettermaxln. In aller Hergotts Früh (will sagen 9.30 Uhr) hat sich mein ältester Filius Oliver mit mir getroffen. Treffpunkt ÖAV-Klettergarten Parkplatz.Schnell wurde noch das Kampfballisto verpackt, der Ranzen geschnürt und Gewicht geschultert.
Und schon gings nach einem minimalen Zustieg von ca. 15 Minuten in Richtung Spätlese (7 Seillängen, Topo), für Olpl Neuland, für mich schon öfters bekletterter Pfad. Vor uns zwei fußlahme Nordlandler aus Gegend Mannheim, die unseren Klettertag zu einem gemütlichen Erlebnis verhalfen. Oben am 'Ostrisswald' wurde g'schwind Saures getrunken, Süßes vernascht und Mildes gepafft.
Und schon gings wieder hinter den Germanen einige Stockwerke höher auf Maxls Krone (5 Seillängen, Topo). Macht in Summe und Kombination 12 Seillängen und eine erstklassig abgesicherte und gut gebohrte Klettertour.
Wir zwei hatten viel Spaß (nicht alleine wegen der neuen Mad Mock Kletterpatschen...) und werden uns demnächst wiedermal an "Jimmies Kanal" in der Ehnbachklamm wagen...
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| Miniatür-Foto-Galerie Maxls Kronjuwelen |
Samstag, 18. April 2009
Tour mit Gräten: Fischzuchtplatten
Bin ja normalerweise kein großer Liebhaber von Tieren, die im Wasser leben und Schuppen haben...Aber die Topo der Fischzuchtplatten in der Martinswand hängt als Kletter-Wunsch-Destination schon seit Monaten über meinem Kopf. Mein Neffe Dave hat sich bereit erklärt, mit mir diese zu klettern. Und wir wurden mit einem schönen, gemeinsamen Klettertag belohnt.
Die Fischzuchtplatten wurden von Reini Scherer und Bernd Eichhorn vor 20 Jahren (1990) eingebohrt, sie liegen gleich rechts vom Kaiser-Max-Klettersteig und gehen knappe 10 Seillängen in die Höhe, in Metern ausgedrückt sind das ca. 270 Hm. Der Schwierigkeitsgrad liegt zwischen 6 und 7. Oben gehts dann zwischen Schrofen, Wiesenbüscheln und abgestorbenen Bäumen hinunter zur 3. Sektion des Klettersteigs.
Dave konnte mir vieles rund um die Kletterei näherbringen, und so hab ich mir die Tage darauf gleich mehrere Bandschlingen mit Schraubkarabiner für die Sicherung des Standes, lange Exen und neu Mad Rock Frency Lane bei meinem Lieblings-Bergsport-Ausstatter Mountains im Soho, Innsbruck zugelegt.
![]() |
| alles ganz schön fischi... |
Sonntag, 12. April 2009
Bergquartett
Und als ob viel frühstücken nicht schon genug Qual für Körper und Geist wäre, triebs die Familie um 12 Uhr (Mittagshitze wird doch stark überbewertet...) wieder auf die Martinswand hinauf. Zwei Zweier-Seilschaften im vertikalen Eiltempo.Dannach musste aber dann dem Körper wieder ausgiebig Energie nachgeladen werden...
Samstag, 11. April 2009
Martinas Revierkämpfe mit den Gämsen...
Nach einem Tag der Erholung und Osterbesorgungen haben Martina und ich unsere absolute Lieblingsklettertour, das "Kaiser Max Gamsrevier" zum wiederholten Mal absolviert. Die Plaisierroute ist 2006 gebohrt worden und geht steil über zahlreiche Platten in die Höhe, hat größere Bohrhaken-Abstände als z.B.: "Flying Grass" oder "Spätlese" in der Nachbarschaft und wenig Schotter-, Gras- oder Schrofen-Anteil!
Nachteilig wirkt sich nur der häufige Steinschlag auf den Helm, der A12-Lärm aufs Gehör und die Südexposition auf den körpernahen Flüssigkeitsbedarf aus...
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