Leider ist er schon wieder vorbei: unser ritueller Sommerurlaub auf der griechischen Insel Karpathos.
Der Wind war gut, so konnte ich jeden Tag ca. zwei Stunden am Vormittag und zwei am Nachmittag mit Windsurfen bei durchschnittl. sechs Beaufort verbringen. (Die kleinste Segelgröße hatte 4,2 qm.!)
Martina hat währenddessen fünf Bücher via Ebook-Reader Amazon Kindle über den Agenten Pendergast verschlungen und einen guten Teil der Zeit am (Süßwasser-) Pool des Hotels Irini verbracht. Zahlreiche Nescafe Frappés kühlten dabei den Körper von innen...
Wir haben uns für eine Woche ein 125 ccm starkes Moped ausgeliehen und damit die Insel erkundet: Die Strände im Westen sind leider sehr stark verschmutzt, riesige Waldflächen in den vergangenen Jahren den Flammen zum Opfer gefallen, und die kleinen Dörfer auf der Insel sehr tourismusorientiert.
Die Zeit war natürlich viel zu kurz, trotzdem haben wir viele netten Leute aus Italien, Argentinien, Frankreich und Österreich kennengelernt und entsprechend gefeiert, diskutiert und viel gelacht. Die Halbpension im Hotel war angenehm, die Manschaft des Hotels sehr bemüht und der Koch ist - glaube ich - Veganer... Der Flug von München nach Karpathos und nach dem Urlaub wieder retour klappte ohne gröbere Zwischenfälle. Martina hat im Vorfeld alles bestens organisiert!
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Dienstag, 21. August 2012
Samstag, 24. Juli 2010
Von Weana Bazi und Herrgotts Bscheißerlen
Vor zwei Wochen zog uns die Wanders- und Surflust nach Karpathos, einer griechischen Insel zwischen Rhodos und Kreta. Da alles von Martina über das Internet bei Club Mistral gebucht wurde, war die Spannung groß, was da auf uns zukommt. Nach angenehmen Flug und gut gelaunt wurden wir am Flughafen von Alexandra, der Leiterin der Surfstation empfangen.
DAS HOTEL
Zum Hotel Irini (auf dem Startbild seht Ihr hinter dem Restaurant eine Terrasse. Dahinter war unser Zimmer!) ist es eine lange Fahrt von knapp 1 Minute, die wir nur Dank zweier Wasserkanister lebend überstanden. Mit letzter Kraft schleppten wir uns dem Übernachtungstempel entgegen und erreichten auch noch unser Zimmer. Wow, kann ich da nur sagen. Das soll griechischer Standard sein? Keine knarzenden Türen, keine Kakerlaken, keine abblätternden Farben. Und der Restaurantbereich ist schon fast eine chillige Lounge. Das Personal bestand aus dem Chef, dem griechischen Koch, 3 Polinen für Massage, Zimmerservice und Bedienung (sehr freundlich und sehr schüchtern) und Nicoletta aus Rumänien. Sie war unser Sonnenschein.
DIE SURFSTATION
Unsere zweite Heimat während des Urlaubs war die Surfstation. Vor allem für mich gab es da viel zu sehen!!! Die Boards, die Segel, die Mastfüße, ... und ganz nebenbei eine Unmenge an gestählten, braunen und mit einzel definierten Muskeln bepackten Oberkörpern der hilfsbereiten Surfcrew. Gottseidank mussten sie keine T-Shirts tragen. Entschädigt wurde Stoffi durch das weibliche Personal der Anemos Bar, die, so vermute ich, nach der Länge und Beschaffenheit ihrer Beine ausgesucht wurden. Kurz gesagt: perfekte Organisation, sehr hilfsbereit, tolles Material und viel Spaß!
DER WIND
Mei, isch des sakrisch guat gangen. Mein bessere Hälfte war fast nicht mehr von seinem Board zu bekommen. Und da Segel aller Größen immer zur Hand waren, wurde ein wahres Feintuning betrieben. 14 Tage lang zwischen 5 und 7 Bf. Jeder Surfer erblasst spätestens jetzt vor Neid.
DER SURFKURS
Ja, ja auch das musste sein. Ein Powerhalse-Kurs war schon gebucht und so konnte Stoffi sich nicht mehr drücken. Aber Manu, der französische Surflehrer, mit einem entzückenden Akzent im Englischen, ließ nicht locker. "Ah, Christoph, yu maste make di power-jeif like this: Backhand back and Backfoot back, out of the hook, now look, Charlie Chaplin, Robin Hood". Einfach grenzgenial die Beiden.
DAS ESSEN
Mit Halbpension bewaffnet wurden wir jeden Abend mit einem Salat, einer gemüsigen Vorspeise und dem Hauptgericht samt Miniatur-Nachspeise bedient. Lamm, Fisch, Moussaka und Rindfleisch wechselten sich ab. Und unser liebster Koch, mit hoher Stirn ausgestattet (liebevoll Conehead genannt) freute sich, wenn es schmeckte.
Zu Mittag waren wir in der Anemos Bar. Ein schottischer Koch zauberte riesige Chickenburger, Risotto, Salate, Baguettes, Cheese Cakes, Wraps und Omlettes der Spitzenklasse. Mit einem halben Liter Cranberries-Soda auf Eis schafften wir zusammen immer nur eine Portion.
DIE MITBEWOHNER
In der ersten Woche begleiteten uns Thomas und Sven aus München. Als gebürtiger Schwabe erklärte uns auch Sven, was ein "Herrgotts Bscheißerle" (siehe nächsten Blog) ist. Auch sonst waren das lustige Gesellen und die Fußball-WM war mit den beiden Kommentatoren ein Quell ewiger Freude.
In der zweiten Woche wurden sie durch Philipp, Pascal und Markus aus Bern, Schweiz ersetzt, die schon seit 12 Jahren hierher zum Surfen fliegen. Da konnten wir herzlich über diverse Ankedoten lachen und auch ernste Gespräch über die Schweiz führen. Zum Darüberstreuen lernten wir Silvia und Martin aus Wien kennen. Wenn Martin seine ersten Übernachtungsjahre auf Karpathos vortrug, lag man fast unter dem Tisch vor lauter Lachen.
Die letzten Tage wurden von einer Wiener Familie überschattet, die glaubten, das Hotel für sich zu haben. Mit lauten Zurufen (vom Tisch aufstehen und 50 m zum Angesprochen zu gehen ist schon zuviel verlangt) in schmerzhaften Dezibel-Bereich und völligem Ignorieren der anderen Hotelgäste, waren die ruhigen Tage gezählt.
DAS AUTO
Nach 14 Tagen ging es dann wieder nach Hause. Super!! Pünktlicher Abflug und pünktliche Landung, der Transferbus wurde perfekt erreicht. Das Auto hatte keinen Hagelschaden und die Klimaanlage funktionierte. Also, nichts wie heim nach Reith. Doch im Stadtgebiet von München war Schluss. Kupplungsdefekt. Gleich wurde der ÖAMTC aktiviert. Wozu hat man den einen Schutzbrief. Das verlief sehr gut. Sehr freundlich, sehr bemüht. Allerdings die Wartezeiten in München zum Abschleppen sind auch nicht schlecht. Das Auto ließen wir vor Renault München stehen und wir traten die Heimreise (bezahlt vom ÖAMTC) mit dem Zug an. Ca. 5 Stunden später als geplant waren wir wohlbehalten in Reith eingetroffen. Hurra!!!
FAZIT
+ zum Surfen ein Traum
+ Stark-Wind-Revier einfach super: keine Mücken, kühl in der Nacht
+ sehr ruhig
+ Hotel sehr schön
+ Lage einfach phantastisch
+ wenig Leute dank Wirtschaftskrise und Angst vor Streiks
+ Club Mistral Crew war ein Traum
+ Anemos Bar sehr zu empfehlen
+ Strände sauber, schön und beinahe menschenleer
+ Schweizer Mitbewohner sind cool
+ Münchner Mitbewohner auch
+ IPAD im Urlaub ist einfach nur geil!
+ Anreise: 1 Minute bis zum Hotel, kein Fluglärm
+ Chicken-Bay Trainingsrevier: vor allem für Martina fein
- ausgeliehenes Moped war Schrott
- Wiener Großkotzer im Hotel
- Internetzugang im Hotel (alle 2 Minuten zum Code eingeben)
- Infrastruktur auf der Insel schwach: Bus, Kläranlage, Windkraft...
- griechisches Fernsehprogramm: teilweise schwarzweiß!!
- Fußball-WM-Finale auf Griechisch ohne Delling und Netzer!
Wer bis hierher durchgehalten hat, der darf noch ein paar Fotos ansehen:
DAS HOTEL
Zum Hotel Irini (auf dem Startbild seht Ihr hinter dem Restaurant eine Terrasse. Dahinter war unser Zimmer!) ist es eine lange Fahrt von knapp 1 Minute, die wir nur Dank zweier Wasserkanister lebend überstanden. Mit letzter Kraft schleppten wir uns dem Übernachtungstempel entgegen und erreichten auch noch unser Zimmer. Wow, kann ich da nur sagen. Das soll griechischer Standard sein? Keine knarzenden Türen, keine Kakerlaken, keine abblätternden Farben. Und der Restaurantbereich ist schon fast eine chillige Lounge. Das Personal bestand aus dem Chef, dem griechischen Koch, 3 Polinen für Massage, Zimmerservice und Bedienung (sehr freundlich und sehr schüchtern) und Nicoletta aus Rumänien. Sie war unser Sonnenschein.
DIE SURFSTATION
Unsere zweite Heimat während des Urlaubs war die Surfstation. Vor allem für mich gab es da viel zu sehen!!! Die Boards, die Segel, die Mastfüße, ... und ganz nebenbei eine Unmenge an gestählten, braunen und mit einzel definierten Muskeln bepackten Oberkörpern der hilfsbereiten Surfcrew. Gottseidank mussten sie keine T-Shirts tragen. Entschädigt wurde Stoffi durch das weibliche Personal der Anemos Bar, die, so vermute ich, nach der Länge und Beschaffenheit ihrer Beine ausgesucht wurden. Kurz gesagt: perfekte Organisation, sehr hilfsbereit, tolles Material und viel Spaß!
DER WIND
Mei, isch des sakrisch guat gangen. Mein bessere Hälfte war fast nicht mehr von seinem Board zu bekommen. Und da Segel aller Größen immer zur Hand waren, wurde ein wahres Feintuning betrieben. 14 Tage lang zwischen 5 und 7 Bf. Jeder Surfer erblasst spätestens jetzt vor Neid.
DER SURFKURS
Ja, ja auch das musste sein. Ein Powerhalse-Kurs war schon gebucht und so konnte Stoffi sich nicht mehr drücken. Aber Manu, der französische Surflehrer, mit einem entzückenden Akzent im Englischen, ließ nicht locker. "Ah, Christoph, yu maste make di power-jeif like this: Backhand back and Backfoot back, out of the hook, now look, Charlie Chaplin, Robin Hood". Einfach grenzgenial die Beiden.
DAS ESSEN
Mit Halbpension bewaffnet wurden wir jeden Abend mit einem Salat, einer gemüsigen Vorspeise und dem Hauptgericht samt Miniatur-Nachspeise bedient. Lamm, Fisch, Moussaka und Rindfleisch wechselten sich ab. Und unser liebster Koch, mit hoher Stirn ausgestattet (liebevoll Conehead genannt) freute sich, wenn es schmeckte.
Zu Mittag waren wir in der Anemos Bar. Ein schottischer Koch zauberte riesige Chickenburger, Risotto, Salate, Baguettes, Cheese Cakes, Wraps und Omlettes der Spitzenklasse. Mit einem halben Liter Cranberries-Soda auf Eis schafften wir zusammen immer nur eine Portion.
DIE MITBEWOHNER
In der ersten Woche begleiteten uns Thomas und Sven aus München. Als gebürtiger Schwabe erklärte uns auch Sven, was ein "Herrgotts Bscheißerle" (siehe nächsten Blog) ist. Auch sonst waren das lustige Gesellen und die Fußball-WM war mit den beiden Kommentatoren ein Quell ewiger Freude.
In der zweiten Woche wurden sie durch Philipp, Pascal und Markus aus Bern, Schweiz ersetzt, die schon seit 12 Jahren hierher zum Surfen fliegen. Da konnten wir herzlich über diverse Ankedoten lachen und auch ernste Gespräch über die Schweiz führen. Zum Darüberstreuen lernten wir Silvia und Martin aus Wien kennen. Wenn Martin seine ersten Übernachtungsjahre auf Karpathos vortrug, lag man fast unter dem Tisch vor lauter Lachen.
Die letzten Tage wurden von einer Wiener Familie überschattet, die glaubten, das Hotel für sich zu haben. Mit lauten Zurufen (vom Tisch aufstehen und 50 m zum Angesprochen zu gehen ist schon zuviel verlangt) in schmerzhaften Dezibel-Bereich und völligem Ignorieren der anderen Hotelgäste, waren die ruhigen Tage gezählt.
DAS AUTO
Nach 14 Tagen ging es dann wieder nach Hause. Super!! Pünktlicher Abflug und pünktliche Landung, der Transferbus wurde perfekt erreicht. Das Auto hatte keinen Hagelschaden und die Klimaanlage funktionierte. Also, nichts wie heim nach Reith. Doch im Stadtgebiet von München war Schluss. Kupplungsdefekt. Gleich wurde der ÖAMTC aktiviert. Wozu hat man den einen Schutzbrief. Das verlief sehr gut. Sehr freundlich, sehr bemüht. Allerdings die Wartezeiten in München zum Abschleppen sind auch nicht schlecht. Das Auto ließen wir vor Renault München stehen und wir traten die Heimreise (bezahlt vom ÖAMTC) mit dem Zug an. Ca. 5 Stunden später als geplant waren wir wohlbehalten in Reith eingetroffen. Hurra!!!
FAZIT
+ zum Surfen ein Traum
+ Stark-Wind-Revier einfach super: keine Mücken, kühl in der Nacht
+ sehr ruhig
+ Hotel sehr schön
+ Lage einfach phantastisch
+ wenig Leute dank Wirtschaftskrise und Angst vor Streiks
+ Club Mistral Crew war ein Traum
+ Anemos Bar sehr zu empfehlen
+ Strände sauber, schön und beinahe menschenleer
+ Schweizer Mitbewohner sind cool
+ Münchner Mitbewohner auch
+ IPAD im Urlaub ist einfach nur geil!
+ Anreise: 1 Minute bis zum Hotel, kein Fluglärm
+ Chicken-Bay Trainingsrevier: vor allem für Martina fein
- ausgeliehenes Moped war Schrott
- Wiener Großkotzer im Hotel
- Internetzugang im Hotel (alle 2 Minuten zum Code eingeben)
- Infrastruktur auf der Insel schwach: Bus, Kläranlage, Windkraft...
- griechisches Fernsehprogramm: teilweise schwarzweiß!!
- Fußball-WM-Finale auf Griechisch ohne Delling und Netzer!
Wer bis hierher durchgehalten hat, der darf noch ein paar Fotos ansehen:
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| Karpathos Surf Urlaub |
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Mittwoch, 24. September 2008
Klosteranlage für Kletterer...
Wir schlängeln uns mit der BMW über kurvenreiche, gut ausgebaute Straßen durch das Dafnon Tal bis zum Kloster Elonis. Wenn man es mit einem entsprechenden Abstand betrachtet, scheint es unerreichbar in den Fels gebaut zu sein. Die Kirche war offen und die tausenden an der Decke befestigten, ziselierten und edelmetallischen Hängelampen wurde von einem älteren Weiblein bewacht.![]() |
| Hier gehts zur Mini-Fotogalerie Elonis |
Dienstag, 23. September 2008
Tropfende Steine und Steintürme
Herrlich!! Ein Guten-Morgen-Schwimm' ist einfach etwas feines. Sind schon gespannt auf die Tropfsteinhöhle Pirgos Dirou. Mit einem kleine Boot (max. 8 Personen) stakt der Führer uns durch die "Unterwelt". Oft ist diese so niedrig, dass wir alle den Kopf einziehen müssen (Klaustrophobische, wie ich, müssen da schon einmal durchschnaufen). Aber so etwas schönes habe ich in dieser Art noch nie gesehen. Alles ist still und die Formationen zum Anfassen nahe. Das ist wirklich einen Abstecher wert.Aus dem "Schlund" wieder aufgetaucht schwingen wir unsere Hintern wieder auf das Bike und setzten die Mani-Runde nach Vathia fort. Diese alten Steinmauern werden jetzt wieder renoviert und bei einem hat sich schon ein Hotel eingenistet. Die Lage, trutzig auf einem Hügel, lässt die Häuser umso abweisender wirken. Zur großen Erheiterung finden wir noch die kleinste Tür der Peloponnes.
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| hier gehts zur kleinen Fotogalerie |
Montag, 22. September 2008
ARTiger Shop und Strand-Steirer
Nach einer Nacht im Kornfeld lockt uns die Sonne zum Einkaufen nach Kalamata. Der erste Plattenladen wird geplündert und weiter geht es auf Geschenkejagd. Da fallen wir direkt in ein Juwel der Branche. Der Art Shop. In einer kleine Seitenstraße hat sich eine Berliner Künstlerin niedergelassen und bietet coole Taschen und Gemälde an. T-Shirt, Tasche und 2 Bilder verschwanden in unseren Alu-Koffern. Und schon sausten wir Richtung Mani davon. In einem idyllischen Dörfchen sahen wir den ersten BIO-Laden Griechenlands und genossen einen köstlichen Salat und Omlette. So gestärkt konnten wir einem entzückenden Strand nicht widerstehen. Die abenteuerliche Abkürzung war schnell überwunden und 2 Paare aus der Steiermark luden uns arme "Zelter" auf kalten Radler und Kokosbusserln ein. Danach wurde noch unser Zelt genau untersucht.
Sonntag, 21. September 2008
alter Schwede in Griechenland
Sehr bewährt hat sich unser kleines und leichtes Expeditionszeltl von Hilleberg! Mit ca 2,5 kg ist es sehr leicht und mit dem kleinen Packmaß haben wir's auf dem Motorradl auch gut Platz gehabt. Viele liebevolle Details werden einem erst im Lauf der ausgiebigen Benutzung bewusst. So hat sich die große Apsis bewährt, weil wir hier die zeitweise sehr nassen Sturzhelme, Stiefel, Ortlieb-Säcke u.ä. unterbringen konnten.
Durch das heuer sehr nass ausgefallene Herbstwetter in Griechenland konnten wir das Nallo 2 GT ausgiebig auf Wasserdichtheit testen. Und da lässt es tatsächlich keine Wünsche offen! Man muss nur dafür sorgen, dass zur Querlüftung die Luftöffnungen am "Bug" und oberhalb des Eingangs geöffnet sind.
Das Zelt ist mittels "faltbarer" Alugestänge und unterschiedlichen Aluheringen (je nach Bodenbeschaffenheit, und alle zum Herausziehen mit kleinen Stricken versehen) in gestoppten 3 Minuten "kinderleicht" aufgestellt. Beim Abspannen der Leinen kann man sich dann Zeit lassen.
Die Reißverschlüsse sind von meiner Lieblings-Reißverschluss-Firma YKK und funktionieren immer einwandfrei und am Campingplatz lautstark!
Mystras wird von uns erobert...
Nach ein bissl Windsurfen und üblen Nachsaisons-Touri-Kneippen-Besuchen in Finikounda gings weiter ins Landesinnere, und zwar über die bekannte Hafenstadt Kalamata (ca. halb so groß wie Innsbruck) in Richtung Sparta (Präfektur Kakonien).Dazu mussten wir über kurvenreiche Straßen durch das Taygetos Gebirge. (wir erinnern uns, dass hier Zeus und Leda die Dioskuren gezeugt hat...) Die Temperatur ging bis auf 13° Celsius runter. Hier gibts übrigens für Vertikalos ein kleines Klettergebiet namens "Lagada's Climbing Park".
Dann haben wir uns Weltkulturerbe, die byzantinische Ruinenstadt Mystras, norwestlich von Sparta, angeschaut, und wir waren auch ob der angenehmen Witterung sehr beeindruckt.
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| zur Mini-Foto-Galerie Mystras |
Freitag, 19. September 2008
Hafenstadt Methoni aka Pedasos
Martina wollte wieder ein bissl Kultur und Zivilisation: Ziel war die kleine Hafenstadt Methoni in der Präfektur Messenien am Peloponnes. Hauptsehenswürdigkeit ist die ehemalige Stadt mit ihren zum Großteil erhaltenen Stadtmauern und Toren (siehe Bild). Ein besonderes Wahrzeichen ist der Burtzi gerufene und am Südende des Kaps gelegene Meeres-Festungs-Turm mit seiner markanten Kuppel.
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| kleine Mini-Fotogalerie zu Methoni |
Donnerstag, 18. September 2008
der extra native Tafel-Oliven-Haini
Und weter gings auf der Peloponnes über Pylos in Richtung Finikounda. Auf dem Weg dorthin gibts eigentlich nur schwarze Waldbrand-Flächen und Olivenhaine. Es gibt außer frisch gezapftem Lebertran nichts anderes, was so grauenhaft schmeckt wie Oliven. Und trotzdem machen sie erst den griechischen Salat zum abgerundeten Gericht...
Wer sich mal was Gutes gönnen will, sollte auf die schwarzen Kalamata-Oliven bestehen.
An mehreren Jahrhunderte alten Olivenbäumen wächst dort auf der südlichen Peloponnes in der Region um Kalamata die gleichnamige Kalamata-Tafelolive. Die schwarz-violett schimmernden Früchte werden von Hand geerntet, sorgfältig verlesen, in einer Salz-Essiglake entbittert, anschließend gewaschen und in Olivenöl eingelegt.
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| Hier gehts zur Mini-Fotogalerie |
Mittwoch, 17. September 2008
Kopfstand-Überschlag
Auch wenn ich allgemein und landesweit als unzerstörbar gelte, den Kopfstand-Überschlag in den Wellen am Sandstrand nahe Kyparissia hätt' ich fast nicht überlebt!Viele Wochen vor unserem Urlaub hab ich sie mir beim Einschlafen schon ausgemalt, die großen Wellen am feinkörnigen Sandstrand. Und plötzlich waren wir dort, und ließen uns stundenlang durch die Wassermangel nehmen. Der Sonnenbrand am G'nack sorgte anschließend für angenehme Nestwärme im Zelt!
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| Hier gehts zur Mini-Fotogalerie |
Dienstag, 16. September 2008
Rio Antirio Hängebrücke
Und weiter gings in Richtung Peloponnes. Endlich konnten wir die 2003 erbaute und fast drei Kilometer lange Hängebrücke zwischen Rio und Antirio nahe Patras befahren. Schwierigkeiten für diesen Brückenbau ergaben sich aus mehreren Komponenten: häufige seismische Aktivitäten, noch erschwert dadurch, dass der Peloponnes stetig vom Festland wegdriftet, eine starke Strömung und die Wassertiefe von bis zu 65 Metern.
Die vier Pylone ragen gewaltige 160 Meter aus dem Wasser und sind am unteren Ende 90 Meter dick! Die Fahrbahn hängt frei und wird von zierlichen weißen Drahtseilen gehalten. Beruhigenderweise für die Befahrer sollen diese Seile bei einem Erdbeben planmäßig reißen, damit die Brücke frei schwingen kann!
Die Baukosten von knapp einer Milliarde Euro sind auch nicht ohne gewesen!
Montag, 15. September 2008
Recepsion (gr. Originalschreibweise)
Nachdem wir in einen griechischen Herbst-Regenschauer kamen und mit unseren Textilien und Lederhosen alle Flüssigkeit der Straße aufsaugten, konnten wir uns in einer Tankstellen mit 40cm Dachüberstand wieder halbwegs sammeln.Von dort gings nass und frisch weiter zu Alexandra, einem griechischen Hotel der untersten Kategorie. Neben den duften Seegrasmatratzen dienten die phosphoreszierenden Duroplastic-Bakelit-Lichtschalter unserer nächtlichen Aufmerksamkeit. Die Süßwasser-Dusche über dem Klo war herrlich warm und die Bakterienkolonien brauchten auch wieder mal Feuchtigkeit.
Am nächsten Tag lernten wir dort Peter und Dorian vom ORF Steiermark kennen, beide unterwegs auf ihren BMW 1200GS!
Sonntag, 14. September 2008
Sind wir schon da????
Eine traumlose Nacht verbracht. Ist auch kein Problem mit voller Deckenbeleuchtung und feuchtfröhlicher Bierrunde bis 3 Uhr früh!! Wo sind wir denn eigentlich? Und wo ist die Sonne? Wolken, nichts als Wolken umhüllen das griechische Festland. Nach dem Ausladen geht es flux Richtung Süden nach Lefkada. Puhh. Ist da alles dreckig. Eine Müllhalde folgt der nächsten. Grausig!! Bei unserem Windmühlenplatz auf Lefkada dann der erste Sprung ins kühle Meer. Herrlich. Aber wir suchen noch unseren einsamen Strand. Am Nachmittag werden wir auf der alten Küstenstraße fündig. Davor ist alles mit Drahtzäunen abgeriegelt. Ein Superplatz, aber auch superdreckig. Doch ein sauberes Eck ist gefunden und mit Plane und Schlafsack träumen wir der ersten Nacht in Griechenland entgegen.
Samstag, 13. September 2008
ANEK - schlechter geht's nicht!
Erstes Frühstück. Lecker Müsli von zuhause. Um 9 Uhr geht es Richtung Fähre. Da ziehen wieder düstere Gewitterwolken über Venedig. Mit den ersten Tropfen sind wir auf der Fähre Lefka Ori. Na ja, Fähre wäre zuviel gesagt. Eher ein besserer Seelenverkäufer. Die Stewarts haben eine Freundlichkeit, die mit einem in die Enge getriebenen Straßenköter vergleichbar wäre. Der Kaffee ist unterste Sahne und das Essen…. schweigen wir lieber darüber. Nun noch rasch einen guten Schlafplatz besetzen und sich die Zeit mit Backgammon, Trinken, Essen und Kartenspiel vertreiben. Uns steht eine lange Nacht bevor.
Freitag, 12. September 2008
Powerputzing und Longdistance-Driving!
Endlich! Endlich! Der Urlaub ist da. Über 2 Wochen kein Computer, kein Fernsehen, keine Knödel und kein Arbeitstelefon. Nach einer Putzorgie, die von in der Früh bis knapp 17 Uhr dauerte, sahen Stoffi und ich zu, dass wir Land gewinnen. Die drohenden Wetterwolken verheißen nichts gutes. Aber gottseidank nur 1/2 Minute Regen auf der ganzen Fahrt nach Venedig. Doch unser Hinterteil war leicht irritiert. Macht nichts. Das Zelt aufgebaut am Campingplatz Fusina in Venedig und ab in die Federn. Morgen geht's auf die Fähre.
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