Sonntag, 1. August 2010

Hungerburg - Frau Hitt - und retour


Nix für Schwachmatiker!

Um 7:30 Uhr waren Martina und ich bereits auf der Hungerburg gestellt und starteten guter Dinge und bei angenehmer Temperatur mit unseren Radeln auf die Seegrube. Nach rund 2 Stunden waren die knappen 1000 Höhenmeter absolviert.

Dort parkten wir unsere Drahtesel, verdruckten einen Apfel, zogen uns bergsteigertechnisch um und machten uns dann auf den ca. einstündigen Anstieg, vorbei an allerlei Lawinenverbauungen zum 420 Meter höher gelegenen Hafelekar.

Dort wurde ich und meine Stulle dann fast von einem Braunschaf gefressen. Fußtritte und Fuchteln mit den Wanderstöcken bewahrte mich und mein Jausenbrot vor dem Existenzende.

Martina machte sich auf die Hafelekarspitze und ich absolvierte den Innsbrucker Klettersteig, nicht bedenkend, dass ca. 4 Gondeln voller Kletter-Novizen, Sonntagsausflüglern, Panoramafotografen u.ä. überholt werden mussten. Dementsprechend zog sich die Tour in die Länge und ich war froh, dass ich nach dem langen Sattel bei der Frau Hitt angekommen war. Dort entdeckte ich dann gottseisgelobt den Schmidhuber-Steig, der relativ eben zurück zur Seegrube führt.

Wieder rein in die Radlkluft. Mit trockener Kehle und leicht ausgepumpt freute ich mich auf Radler, Schiwasser und Pressknödel auf der Bodensteinalm. Von dort gings wieder zurück zur Basisstation auf der HuBu mit Schwimmen, lecker Kuchen und Kaffee!

Fazit: Das nächstemal nimm ich mir ein T-Shirt mit und mach nicht alles mit freiem Oberkörper. Die Äpfel vom MPreis sind solala, und drei Tage Regeneration sollte man anschließend einplanen!

1 Kommentar:

Doris hat gesagt…

Also ich kann mir vorstellen, wie dein Rücken aussieht, ich war mit Träger-T-Shirt unterwegs, 1/4 von deiner Outdoorzeit, natürlich ohne Sonnencreme wie sich's für einen erfahrenen Bergfex gehört - kein Farbunterschied mehr zwischen Rücken und Red Delicious!