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Donnerstag, 26. Januar 2012

Eintopf-der-Magyaren-Wettkampf

Bei comdesign, den Grafikern in Seefeld gibts wieder eine Challenge, und zwar zum Thema: "wer macht das beste Gulasch?"

Alex, Simone, Martina, Michael, Martin und Christoph geben sich in den nächsten Wochen alle Mühe.

Alex, Chef der Agentur, war als erster an der Reihe, und ob der Unmengen an zarten Fleischstücken, Semmelknödel und im Schnee gekühlten Bierchen durfte ich auch beim Verzehr der äußerst gut gelungenen Speisen helfen.

Zum Nachtisch gabs dann noch , die onomatologisch gut zu "Gulasch" passen, geschmacklich und vor allem optisch ganz schön was hermachten!

Danke und Gratulation dem Koch!

Montag, 23. Januar 2012

Schonend gegart im Saggen

Monika und Christian, Studenten aus dem Hohen Norden luden zum Abendessen ein:

Nach einem lecker Apfelkuchen gabs Curryhühnchen mit Scheiben-Kartoffeln aus der Tajine, einer Kasserolle aus Marokko. Anschließend Kokosmilchreis mit Weichsel - und von allem sooo viel, dass der Körper den restlichen Tag mit Verdauen beschäftigt war.

Doch die Taktik war gut, weil Christian beim Spiel "Siedler von Catan"dadurch mit Leichtigkeit gewinnen konnte.

Anschließend gabs als Zugabe noch einheimische Komödie im Treibhaus von Sterman & Chrisseman.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend und ein herzliches Danke den beiden!

Samstag, 26. März 2011

Kadayif Sütlü Tatli

Die Engelsharr Fadennudeln mit feiner Milchcreme waren dann der Abschluss nach einem Koch-Kurs-Marathon der türkischen Art.

Den Auftakt machte Yayla Corba, die Alm-Suppe mit Joghurt und Minzblättern, anschließend kochten und aßen wir einen Anatolischen Spinatsalat mit Granatapfel-Kernen und Granatapfel-Essig.

Als Hauptspeise wurden Hasan Pasa Köfte (gefüllte Laibchen) mit Nudelreis nach Hausfrauen Art kredenzt.

Und als Nachspeise kam dann die Krönung des Abends auf den Tisch, der Kadayif: hauchdünne Fadennudeln in Butter geschwenkt, an Zucker karamelisiert und dann mit einer puddingähnlichen Creme vermengt und mit Zimt, Vanille und reichlich Walnüssen akzentuiert. Sehr lecker.

Alles in allem war das ein ganz netter Abend in der Pradler Volkshochschule-Lehrküche.

Samstag, 13. November 2010

Luxemburgerli

Mit äußerster Willensanstrengung gelang es mir, während der kompletten Heimfahrt von Zürich nach Reith kein geheimnisvolles Konfekt zu kosten.

Doch daheim im Kreise der Familie wurde dann der Packung beinahe der Garaus gemacht. Sprüngli, die bekannte Zürcher Confiserie, macht diese leckeren Schaumküsse. Und wer hats wann erfunden? Die Schweizer 1957...

Ein Luxemburgerli besteht aus zwei Makrönchen aus Mandel, geschlagenem Eiweiss mit Zucker und einer Cremefüllung.

Danke liebe Tante, lieber Oheim, dass ich mein Kampfgewicht auf diese Weise leicht halten kann...

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Ist mir völlig Powidl...

Für Knödel, Buchteln, Goulatschen und Tascheln braucht man's einfach: den Powidl.

Und der wird heute nach der Ernte von unseren eigenen 23 kg Zwetschgen angesetzt. Mahlzeit!

Dienstag, 19. Mai 2009

3. Tag: Kulinar(r)isches Allerlei

Solch einen Anblick bekommt man von meinem Fenster aus...!

Wie heißt es so schön: "Du bist, was du isst!" In unserem Falle wäre das kurz vor der "Nouvelle Cuisine". Was da heute geboten wurde, war phänomenal. Wie würde Herr Phettberg sagen: "Das ist aber schon seeehr provinziell!"(sein Ausspruch als er zum ersten Mal ein Flughafengebäude betrat)
Hier ein Auszug aus der Speisekarte:
  • Salatbuffet
  • Mit Whiskey und Waldhonig marinierter Ziegenkäse vom Lamm auf Balsamicokirschen
  • Kartoffecremesuppe mit Kräutercroutons
  • Italienisches Vorspeisenbuffet: Lasagne, Strozzopreti Siziliana, Barvette mit Knoblauch und Rucola, Schlutzkrapfen, Spaghetti al pesto, Spaghetti olio, Tortellini mit Rahm und Schinken
  • Blutorangen-Joghurtdrink
  • Truthahnmedaillon vom Grill auf Weissweinrisotto, Gemüse und warme Salbeibutter
  • Gekochte Rindsschulter mit Salsa Verde auf Peperonata und Naturkartoffeln
  • Seeschollenfilet nach Wiener Art an Gemüsebett und Naturkartoffeln, Dillsauerrahm
  • Zum Schluß ein Amarettoparfait im Baumkuchenmantel auf Schokoladensauce mit Hippenblatt

Also der übliche "Frass" wie jeden Tag bei Muttern. Gottseidank gibt es Stretchhosen, kaschierende Blusen und weite Jacken. Wir trainieren bereits für das Nachspeisen-Buffet am Freitag.

Freitag, 12. Dezember 2008

Vital oder Standard?

Bei Schneetreiben sind wir heute auf die Bergisel Sprungschanze gefahren, und haben uns richtig verwöhnen lassen. Doris hat zwei Schanzen-Frühstücks-Gutscheine spendiert - und diese wurden heute endlich konsumiert! 
Bei Sekt, Müsli, Schinken, Käse, Obst, ofenwarmen Semmelen, Gipferln und viel vitalem Gemüse und Obst hat uns wahrlich nix gefehlt. Aussicht super, Fernsicht Essig, Bedienung angenehm... Das Mittagessen haben wir dann anschließend lieber gestrichen, nicht dass womöglich die Hose zu eng anliegt...

Montag, 7. Juli 2008

Vier Jahreszeiten

Das ist Fernsehen nach meinem Geschmack. Eine Internetanbindung vorausgesetzt. Interessante Produktvorstellungen, Test, Reportagen rund um den Bereich Outdoor. Absolut empfehlenswert!

Sonntag, 30. März 2008

Quam singulari

Meine kleine Nichte Alina hatte heute ihre erste heilige Kommunion gehabt. 
Als ob das nicht schon genug wäre, wurde anschließend noch gebührend im Gasthof Hirschen zu Leithen gefeiert und umfassend für Leib' und Seele gesorgt.

Highlight war sicher die von Küchenzauberer Peter Scholl empfohlene "herzhafte Sauerkraut-Schaumsuppe mit raffiniert gefüllten Plunzenkrapfen". Die "gratinierten Bärlauchgnocchi aus Peters Kräutersaunarium" wären gar nicht mehr notwendig gewesen, auch nicht die "Nougatknödel-Miniaturen an Großmutters gerollten Weichselvariationen aus dem Leithener Obstgarten."

Mittwoch, 26. März 2008

Klettermaxl-Müsliriegel

Mit diesem Rezept mach ich mich noch stärker! Schmeckt lecker, gibt Kraft, kostet wenig und fördert die Verdauung...

Zutaten:

  1. 30 g Butter
  2. 30 g Rohrzucker
  3. 100 g Honig
  4. 100 g Zitronensaft
  5. 150 g kernige Haferflocken (selbst geflockt)
  6. 50 g Haferfleks (z.B.: von Kölln-Flocken, Haferfleks bestehen aus Hafervollkorn, dem nur wenig Zucker, etwas Salz und Malz zugefügt wird)
  7. 3 getrocknete Pflaumen (sehr gut sind die Französischen Kurpflaumen aus dem Reformhaus)
  8. 4 getrocknete Aprikosen 
  9. 30 g Sonnenblumenkerne
  10. 30 g zerhackte Haselnüsse
  11. 30 g Rosinen

Zubereitung:

Butter, Zucker und Honig mit einem Schuss Zitronensaft in einem Topf schmelzen und die kernigen Haferflocken, Haferfleks, gehackte Haselnüsse, Sonnenblumenkerne und Rosinen kurz anrösten. Das Trockenobst würfeln und unterheben. Die Masse ca. 1 cm dick auf ein Backblech streichen und zu festdrücken. Die Masse nach ca. 15 Minuten mit einem Pizzaroller in 5-6 Riegel schneiden. Nach dem Abkühlen die Müsliriegel in einer Dose aufbewahren. Sie sind lange haltbar.

Apropos Haferflocken: Wer sich den Hafer selber zu Flocken quetschen will, braucht einen Handkurbelbetriebenen Flocker! Meine Schwester Isabel Noisternig vertreibt diese Dinger für wenige Euronen!

Freitag, 29. Februar 2008

Draculas Vitaminshake

Süßer die Säfte nie schmeckten, als dieser Blutorangen-Saft!!! Da muss ich doch glatt meiner kleinen Schwester Raina ein megatolles, orangentraumhaftes, gigagschmackiges Kompliment machen. Und damit alle gleich nachvollziehen können, in welchem Geschmackshimmel wir gelandet sind, hier das Rezept:

Zutaten Blutorangensirup (ergibt ca. 5 Liter Verdünnungssaft)
  • 2 kg Blutorangen
  • 2 kg Zucker
  • 1 Liter Wasser
  • 50 Gramm Zitronensäure

Zubereitung:
  • Wasser und Zucker kochen, bis der Zucker sich aufgelöst hat
  • Das Zuckerwasser zum Abkühlen in ein Plastikgefäß umleeren
  • In der Zwischenzeit Blutorangen auspressen
  • Ist das Zuckerwasser lauwarm, mischt man den Saft der Blutorangen und die Zitronensäure unter
Nach Möglichkeit in dunkle Flaschen abfüllen!

Kleiner Tipp: Am besten den Supermarkthändler deines Vertrauens nach leeren Bierflaschen mit so einem Verschluss (siehe Bild)  fragen. In unseren Gefilden ist es das "Wieselburger Bier". Oder Bier kaufen, Mann trinken. Und schon hat man eine leere (oder volle) Flasche. Wie man's nimmt!

Samstag, 9. Februar 2008

Indian Nights in Reiths


Schon waren wir da. 4 gestandene Tiroler vor diesem riesigen Palast, der wie aus einem Märchen zu entspringen schien. Die Maharani begrüßte uns höchstpersönlich. Welche Ehre sie uns Ungläubigen damit erwieß, konnten wir erst später erfassen. Nach einem Waschungszeremoniell durften wir die eindrucksvolle "Halle des Genusses" betreten. Die Köstlichkeiten, die von 10 Dienern aufgetragen wurden, verschlugen uns den Atem. Auch der junge Maharadscha beehrte  uns mit seiner Anwesenheit. Brauner Zuckerreis, köstliches Pfauenfleisch, Gemüse in allen Arten, natürlich scharf mit Chili gewürzt, ließen uns die Tränen in die Augen steigen. Zwischen den Gängen wurden allerlei Gaukeleien gezeigt. Und den krönende Abschluss bildete die Schokoladen-Fontäne. Ein uraltes Rezept der Großmutter der Maharani. Danke für diesen kulinarischen Abend!


Foto-Galerie Indien Nights

Amalies Topfenknödel-Rezept

Zutaten für 4 Personen

Für die Knödel:
750 Gramm Topfen (Quark)
3 Eier
3 gehäufte Esslöffel Mehl
3,5 gehäufet Esslöffel Maizena (Maisstärke)
4 gehäufte Esslöffel Grieß
1/2 Zitrone, nur gerieben Schale
1 Prise Salz

Für die Brösel:
1/2 Packung Semmelbrösel
2 Esslöffel Butter
3 Esslöffel Zucker

Dazu passt: Apfelkompott, Pfirisch aus der Dose (püriert)

Zubereitung:
  1. In einem großen Topf Wasser mit 1 Teelöffel Salz zum Kochen bringen
  2. Topfen, Eier, Mehl, Maizena, Grieß, Zitronenschale und Salz mit einem Kochlöffel gut vermengen
  3. Mit einem Eisportionierer (wenn nicht vorhanden mit feuchten Händen) Kugeln formen und in das leicht wallende (darf nicht fest blubbern, sonst sofort zurückschalten) Wasser geben. 11 Minuten vorsichtig kochen lassen
  4. In dieser Zeit in einer Pfanne Butter schmelzen und dann die Bröseln dazu (Achtung: brennt leicht an
  5. Wenn die Bröseln schön hellbraun sind den Zucker dazugeben
  6. Die fertigen Knödel mit einer Schaumkelle herausnehmen und in den Bröseln wälzen