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Samstag, 19. Juli 2014

Achselbodenschweiß

Samstag ists, die Uni für Martina (bis auf ein paar Arbeiten schreiben) zu Ende und das Wetter perfekt. Im Tal werden die 35°C geknackt. 1.000 Meter höher ists halbwegs erträglich.

Vom Planötzenhof, 700m im Innsbrucker Stadtteil Sadrach gings los. Nach ein paar hundert Metern kommt man an Höttinger Bild vorbei und dann gehts relativ steil hinauf bis zur Achselbodenhütte 1.645m.

Hier heroben, knapp an der Baumgrenze, gibts eine kleine friedliche Herde, ein paar Segelflieger und Wanderer und einen Brunnen, den man bei diesen Temperaturen dringend braucht. Berg heilt!

Sonntag, 22. Juni 2014

Predigtstein in der Leutasch

Vom Parkplatz in Salzbach (4,- €) im Gaistal machen Martina und ich uns um acht Uhr morgens auf den Weg zum Predigtstein (2.222 m). Knappe 1.200 Meter Aufstieg liegen noch vor uns. Die Almwiesen des Hämmermoos sind in der frischen Morgenluft entzückend.

Hinter der alten, von einer Lawine zerstörten Rotmoosalm erreichen wir den Gipfel nach ein paar Schneefelder-Querungen und genießen das wunderschöne Panorama. Der Wetterstein im Norden, die Munde im Süden, Zugspitze, Gehrenspitze, alle sind sie da.

Anschließend gehts zur neuen Rotmoosalm (2.030 m), wo eine Guljaschsuppe und ein Kaspressknödel mit Kraut drann glauben muss.

Der naturtrübe Zillertaler Radler schmeckt zwar gut - stoßt mir beim Abstieg aber immer wieder auf. Martina küsst mal die Schotterstraße und verliert beinahe den linken Arm, aber wir haben eh kein Dreieckstuch mit...

Um zwei sind wir wieder daheim, gut gelaunt und mit einem Sonnenbrandl...

Donnerstag, 30. Mai 2013

meteorologischer Sommerbeginn mit Schneefall

Meine dritte Bergtour heuer auf die Nördlinger Hütte war wieder ab ca. der Hälfte winterlich geprägt. Zuerst Regen, dann Schneefall und oben ein unangenehmer Wind machten es mir schwer, die Tour zu mögen.

Morgen beginnt meteorologisch der Sommer und was März und April bei uns zu trocken waren, glich der Mai locker aus....

In einer Woche soll hier heroben auf der Nördlinger Hütte die erste Bergmette stattfinden. Mal schauen, ob das klappt. Ski Heil.

P.S.: Die Stadt Nördlingen liegt bei den Schwaben, bietet ca. 20.000 Bewohnern Platz, hat eine rundum begehbare Stadtmauer mit mittelalterlichem Stadtkern und einen Kirchturm namens "Daniel" mit seinem Wächter, der nach wie vor abends ruft.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Omma & Oppa überm Wald

Der Berchtoldshof (662m)  in Innsbruck war Ausgangspunkt unserer vertikalen Unternehmung.

Nach ein paar Metern ist man bei der Buzihütte angelangt (Homepage ist von uns!), dann gings weiter rauf zum Rauschbrunnen (1.088m), dann steil hinauf zur Aspachhütte (1.534m).

Nach einer kleinen Rast und ein paar Krumen Zartbitterschoko gings weiter rauf zur "Strießnig Hütte" und schließlich zum Kriegerdenkmal am Schneekar.

Hier wurde gleich nochmals gerastelt, eine Banane verdruckt und ein paar sinnfreie Panoramen geknipst. Die hier zwischen den Latschen beginnenden brüchigen Altschneefelder machten uns das Umkehren leicht.... Berg heilt!

Sonntag, 23. September 2012

Freitag, 27. Juli 2012

zwei Habenichtse auf dem Habicht

Nach der obligatorisch schlechten Nacht im voll besetzten Matratzenlager der Innsbrucker Hütte am Pinnisjoch holte mich Bommi morgens um sechs aus der Wolldecke. "Auf gehts!" war der militante Weckruf, die anderen Lagerinsassen ließ er aber weiterschlafen.

Frühstück war nix, für mich ungewöhnlich, für ihn angeblich Alltag.

Und dann gings auch schon über grobes Gestein den Sonnenflecken entgegen auf den 3.277m hohen Habicht, vorbei am Habichtferner und über mehrere Firnfelder.

Dannach hieß es, über 2.000 Höhenmeter absteigen und dazwischen noch ein Apfelstrudele mit Schiwasser vertilgen... Berg heilt.

Donnerstag, 26. Juli 2012

In Ilm, um Ilm, um Ilm herum...

Um 9 Uhr war Treffpunkt in Innsbruck, um 10 Uhr gings los am Gasthof Feuerstein im Gschnitztal. Steil rauf auf die 1.300 m höher gelegene Innsbrucker Hütte. 

Nach den obligatorischen "Kässpätzle" und zwei großen Cokes mit Zitrone war der Magen bereit für einen nachmittäglichen Klettersteig.

Diesen Steig, genannt "Ilmspitze" erreicht man nach ca. einer Stunde Zustieg und der schiere Anblick rang uns ein: " was, da wollen wir rauf?" ab.

Dünnes, durchhängendes Drahtgeseile und rostige, verbogene Haken (wenn überhaupt) machten das Ganze auch nicht gleich besser. Aber landschaftlich und von den Tiefblicken und Ausblicken auf die umgebenden Stubaier Berge her war dieser Ilmspitz-Klettersteig vom ganz Feinen.

Der Abstieg führte uns an mehreren, steilen Geröllhalden und zahlreichen Steinböcken vorbei. Und danach waren wir froh, das alles unbeschadet erlebt haben zu dürfen.

Abends waren zwei kühle Blonde und ein deftiger (und später für starkes Sodbrennen verantwortlicher) Kaiserschmarren notwendig, um wieder korrekt zu funktionieren. Und ab gings um zehn Uhr in die Falle, nach interessanten Diskussionen mit Bäckern, Gärtnern und Buchhaltern.


Falle = Matratzenlager für 8 lauthals schnarrchende und zeitweise unter den kratzigen Wolldecken verstohlen furzende Mitschläfer. Berg heilt.

Samstag, 30. Juni 2012

Vier Uhr Dreißig Tagwache

Um fünf Uhr in der Früh holte mich Bommi bereits ab. Geplant waren die Freiungen!

Bei angenehm kühler, morgendlicher Temperatur gings rauf auf die Nördlinger Hütte.

Nach einem kleinen Päuschen gings weiter  durch das Rauhkar vorbei an einer neugierigen Schafherde über mehrere steile Schneefelder Richtung Ursprungsattel und durch das Geröllkar mit Sicht auf eine Gamsherde auf den Westgipfel der Freiungen.

Entlang dem Grat gehts jetzt bei sommerlicher Temperatur auf und ab und mit fantastischen Ausblicken auf die Eppzirler Alm bis zur Kuhlochscharte, wo wir nicht den Weg zum Solsteinhaus wählten sondern Richtung Süden den Halbbogen komplett machten bis zur Gärberskopf und Brunstkopf und dann über die Pleiner zum Bahnhof Hochzirl abstiegen. Gehzeit ca. 7 Stunden.

Nachdem der Zug natürlich zwei Minuten den Bahnhof Richtung Reith verlassen hatte, hieß es, ein Nickerchen in der Wiese zu machen und die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Tolle Bergtour mit anregenden Gesprächen. Berg heilt!


Merke: Auf gar keinen Fall Grödel oder Stöcke zur Sicherung mitnehmen und möglichst spät sich mit Sonnencreme einschmieren...

Sonntag, 27. Mai 2012

Hoch über Innsbruck

Eine sehr nette Bergwanderung führt vom Planötzenhof (784 m) über das Höttinger Bild relativ steil auf die Achselboden-Hütte (1.645 m).

Monika und Christian haben uns begleitet. Oben auf der Hütte wurde bei traumhaftem Wetter und guter, frischer Luft gejausnet und Kraft getankt. Der Blick auf Innsbruck ist von hier heroben besonders schön! Runter gings dann größtenteils entlang dem weniger steilen Schotterweg.

Und daheim wurde die verloren gegangene Energie schnell wieder durch köstliches Grillgut ausgeglichen. 


Das Foto ist mit der neu angeschafften Sony NEX 50mm f/1,8 gemacht

Sonntag, 20. Mai 2012

Tina on the Rocks

Ein paar Steinwürfe vor der Nördlinger Hütte, auf ca. 1.900 m mussten wir leider umkehren.

Auch wenn der größte Teil des Weges aper ist, sind doch noch genügend Schneefelder zwischen den Latschen, bei denen man zum Teil bis zur Hüfte durchbricht. Auf jeden Fall nicht ungefährlich, noch dazu, wenn man profilloses Schuhwerk sein eigen nennt.

Die große Rinne, die man im Sommer gemütlich überquert ist noch mit ca. acht Meter gepresstem Altschnee gefüllt.

Schweißtreibend war's und schön, und die Bergtouren-Saison ist hiermit eröffnet. Berg heilt wieder!

Freitag, 25. November 2011

Pyrrhocorax graculus und ich

Nach dem vielen Kalk der letzten Touren (hihi...) gings heute in den Dolomit, um genau zu sein, auf die 2.400 m hohe Erlspitze im Karwendel.

Die landschaftlich eindrucksvolle, technisch einfache und mit insgesamt 6 Std. erträgliche Tour startete vormittags in Hochzirl beim Landes-Krankenhaus und führte mich nach zwei Stunden zum Solsteinhaus (1.805m). Hier hab ich gleich die schwere Jause: Apfel, Navel-Orange vertilgt, damit der Rucksack leichter werde...

Am Haus vorbei geht es dann ein bis zwei Stunden nordwestlich vorbei an idyllischen, vertrockneten Bergwiesen, zahlreichen Quellfassungen, vereinzelten und knorrigen Latschen durch auffallend bizarre Felslandschaft mit Türmen und senkrechten Steinschichten 600 Höhenmeter hinauf zur Erlspitze.

Nachdem die obligatorischen Panoramafotos mit "AutoStitch Pano" am neuen iPhone gemacht und die "Schinken-Bio-Tilsiter-Stullen" verdruckt waren, gings wieder zurück an den Start! Der Käse wird immer freitags mit der Bauernkiste geliefert und ist vom anderen Milchstern aus Volders.

Begegnet bin ich nur zahlreichen Berg-Dohlen (Pyrrhocorax graculus), die mir meine Vollkorn Manner streitig machten, mir dann wieder zeigten, wo in der Luft die Thermik ist -  und beim Heimwärtsgehen zwei urigen Locals, denen meine kurze, schwarze Hose gut gefiel. Als es dann schattig wurde, leistete mir meine neu erworbenes Merino-Schafwoll-Weste von Icebreaker gute Dienste.

Berg heilt!

Samstag, 19. November 2011

Lederstrumpf in der Leutasch


Mein heutiges Objekt der Begierde war die Gehrenspitze (2.367 m) im Wetterstein-Massiv.

Das Wetter ist seit Wochen und trotz dem nahenden Dezember traumhaft, spr. wolkenfrei, sonnig, inversiv und Bergtouren in der 'Kurzen' mit T-Shirt möglich!

Startpunkt war die kleine Bäckerei mit den viiiiielen Golatschen in Leutasch-Gasse (1.115 m) 9.30 Uhr.

Bei den Steinstufen vor dem Bäcken beginnt der Steig. Sehr steil führt er im Wald bis ca. 1.450 m. Dabei muss man Orientierungsläufer, Lederstrumpf und Spähtrupp in Personalunion sein. Der Weg wird seit längerem nicht mehr betreut, vermutl. wegen seiner Steilheit, dem potentiellen Steinschlag und letztendlich dem Parkplatzmangel im Ortsteil unten. Das heißt: mit viel weiblicher Intuition ständig nach grau überpinselten Markierungen suchen, teilweise wieder zurückgehen, unter Bäumen durchrobben, Steinmandln finden...

Dann quert man in die markante Schuttrinne (am Bild rechts zu sehen!), die die Südflanke durchzieht und steigt in dieser bis zum Ostgrat. Hier hat man durch die steil abfallende Nordwand plötzlich den traumhaften Ausblick ins Puittal, auf die Schüsselkar- und Scharnitzspitze. Dann über den Ostgrat bzw. in dessen Südflanke zum Gipfel weitermarschieren.

Oben gabs zwei ordentliche Schinken-Käse-Stullen in die Figur und Vollkorn-Manner als Bergdessert! Geschwind noch ein paar Panoramen knipsen. Und dann schauen, dass man wieder runterkommt.

Ca. 5 Stunden sollte man für diese Tour einplanen. Berg heilt!

Dienstag, 1. November 2011

Mittenmandl über Hochzirl

Um Feinmotorik und Orientierungssinn (hihi) zu schärfen gings heute wieder ins Gelände. Und das nicht zu flach! 

Beim Krankenhaus Hochzirl (997m) parkte ich das Auto und los gings zu einem meiner Projekte, zum Mitterbergl zwischen Ursprungs- und Grieskarbach.

Hier führt kein normaler Weg mit bunten Markierungen, nein, hier benötigt man viel weibliche Intuition, stramme Wadeln und ein wenig Mut, wenn man durch glitschige Bachbetten, Schrofengelände, staubige Schotterreisen, kratzige Latschengürtel und steile Bergwälder sein Ziel erreichen will.

Ab und an zerlegts einen, dann muss man wieder auf allen vieren hinaufkrabbeln und Profil auf den Schuhen wäre auch kein Fehler...

Oben am Mitterbergl (1.710m) angekommen wird man dafür mit einem Bergpanorama vom Feinsten auf die Freiungen, einem Paktl Zitronen-Manner und ein paar kräftigen Schlucken Wasser belohnt! Unten beim Auto war die sechste Stunde noch nicht um. Der Berg eilt...

Sonntag, 25. September 2011

Downhillibillies near Oberperversfuß

Am Sonntag sind Martina, Laura und ich auf das Rangger Köpfl marschiert. Und das von Ranggen aus - nicht die Senioren- und Kinderwagenstrecke von Oberperfuss. Traumhaftes Bergwetter war gegeben.

Steile 1000 Höhenmeter später kamen wir am Alpenrosenweg aus dem Wald, um gleich einige ältere Semester zwischen den ersten Schneeresten beim Granten- und Moosbeerbrocken zu beobachten.

Oben hat man eine wunderbare Aussicht auf Innsbruck, das Karwendel-Gebirge, den Wetterstein und die Tuxer Alpen.

Beim Runtergehen konnten wir immer wieder Downhiller beim Stürzen, Fahren, Kichern und Fluchen beobachten. Berg heilt!

Samstag, 24. September 2011

Freyungen

Am Samstag wars wieder einmal so weit. Ich bekam "Freigang".

Also warum nicht wieder einmal hinauf entlang dem geliebten "Kaltwasserbach" auf die "Nördlinger Hütte" gehen?

Podcast: Bitsundso
Pause 1: Apfel

Hinunter zu den "Rauhkar Gruben" und vorbei an den zackigen "Ursprungstürmen", dem lieblichen und grün bewachsenen "Ursprungsattel" (wo eine Abzweigung zur Eppzirler Alm führt) und über Schotterreisen rüber zu den "Wimmertürmen."

Podcast: Fanboys
Pause 2: Waffel Ritter Sport

Dann gehts bei traumhaftem, sonnigen Herbstwetter entlang dem "Freyungen Höhenweg" in einem stetigen Hinauf und Hinunter bis zur "Kuhljochspitze".

Podcast: Mobilemacs
Pause 3: Weiße Rittersport

Hier nimm ich den Weg zum "Kreuzjöchl" und gehe weiter über unmarkiertes Gelände zum "Garberskopf" und muss nur mehr an der "Gurglscharte" und an den "Zäunlköpfen" vorbei bis zum "Brunstkopf."

Podcast: TouchTalk Plus
Pause 4: Kekse mit vielen Zähnen beim Schaferhüttl

Nun beginnt der mühsame Teil, hinunter durch den "Pleiner Wald", über Schotterreisen und moosige Bachbetten bis zum "Brunnsteig", der zum Landeskrankenhaus Zirl führt. Anschl. nimm ich den "Welscher Weg" hinunter zum "Leithener Sagl", bzw. "Ursprungsbach" (der dann zum Schlossbach wird). Drüben auf der anderen Talseite gehts wieder hinauf nach Leithen und dann heim nach Auland.

Musik: Boheme von Deep Forest
Uff: 10 Stunden sind um, ca. 2.000 Höhenmeter sind absolviert, ungefähr 23 Kilometer hab ich in den Oberschenkeln und aus den Trailschuhen dampfts bereits!

Martina wird langsam ungeduldig und das Essen duftet bereits und Berg heilt!
Und hier gibts noch ein paar Eindrücke, aufgenommen mit der Sony NEX-5

Samstag, 10. September 2011

Viel los in Moos...

Frohen Mutes und bei traumhaft schönem Wetter war heute für unsere Tochter Laura und ihre Bullterrier-Dame Momo Premiere: rauf auf die Hohe Munde!

Wir ließen das Auto in der Leutasch im Ortsteil Moos stehen und waren nach ca. einer 3/4 Stunde auf der brosentrockenen Rauthhütte auf 1.605 Meter angekommen.

Erschwerend kam hinzu, dass der Bulli heute unter starken Blähungen litt und seine Umwelt dementsprechend leiden ließ...

Von dort gings dann ca. zwei Stunden lang durch den Latschengürtel und dann über fast nur mehr steiniges Gelände relativ steil hinauf bis zum 2.592m hohen Ostgipfel.

Jausnen, schlafen, fotografieren und die grandiose Aussicht genießen war bald getan und dann musste nur noch der mühsame Abstieg - ca. 1.400 Höhenmeter! - bis zum Auto erledigt werden...

kurz nachgedacht:

  • bei traumhaftem Wezzer kann man gut mit Trail-Running-Schuhe rauf und runter gehen
  • ein halber Liter Wasser ist definitiv zu wenig
  • um 8.30 Uhr weggehen ist zu spät

Dienstag, 6. September 2011

Bio-Tilsiter am Wildofen

Nach einer abenteuerlichen Fahrt (ohne Guide Martina) in unserem Allrad-Kangoo über den Kolsassberg (inkl. Wiesenbefahrung, Bachdurchquerung, Überwinden unterschiedlicher elektrischer Viehzäune...) kamen wir zur "Soo" (= Sagalm), wo wir dann auch das Auto nahe den unzähligen, weidenden Kühen stehen ließen und uns frohen Mutes in Richtung Wildofen machten.

Der Wildofen erreicht stattliche 2.553 Höhenmeter und wenn nicht gerade Nebelschwaden hinaufwabern hat man einen famosen Blick auf das Inntal und die gegenüberliegenden Karwendel-Gebirgszüge.

Von der Sagalm führt kein markierter Weg auf diesen typischen Wintergipfel, so mussten Laura, Momo und ich über festes und loses Urgestein uns steil hinaufarbeiten.

Am Gipfel gabs dann ein Apfele und eine Bio-Tilsiter-Semmel vom anderen Milchstern, die Sonne ließen wir uns auf den Rücken scheinen und die Welt war in Ordnung.

Samstag, 11. Juni 2011

grauer Star mit Schafblick

Pfingsten zeigt sich dieses Jahr bei uns von seiner "extrafeuchten" Seite. Schnaufele bildet sich am MCI weiter. Grund genug für mich, zu schauen, ob sich Feuchtigkeit am Berg anders anfühlt...

Also Rucksackl gepackt, Stulle geschmiert, Podcast gespeichert und Berg-Regenschirm verstaut.

Rauf gings zur Reither Jochalm, weiter zum Härmele Joch und rüber zur Nördlinger. (So bin ich auf mein Lieblingshüttele überhaupt noch nie hinaufgegangen...)

Oben wurde ich mit Nebel und gefühlten zehn Metern Sichtweite (auf das gewaltige Bergpanorama, grrrr) und einem Bussi von einem sehr zärtlichen Schafl belohnt! Bis es mir fast den Ringfinger mit seinen sägescharfen, nicht lückenfreien Zähnchen abknipste - sei's d'rum, hab ja noch neun andere.

So viel Mut fanden die andern nicht ganz klinisch reinen Paarhufer auch beeindruckend und wollten mich daraufhin gleich hinunter ins Tal begleiten. Vielleicht hätte ich auch nicht gerade hier die köstliche, duft-verströmende Pfirsich-Marakuja-Joghurt-Schoko von Ritter auspacken sollen. Wüste Drohungen, imaginäre Steine in der Größe eines Kinderkopfes und gestreckte Fäuste machten meiner schnellen Freundschaft mit den Vierbeinern jedoch ein jähes Ende. Berg heilt!


kleine Bilder-Galerie vom gemeinen Tiroler Joch-Schaf

Montag, 22. November 2010

Jagen auf Rädern

Kurz nach dem morgendlichen Abbaumen kam mir dann auf dem Weg Richtung Nördlinger dieser mobile Jagdstand unter das Zielfernrohr. Hääh, gehts mir noch?

Nach langem Überlegen und Untersuchen entdecke ich gottseisgelobt keinen Waidmann mit Loch im Knie im Hänger.

Und jetzt so drüber nachgedacht, finde ich es eigtl. recht praktisch: Dunkel gebeizt nach Nordwesten, rusikales, heimisches Feuchtastholz nach Südosten. Innen ein Matratzenlager für den Waldschratt. Das Fenster thermoverglast. Einzig die Dachneigung ist wider dem dritten Aerodynamikgesetz entworfen.

Oder ist das der Rest der ominösen zweiten Reither Doppelhaushälfte?

Aber - "ist die Kugel aus dem Lauf,
hält kein Teufel sie mehr auf." Funktion erkannt, auf Foto gebannt...

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Tschüssi, Hüttenzauberlehrlinge...

Bye bye Nördlinger Hütte, zumindest für dieses Jahr. Wir sehen uns wieder 2011 - in gewohnter Frische! Wenn Dein Material-Seilbahn-Hütten-Türl wieder offen ist, Deine zwei weithin sichtbaren Fahnen im Jochwind flattern, die kleine Materialseilbahn hinaufschleicht und die als kleine Punkte wahrnehmbaren Bergsteiger Dich wieder zahlreich besuchen...

Auf dass im neuen Jahr wieder Rekordzeiten gebrochen, Kaspressknödel verdrückt und Bergmetten zelebriert werden.