Der große Weihnachts-Knatsch ist noch ausständig, alle Geschenke sind mehr oder weniger eingetrudelt, verpackt und verliefert.
Wie jedes Jahr wurden zahlreiche Listen abgehakt, Telefonate geführt, Bestellungen getätigt, Geld transferiert, Vorratslager aufgefüllt, Weihnachtsleckereien gebacken und alles auf Hochglanz gebracht...
Und dann sind sie da, zuerst die Kinder, dann der Heilige Abend. Gesungen wird, gefuttert, gelacht und Geschenke ausgepackt. Wir freuen uns sehr, wenn die Familie komplett ist und alle gesund sind!
Montag, 24. Dezember 2012
Hundequetschkorb
Wenn Bullterrier-Hündin Aimee im Körbchen liegt, muss sie sich schon zusammenfalten, um Platz zu finden. Für Momo kein Hinderniss, sondern Pflicht, sich da noch reinzuquetschen! Warm wirds allemal...
Donnerstag, 29. November 2012
Baccalaura
Herzlichen Glückwunsch zum Studienabschluss auf der Salzburger KoWi wünscht die ganze Familie. Nach den langatmigen Reden wurde dann Baccalaurea Laura gebührend gefeiert. Und das ganze bei einem exzellenten Abendmahl zelebriert...
Dienstag, 27. November 2012
Samstag, 24. November 2012
Home-Barista
Nachdem uns ca. 1200 Euro/Jahr Nespresso Rechnungen zu viel wurden und mein Neffe Dave uns mit viel Herzblut auf das Thema Kaffee, Siebträger und Mühle gebracht hat, machte ich mich bei Kaffeewiki und im Kaffeenetz-Forum die letzten Tage schlau.
Aus kleinen Träumen wurden große Wünsche, aus groß dann noch größer, bis letztendlich bei der Münchner moba coffee eine Bezzera Giulia und BB005 manuale bestellt wurde, drei Tage später die Spedition mit einer kleinen Palette kam, wo letztendlich Kaffeemaschine und Mühle aufgebahrt waren!
Mit leicht zitternden Händen hab ich dann alles ausgepackt, zahllose Chrom-schützende Folien entfernt und – ganz unmännlich und untypisch für mich – in den Bedienungsanleitungen nach Fallstricken, Übersetzungsfehlern und ersten Schritten gesucht.
Mehrere Kannen Wasser waren nötig, um das 3 Liter fassenden "Wasserbecken" zu füllen. Mit zahlreichen unanständigen Geräuschen nahmen nach dem Einschalten Heizkessel, Pumpe, Leitungen und grün- bzw. orangeleuchtende Lämpchen ihren Betrieb auf.
Nach 10 Minuten andächtigen Staunens wurden die Tassen auf Temperatur gebracht und der Kaffeebehälter der Mühle mit Daves exklusiven "Doge Nero" Bohnen gefüllt (gibts bei Farbmacher in Innsbrucks Andechsstraße) und der erste Kaffee gemahlen. Mit dem Finger abgestreift, einem Wegwerf-Tamper und 10kg Anpressdruck gestempelt und zack der erste Mocca gebrüht.
Aus kleinen Träumen wurden große Wünsche, aus groß dann noch größer, bis letztendlich bei der Münchner moba coffee eine Bezzera Giulia und BB005 manuale bestellt wurde, drei Tage später die Spedition mit einer kleinen Palette kam, wo letztendlich Kaffeemaschine und Mühle aufgebahrt waren!
Mit leicht zitternden Händen hab ich dann alles ausgepackt, zahllose Chrom-schützende Folien entfernt und – ganz unmännlich und untypisch für mich – in den Bedienungsanleitungen nach Fallstricken, Übersetzungsfehlern und ersten Schritten gesucht.
Mehrere Kannen Wasser waren nötig, um das 3 Liter fassenden "Wasserbecken" zu füllen. Mit zahlreichen unanständigen Geräuschen nahmen nach dem Einschalten Heizkessel, Pumpe, Leitungen und grün- bzw. orangeleuchtende Lämpchen ihren Betrieb auf.
Nach 10 Minuten andächtigen Staunens wurden die Tassen auf Temperatur gebracht und der Kaffeebehälter der Mühle mit Daves exklusiven "Doge Nero" Bohnen gefüllt (gibts bei Farbmacher in Innsbrucks Andechsstraße) und der erste Kaffee gemahlen. Mit dem Finger abgestreift, einem Wegwerf-Tamper und 10kg Anpressdruck gestempelt und zack der erste Mocca gebrüht.
Montag, 5. November 2012
Samstag, 3. November 2012
Nur für Geübte
Ich genieße es sehr, wenn ich mit den Kinderlen im Gelände bin.
Diesesmal gings mit Laura und Momo auf den Hechenberg bei Kranebitten.
Steil - steiler - am steilsten ist hier das Motto. Und so schießt man in kürzester Zeit knappe 1.000 Höhenmeter vertikal hinauf.
Momo war mit von der Partie und hat uns auch immer wieder an das Schild "Achtung Steinschlag!" erinnert. Zum Jausnen in der Sonne waren wir fast zu spät drann. Eisig wirds dann schlagartig im Schatten... Berg heilt!
Diesesmal gings mit Laura und Momo auf den Hechenberg bei Kranebitten.
Steil - steiler - am steilsten ist hier das Motto. Und so schießt man in kürzester Zeit knappe 1.000 Höhenmeter vertikal hinauf.
Momo war mit von der Partie und hat uns auch immer wieder an das Schild "Achtung Steinschlag!" erinnert. Zum Jausnen in der Sonne waren wir fast zu spät drann. Eisig wirds dann schlagartig im Schatten... Berg heilt!
Donnerstag, 1. November 2012
Vorsicht - Aussicht - Nachtsicht...
Bewaffnet mit schweren Tretern und Schneeschuhen, jeder Menge Soft- und Hardshelljacken, Mütze, Handschuhen und Jausen aller Art bin ich vom Kranebitter Bahnhof rauf in Richtung "Hohe Warte".
Nach ca. 1.400 Höhenmeter wurde der Schnee immer höher, Verbindung zwischen Schnee und Untergrund ist noch keine, das Vibram-Profil meiner Treter ist schlecht und gut abgerundet - so musste ich nach mehreren Ausrutschern irgendwann ohne Gipfelsieg wieder umdrehen.
Nach dem mehrstündigen Abstieg schmücken jetzt zwei Riesenblasen die Außenseiten meiner kleinen Zehen - ist aber nichts, was man nicht mit heißer Nadel nähen kann. Berg heilt!
Nach ca. 1.400 Höhenmeter wurde der Schnee immer höher, Verbindung zwischen Schnee und Untergrund ist noch keine, das Vibram-Profil meiner Treter ist schlecht und gut abgerundet - so musste ich nach mehreren Ausrutschern irgendwann ohne Gipfelsieg wieder umdrehen.
Nach dem mehrstündigen Abstieg schmücken jetzt zwei Riesenblasen die Außenseiten meiner kleinen Zehen - ist aber nichts, was man nicht mit heißer Nadel nähen kann. Berg heilt!
Dienstag, 23. Oktober 2012
Freiungen Höhenweg
Um sechs Uhr gings los. Voll motiviert und mit geputzten Zähnen...
Bewaffnet mit Apfelbrot, Manner, Reserve-Gewand, Kamera, Podcast und der Petzl eLite Stirnfunzel gings durch die Dunkelheit hinauf zur Nördlinger Hütte (mit 2.239m die höchstgelegene Hütte im Karwendel).
Oben war ich froh um mein langes Merino-Woll-Leibchen, der Blasius geht ganz ordentlich da heroben. Nach ein paar Foto-Knipsereien gings durch das teilweise verschneite und vereiste Rauhkar hinunter zum Ursprungsattel (2.087m).
Nun muss man an zahlreichen Gamsherden vorbei durch das weiße Geröllkar hinauf zu den Freiungentürmen und dann dem Grat entlang abwechselnd hinauf und hinunter bis zur Kuhlochscharte (typische Reither Namensgebung...).
Hier zweigt der Weg beim Kreuzjöchl (2.043m) ab zum Solsteinhaus, zur Solenalm oder über den Garberskopf und die fünf Zunterköpfeln zum Brunstkopf (1.719m - omen est nomen).
Nochmals geschwind gejausnet und anschl. dann der mühsame Abstieg zum Landeskrankenhaus Hochzirl. Martina kam mir auf halber Strecke entgegen - damit ich nicht so alleine bin...!
Bewaffnet mit Apfelbrot, Manner, Reserve-Gewand, Kamera, Podcast und der Petzl eLite Stirnfunzel gings durch die Dunkelheit hinauf zur Nördlinger Hütte (mit 2.239m die höchstgelegene Hütte im Karwendel).
Oben war ich froh um mein langes Merino-Woll-Leibchen, der Blasius geht ganz ordentlich da heroben. Nach ein paar Foto-Knipsereien gings durch das teilweise verschneite und vereiste Rauhkar hinunter zum Ursprungsattel (2.087m).
Nun muss man an zahlreichen Gamsherden vorbei durch das weiße Geröllkar hinauf zu den Freiungentürmen und dann dem Grat entlang abwechselnd hinauf und hinunter bis zur Kuhlochscharte (typische Reither Namensgebung...).
Hier zweigt der Weg beim Kreuzjöchl (2.043m) ab zum Solsteinhaus, zur Solenalm oder über den Garberskopf und die fünf Zunterköpfeln zum Brunstkopf (1.719m - omen est nomen).
Nochmals geschwind gejausnet und anschl. dann der mühsame Abstieg zum Landeskrankenhaus Hochzirl. Martina kam mir auf halber Strecke entgegen - damit ich nicht so alleine bin...!
Freitag, 19. Oktober 2012
Freitagstour auf Große Ahrnspitze
Lieber Gott, lass die schönen Herbsttage nicht vorübergehen!
Ausgangspunkt meiner Freitagstour war Gießenbach (1.012m), dann gehts über einen kleinen Teil des Adlerwegs durch die bizarre "Sattelklamm" hinauf zum "Hohen Sattel" (1.495m), hier gibts auch einen kleinen Brunnen, weiter durch den "Sattelwald" über steiles und plattiges Gelände zur Arnspitzhütte (1.930m) und letztendlich zur "Großen Ahrnspitze" (2.196m).
Von hier hat man den großen Überblick: zur Ahrnplatte, Öfelekopf, Wettersteinspitze, hinunter nach Mittenwald, Scharnitz, Seefeld, Leutasch, Reith...
Ausgangspunkt meiner Freitagstour war Gießenbach (1.012m), dann gehts über einen kleinen Teil des Adlerwegs durch die bizarre "Sattelklamm" hinauf zum "Hohen Sattel" (1.495m), hier gibts auch einen kleinen Brunnen, weiter durch den "Sattelwald" über steiles und plattiges Gelände zur Arnspitzhütte (1.930m) und letztendlich zur "Großen Ahrnspitze" (2.196m).
Von hier hat man den großen Überblick: zur Ahrnplatte, Öfelekopf, Wettersteinspitze, hinunter nach Mittenwald, Scharnitz, Seefeld, Leutasch, Reith...
Dienstag, 9. Oktober 2012
Von Traumstränden und Passstraßen...
Eine Woche ist fast zu wenig! Korsika mit dem Motorrad befahren war ein lang gehegter Traum, den ich mir heuer erfüllte!
Runter ein paar Hundert Kilometer mit der Maschine nach Livorno, dort mit dem Schiff übersetzen nach Bastia und dann mit Alex und schönem Wetter Land und Leute besuchen.
Vor uns war dann nichts mehr sicher:
Mit der KTM und BMW, vollbepackt mit Zelt, Schlafsack, Fressalien, Kocherei und wenig Kleidung brausten wir zu zweit über nebelige Pässe, zu ausgetrockneten Stauseen, entlang steil abfallender Küstenstraßen, besuchten idyllische Städtchen und nächtigten auf beinahe menschenleeren Campingplätzen.
Bepackt mit lustigen Erlebnissen und tollen Bildern, körperlich angereichert mit Croissants und Baguettes, die Maschinen gut eingefahren gings nach einer Woche wieder heim. Ende gut alles gut...
P.S.: Das nächstemal Hin- und Retour-Fähr-Tickets besorgen, ist billiger. Und im Herbst ein doppelwandiges Zelt ohne starker Kondensbildung verwenden!
Runter ein paar Hundert Kilometer mit der Maschine nach Livorno, dort mit dem Schiff übersetzen nach Bastia und dann mit Alex und schönem Wetter Land und Leute besuchen.
Vor uns war dann nichts mehr sicher:
Mit der KTM und BMW, vollbepackt mit Zelt, Schlafsack, Fressalien, Kocherei und wenig Kleidung brausten wir zu zweit über nebelige Pässe, zu ausgetrockneten Stauseen, entlang steil abfallender Küstenstraßen, besuchten idyllische Städtchen und nächtigten auf beinahe menschenleeren Campingplätzen.
Bepackt mit lustigen Erlebnissen und tollen Bildern, körperlich angereichert mit Croissants und Baguettes, die Maschinen gut eingefahren gings nach einer Woche wieder heim. Ende gut alles gut...
P.S.: Das nächstemal Hin- und Retour-Fähr-Tickets besorgen, ist billiger. Und im Herbst ein doppelwandiges Zelt ohne starker Kondensbildung verwenden!
Dienstag, 25. September 2012
Hohe Warte im Karwendel
Während der gute österreichische Durchschnitts-Bürger seiner redlichen Arbeit nachgeht, haben Bommi und ich beschlossen, heute eine herbstliche Bergtour auf die "Hohe Warte" (2.660m) zu unternehmen.
Die morgendlichen Frühnebel haben sich bald verzogen und ein traumhaftes Bergpanorama blicken lassen.
Los gings um Neune vom Kranebitter Bahnhof, über den Stangensteig im Buchenwald zum Gasthof Rauschbrunnen, und von dort hinauf zur Aspachhütte, weiter über die Baumgrenze zur Jagdhütte, bis zum Kriegerdenkmal inmitten der durch die Sonnenstrahlen duftenden Latschen.
Hier wurde das zweitemal ordentlich gejausnet und gefotoknipst.
Man hat hier ca. zwei Drittel der Tour erledigt und muss dann über einen sehr gut markierten Weg anfänglich durch Geröllfelder und später mit ein bisschen Gekraxel zur Hohen Warte. Dieser Klapf erhebt sich zwischen der Niederen Munde und der Brandjochspitze. Die starke Zugluft oben ließ mich fast beim Windjacke-Anziehen scheitern - gut auch, dass ich erstmalig bei einer Sommertour Mütze und Handschuhe dabeihatte. Dannach gings wieder 2.000 Höhenmeter hinunter und dannach gschwind zur Konditorei Walter. Berg heilt!
Die morgendlichen Frühnebel haben sich bald verzogen und ein traumhaftes Bergpanorama blicken lassen.
Los gings um Neune vom Kranebitter Bahnhof, über den Stangensteig im Buchenwald zum Gasthof Rauschbrunnen, und von dort hinauf zur Aspachhütte, weiter über die Baumgrenze zur Jagdhütte, bis zum Kriegerdenkmal inmitten der durch die Sonnenstrahlen duftenden Latschen.
Hier wurde das zweitemal ordentlich gejausnet und gefotoknipst.
Man hat hier ca. zwei Drittel der Tour erledigt und muss dann über einen sehr gut markierten Weg anfänglich durch Geröllfelder und später mit ein bisschen Gekraxel zur Hohen Warte. Dieser Klapf erhebt sich zwischen der Niederen Munde und der Brandjochspitze. Die starke Zugluft oben ließ mich fast beim Windjacke-Anziehen scheitern - gut auch, dass ich erstmalig bei einer Sommertour Mütze und Handschuhe dabeihatte. Dannach gings wieder 2.000 Höhenmeter hinunter und dannach gschwind zur Konditorei Walter. Berg heilt!
Sonntag, 23. September 2012
graues Haar, rauher Kopf
Martina tritt heute mit ihren Eltern den Wellness-Urlaub im Pustertal an.
Also nix wie davor noch g'schwind mit dem Eheweib auf einen Berg rauf gehen... Ziel war der Rauhe Kopf, der mir im Winter auch schon sehr gefallen hat. Über den "Kaiserstandsweg" gehts rauf zum "Oxenleger", dann zum "Hansel", weiter zum "Kessel" und schlussendlich zum Gipfel.
Nach einer ordentlichen Jause gings hinuter zum Schartlehner Haus und rüber durch den Latschengürtel zum Nördlinger Hütte Aufstiegsweg.
Tolle Tour mit einem "Bits und so"-Podcast im Ohr. Berg heilt!
Nachdem ich die Tour mittels runtastic App auf dem iPhone mitprotokolliert habe, hier die Daten: Distanz: 9.42km, Dauer: 3h, Höhenmeter: 1.018m
Also nix wie davor noch g'schwind mit dem Eheweib auf einen Berg rauf gehen... Ziel war der Rauhe Kopf, der mir im Winter auch schon sehr gefallen hat. Über den "Kaiserstandsweg" gehts rauf zum "Oxenleger", dann zum "Hansel", weiter zum "Kessel" und schlussendlich zum Gipfel.
Nach einer ordentlichen Jause gings hinuter zum Schartlehner Haus und rüber durch den Latschengürtel zum Nördlinger Hütte Aufstiegsweg.
Tolle Tour mit einem "Bits und so"-Podcast im Ohr. Berg heilt!
Nachdem ich die Tour mittels runtastic App auf dem iPhone mitprotokolliert habe, hier die Daten: Distanz: 9.42km, Dauer: 3h, Höhenmeter: 1.018m
Samstag, 22. September 2012
Freitag, 21. September 2012
Vordere Brandjochspitze über Innsbruck
Martina musste heute studieren, ich nahm mir frei und konnte wieder einmal ein offenes Bergtour-Projekt abhacken!
Bei traumhaften Wetterbedingungen in diesem Frühherbst und anfänglich frischer Temperatur (2,7°C in Reith) gings dann los am Planötzenhof (784m) über Innsbruck, weiter zur Achselbodenhütte (1.645m).
Hier wurde Pause gemacht mit einem leckeren Apfele. Weiter hinauf zum Brandjochkreuz (2.268m) - wo eine Banane und ein Packtl Vollkorn-Manner :-) drann glauben mussten.
Ab da musste ich Richtung Norden kraxeln, balancieren und mich immer wieder neu orientieren, Wegmarkierungen gibt es keine mehr - nur ab und an zartbunte Pfeile, die man zuerst finden und dann befolgen sollte - und das letztendlich bis zur Vorderen Brandjochspitze (2.600m). Zwischendrinn gibts auch noch eine kleine unsympathische Sprungstelle - links, rechts und unter einem wird man hier mit tiefen Ausblicken belohnt...
Nach einer "gscheiten" Stulle gings dann durch angezuckerte Schneeflächen, aber gut versichert am Stahlseil runter zum Frau-Hitt-Sattel und weiter Richtung Höttinger Alm; auf halber Strecke geht eine Wegabzweigung wieder retour zur Achselbodenhütte und runter zum Ausgangsort. Tolle Tour, die 2000 Höhenmeter sprürt man im Gebeine allerdings... Berg heilt!
Bei traumhaften Wetterbedingungen in diesem Frühherbst und anfänglich frischer Temperatur (2,7°C in Reith) gings dann los am Planötzenhof (784m) über Innsbruck, weiter zur Achselbodenhütte (1.645m).
Hier wurde Pause gemacht mit einem leckeren Apfele. Weiter hinauf zum Brandjochkreuz (2.268m) - wo eine Banane und ein Packtl Vollkorn-Manner :-) drann glauben mussten.
Ab da musste ich Richtung Norden kraxeln, balancieren und mich immer wieder neu orientieren, Wegmarkierungen gibt es keine mehr - nur ab und an zartbunte Pfeile, die man zuerst finden und dann befolgen sollte - und das letztendlich bis zur Vorderen Brandjochspitze (2.600m). Zwischendrinn gibts auch noch eine kleine unsympathische Sprungstelle - links, rechts und unter einem wird man hier mit tiefen Ausblicken belohnt...
Nach einer "gscheiten" Stulle gings dann durch angezuckerte Schneeflächen, aber gut versichert am Stahlseil runter zum Frau-Hitt-Sattel und weiter Richtung Höttinger Alm; auf halber Strecke geht eine Wegabzweigung wieder retour zur Achselbodenhütte und runter zum Ausgangsort. Tolle Tour, die 2000 Höhenmeter sprürt man im Gebeine allerdings... Berg heilt!
Sonntag, 16. September 2012
Schneefelder Spitze
Kaiserwetter, an einem Sonntag. Ab gings für Martina und mich um 8 Uhr in der Früh auf die Seefelder Spitze (2.220m).
Der Trubel beginnt hier oben erst, wenn die ersten deutschen und italienischen Hobbyalpinisten mit Bahn und Gondel den Berg hochkommen...
Für uns wars bis dort angenehm ruhig, die wuchtigen und unschönen Schibetriebsanlagen muss man einfach ausblenden.
Oben waren noch ein paar kleine Schneefelder vom letzten Kälteeinbruch, kleine Schafherden und flüchtende Gämsen zu sehen. Berg heilt!
Der Trubel beginnt hier oben erst, wenn die ersten deutschen und italienischen Hobbyalpinisten mit Bahn und Gondel den Berg hochkommen...
Für uns wars bis dort angenehm ruhig, die wuchtigen und unschönen Schibetriebsanlagen muss man einfach ausblenden.
Oben waren noch ein paar kleine Schneefelder vom letzten Kälteeinbruch, kleine Schafherden und flüchtende Gämsen zu sehen. Berg heilt!
Samstag, 15. September 2012
Kurvenreich nach Holzgau
Über das Hahntennjoch gings für Alex und mich mit den Motorrädern nach Holzgau im Lechtal. Ziel war das entzückende Geburtshaus von Alex' Oma.
In Großmutters Obst- und Gemüsegarten wurden die Zelte aufgestellt, die Matten aufgepupt und bei der untergehenden Abendsonne eine stark verdünnte Suppe mit frischem und grob geschnittenen Schnittlauch kredenzt.
Der Kälteeinbruch der letzten Tage sorgte dafür, dass einem bei gefühlten 0°C sogar im Daunenschlafsack bei angezogener Montur nicht zu warm wurde...
Am nächsten Tag wurde die längste Fußgänger Hängebrücke Österreichs besichtigt und überschritten. Sie führt auf einer Höhe von 110m über der Höhenbachschlucht, ist 200m lang und wird während der Nacht beleuchtet. Anschließend gings mit der KTM und BMW und mit ein paar Zwischenstopps kurvenreich über Garmisch heimwärts. Landschaftlich und kurventechnisch ein Hit!
In Großmutters Obst- und Gemüsegarten wurden die Zelte aufgestellt, die Matten aufgepupt und bei der untergehenden Abendsonne eine stark verdünnte Suppe mit frischem und grob geschnittenen Schnittlauch kredenzt.
Der Kälteeinbruch der letzten Tage sorgte dafür, dass einem bei gefühlten 0°C sogar im Daunenschlafsack bei angezogener Montur nicht zu warm wurde...
Am nächsten Tag wurde die längste Fußgänger Hängebrücke Österreichs besichtigt und überschritten. Sie führt auf einer Höhe von 110m über der Höhenbachschlucht, ist 200m lang und wird während der Nacht beleuchtet. Anschließend gings mit der KTM und BMW und mit ein paar Zwischenstopps kurvenreich über Garmisch heimwärts. Landschaftlich und kurventechnisch ein Hit!
Sonntag, 9. September 2012
Nock on Heavens Door
Kaiserwetter für halb Innsbruck. Parken am großen Parkplatz in der Axamer Lizum und flux die 820 Höhenmeter hinauf auf die Nockspitze (2.4.03m) gewandert. Momo hat die gestrige Tour noch gut gespürt - ich auch!
Tipp: Wie die Serles eignet sich die Nockspitze durch ihr "Alleinstellungsmerkmal" sehr gut als Nachttour mit anschließendem, belohnenden Sonnenaufgang!
Oben hat Martina und ich gut gejausnet und kräftig Panoramafotos erstellt. Berg heilt!
Tipp: Wie die Serles eignet sich die Nockspitze durch ihr "Alleinstellungsmerkmal" sehr gut als Nachttour mit anschließendem, belohnenden Sonnenaufgang!
Oben hat Martina und ich gut gejausnet und kräftig Panoramafotos erstellt. Berg heilt!
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